Posts mit dem Label zitrone werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label zitrone werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 30. Juni 2026

Easy Peasy Lemon Curd

Ein Rezept, das es hier schon seit Jahren gibt, aber neu überarbeitet, präziser und gleichzeitig leichter zu machen. Lemoncurd schmeckt am Brot, im Joghurt, als Tortenfüllung, zwischen Keksen oder auf Tarteböden. Ich mache es gerne mit ganzen Eiern, damit nichts übrig bleibt und ich den leichten, cremigen Geschmack schätze. Man kann es für ein noch reichhaltigeres und festeres Curd auch mit Dottern machen. Dafür wird ein ganzes Ei durch zwei Dotter ersetzt.




Lemon Curd
reicht für ca. 300ml
100ml Zitronensaft
abgeriebene Schale von zwei Bio-Zitronen
2 große Eier (oder 1 Ei + 2 Dotter, oder 4 Dotter)
130g Zucker
60g kalte Butter, in Stücken
1 Tl Speisestärke (optional, für mehr Festigkeit)

1. In einem kleinen Topf Zitronenschale und -saft, Eier, Zucker (und optional Speisestärke) verquirlen. Die Masse auf kleiner Hitze so lange mit einem Schneebesen rühren, bis sie eindickt und anfängt zu blubbern. Dabei immer gut rühren, damit das Ei nicht stockt.
2. Topf vom Herd nehmen und die kalte Butter einrühren. Die Masse durch ein feines Sieb streichen und in ein Glas abfüllen. Hält sich im Kühlschrank einige Tage.

Sonntag, 3. September 2023

Zitronenstreuselkuchen mit Lemoncurd

Zum Sommerende noch einen frischen Zitronenkuchen mit selbstgemachtem Lemoncurd und vielen Knusperstreuseln.



Zitronen Streuselkuchen
adaptiert von How Sweet Eats

für die Streusel
200g Mehl
100g Zucker
abgerieben Schale einer Bio-Zitrone
eine Prise Salz
100g kalte Butter, in Stücken

für den Teig
200g Mehl
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
100g Butter
200g Zucker + 2 El Zucker
abgerieben Schale einer Bio-Zitrone
3 Eier, getrennt
200g griechisches Joghurt (10%)

200g Lemoncurd (selbstgemacht)

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und eine Form (30x40cm) mit Backpapier auslegen. Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel mit den Fingern verreiben, bis eine sandige Textur entsteht. Kühlstellen.
2. Für den Teig Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Butter, 200g Zucker und Zitronenschale schaumig rühren. Die Dotter dazugeben und weiter rühren. Abwechselnd die Mehlmischung und das Joghurt unter den Teig rühren. Zum Schluss das Eiklar steif schlagen und dabei die 2 El Zucker langsam einrieseln lassen. Den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.
3. Den Teig in der Form glattstreichen, das Lemoncurd darauf löffeln und mit einer Messerspitze durch den Teig marmorieren. Die Streusel darauf verteilen und den Kuchen 40-45 Minuten backen, bis er schön goldbraun ist. Die Stäbchenprobe funktioniert wegen dem Lemoncurd in diesem Fall nicht. Schmeckt super noch warm, ist aber auch noch in den nächsten Tagen noch wunderbar saftig und aromatisch.

Montag, 20. Juni 2022

Sommer Galette mit Beeren, Nektarinen und Polenta

Wenn man sich schon überwindet bei 32°C das Backrohr einzuschalten, dann wenigstens für diese saftige Galette mit den liebsten Sommerfrüchten und feinem Knusperboden dank Polenta und Buttermilch. Da braucht man nichts dazu, wobei ein Löfferl Schlagobers oder eine Kugel Vanilleeis noch nie jemandem geschadet hat.



Sommer Galette
für den Teig
150g Mehl
30g Polenta oder Maismehl
40g Zucker
1 Prise Salz
100g kalte Butter, in Stücken
2-4 El Buttermilch

für den Belag
2 El gemahlene Mandeln
1 El Speisestärke
3 El Zucker
Saft einer halben Zitrone
Vanillezucker oder Zitronenschale nach Geschmack
600-700g gemischte Beeren und Nektarinenspalten

1 Ei, verquirlt & Kristallzucker für den Rand

1. Für den Teig Mehl, Polenta, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die Butter mit den Fingern zwischen der Mehlmischung verreiben, bis sie die Konsistenz für Sand hat. Zuerst 2 El Buttermilch zum Teig mischen und kurz verkneten. Wenn der Teig zu trocken und bröselig ist, noch etwas mehr Buttermilch zugeben. Der Teig sollte nicht klebrig sein, aber auch keine trockenen Stellen haben. Den Teig in eine flachen Scheibe drücken, in Folie einwickeln und mindestens eine Stunde kühlstellen.
2. Backrohr auf 200°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Für den Belag gemahlene Mandeln, Speisestärke und 1 El Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Obst mit 2 El Zucker, Zitronensaft und ggf. Vanille oder Zitronenschale mischen.
3. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und mittig auf das Backpapier legen. Die Mandelmischung darauf verteilen, dabei einen 3cm breiten Rand lassen. Das Obst auf den Mandeln verteilen, die Ränder über das Obst schlagen und leicht festdrücken, damit alles an seinem Platz bleibt. 
4. Den Rand der Galette mit verquirltem Ei bestreichen, mit Kristallzucker bestreuen und ins Backrohr schieben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 180°C reduzieren und 40-50 Minuten backen, bis das Obst blubbert und die Ränder goldbraun sind. Am besten am selben Tag warm oder bei Zimmertemperatur genießen, schmeckt aber auch super am nächsten Tag direkt aus dem Kühlschrank.

Samstag, 12. Juni 2021

Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade

Der Sommer braucht einen Keks, den man in den Espresso oder Vin Santo tunken kann während man sich entspannt zurücklehnt und aufs Meer, ins Grüne oder einfach aus dem Fenster schaut.
Heute mit Macadamianüssen, weißer Schokolade und Zitronenschale. Oder hier ganz klassisch mit Mandeln oder Haselnüssen.


Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade
300g geröstete Macadamianüsse
abgerieben Schale von 1,5 Bio-Zitronen
3 Eier
250g Zucker
400g Mehl
1/2 Pk Backpulver
1 Prise Salz
1 Eiweiß zum Bestreichen (bei großen Eiern hebe ich immer einen etwas Eiklar vom Teig auf und schlage nicht extra ein viertes zum Bestreichen auf)
100g weiße Schokolade

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eier, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel aufschlagen. Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen.
2. Mehlmischung unter die Eier rühren, danach Nüsse dazugeben. Alles zu einem klebrigen Teig rühren. Mit feuchten Händen auf dem Blech 2-3 lange Stränge (3-5cm breit) formen und die Oberfläche mit nassen Fingern glattstreichen. Die Teigwürste dabei nicht zu nahe aneinander legen, weil sie beim Backen noch ein Stück breiter werden. Mit Eiweiß einpinseln und 35 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun ist.
3. Die noch heißen Laibe mit einem scharfen Messer (Wellenschliff geht am besten) schräg in ca. 1cm breite Biscotti schneiden. Entweder so abkühlen lassen, oder – für extra knusprige Biscotti – alle nebeneinander aufs Blech legen und auf jeder Seite nochmal 5 Minuten fertigbacken und abkühlen lassen.
4. Die weiße Schokolade überm Wasserbad schmelzen und mit einer Gabel über die kalten Cantuccini träufeln. Im Kühlschrank fest werden lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Montag, 12. April 2021

Einfacher saftiger Mohnkuchen

Hier kommt ein neues Standard-Rezept – ein ganz simpler, saftiger Mohnkuchen, den man einfach so aus der Hand isst, oder auch ganz fancy mit Cremes und Marmeladen füllt. 


Mohnkuchen
adaptiert von The Wednesday Chef

100g gemahlener Mohn
125ml heiße Milch
3 Eier, getrennt
100g weiche Butter
200g Zucker, geteilt auf 2x100g
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
1 El Rum, optional
250g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
1 Prise Salz
250ml Buttermilch

1. Backrohr auf 175°C vorheizen. In einer kleinen Schüssel Mohn und heiße Milch mischen. Stehen lassen, während man den Rest zu bereitet. Eine Springform (23cm Durchmesser) fetten und mit Mehl stauben.
2. Die Eier trennen. Dotter, Butter und 100g Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Zitronenschale und optional Rum unterrühren. In einer zweiten Schüssel die Eiklar schaumig schlagen, den restlichen Zucker langsam einrieseln lassen und steif schlagen.
3. In einer dritten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Den Mohn gegebenenfalls abtropfen lassen und gemeinsam mit der Buttermilch unter den Teig rühren. Mehlmischung kurz unterrühren, bis sich alles gerade so vermischt hat. Zum Schluss den Eischnee unterheben.
4. Den Teig in die Form füllen und 40-50m Minuten backen. Schmeckt am nächsten Tag noch besser, ganz pur, kann aber auch mit Powidl oder einer Himbeer-Topfencreme gefüllt werden.

Sonntag, 14. März 2021

Apfel Ricotta Kuchen mit Pinienkernen

Jetzt kommt wieder diese Obst-Übergangszeit wo nicht viel spannendes passiert. Mit den Orangen ist es bald vorbei, langsam kommt der Rhabarber, irgendwann dann die Erdbeeren – Äpfel gibt es dafür immer. Einige Apfel-Optionen gibt es hier ja schon: als Gugelhupf, für Eilige, als Pie oder Strudel, im Clafoutis oder in der Zimtschnecke, als kleine Tartelettes und vieles mehr. Dieser Kandidat ist ein perfekter italienischer Sonntags-Kaffee-Kuchen. Sehr saftig durch Ricotta und Äpfel, fein zitronig und mit knusprigen Pinienkernen. Im Bild ist ein Drittel mehr Teig in der Form, daher wird er nach dem unten stehenden Rezept etwas niedriger ausfallen.

 

Apfel Ricotta Kuchen mit Pinienkernen
leicht adapiert von Cook Republic
125g weiche Butter
125g Rohrzucker
2 Eier, Raumtemperatur
200g Ricotta
abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
2 El Zitronensaft
250g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1/2 kg Äpfel
1-2 El Milch
100g Pinienkerne
Staubzucker zum Bestreuen

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und eine Springform (24cm Durchmesser) fetten und mit Mehl ausstreuen. Butter und Zucker in einer Schüssel hellcremig aufschlagen. Eier nach und nach zugeben und weiter schaumig rühren. Ricotta und Zitronenschale unterrühren.
2. Äpfel schälen, in kleine Würfel schneiden und mit dem Zitronensaft in einer zweiten Schüssel mischen. Beiseite stellen. Mehl, Backpulver und Salz in einer dritten Schüssel mischen.
3. Mehlmischung unter den Teig rühren, bis sich alles gerade so vermengt hat. Danach Apfelstücke und Milch unterheben. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und mit Pinienkernen bestreuen.
4. Im Backrohr 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Dienstag, 15. Dezember 2020

Pignoli

Zu Weihnachtskeks-Repertoire gehört jedes Jahr ein weicher Mandelkeks. Letztes Mal gab es Ricciarelli, dieses Jahr habe ich noch ein Packerl Pinienkerne gefunden und Pignoli draus gemacht.





Pignoli
200g gehobelte oder blanchierte Mandeln, Hauptsache geschält
150g Staubzucker
oder
350g hochwertiges Marzipan (Mandelanteil über 50%)

2 Eiweiß
1Tl abgeriebene Mandarinen-, Orangen-, oder Zitronenschale
1 Prise Salz
optional 1 El Cointreau

etwa 150g Pinienkerne zum Wälzen

1. Mandeln und Staubzucker in einer Küchenmaschine mit S-Klinge fein mahlen. Wer Marzipan verwendet, spart sich diesen Schritt.
2. Mandelmischung bzw. Marzipan mit den restlichen Teigzutaten zu einer homogenen Masse verrühren. Entweder gleich weiterverwenden oder bis zu zwei Tage im Kühlschrank rasten lassen.
3. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig löffelweise in Pinienkernen wälzen, aufs Blech setzen und 10-12 Minuten backen bzw. bis die Pinienkerne goldbraun werden. Am Blech auskühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Sonntag, 3. Mai 2020

Zitronen Mohnkuchen

Zitrone, ein bisschen Mohn und eine hauchdünne Glasur machen einen einfachen und genauso perfekten Jeden-Tag-Kuchen. Herrlich unkompliziert und schmeckt auch ohne Mohn wunderbar, falls gerade keiner in der Nähe ist. Wenn man ihn zwischen den Fingern zerdrückt, kann man die Feuchtigkeit sogar hören, Krebsen!






Zitronen Mohnkuchen
aus Ottolenghis Sweet
3 Eier
250g Zucker
150g Creme Fraîche (Schlagobers geht auch)
75g Butter
200g Mehl
1 1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
2-3 El Mohnsamen (optional)
Schale von zwei Biozitronen

für den Sirup (optional)
Saft von zwei Biozitronen
50g Zucker

für die Glasur
100g Staubzucker
Zitronensaft

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstäuben. Eier und Zucker in einer Schüssel hell cremig schlagen. Schlagobers dazugeben und weiter aufschlagen, bis die Masse dick und schaumig ist.
2. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen, Zitronenschale und Mohn dazugeben und in der warmen Butter ziehen lassen.
3. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Die Mohn-Zitronenbutter dazugießen und ebenfalls unterheben. Den Teig in die Form gießen und 50 Minuten backen bzw. so lange bis ein Holzstäbchen sauber aus dem Teig kommt. Den Kuchen eventuell mit Backpapier abdecken, falls er beim Backen zu schnell bräunt.
4. Wer den Kuchen für extra Zitronen-Kick mit Sirup tränken möchte, erhitzt jetzt den Saft zweier Zitronen mit 50g Zucker, bis sich er Zucker aufgelöst hat.
5. Kuchen etwas abkühlen lassen und mit einem Holzstäbchen mehrmals von oben einstechen (für den Zitronensirup). Den Sirup darübergießen und in der Form auskühlen lassen. Danach herauslösen und mit einer dünnen Glasur aus Staubzucker und Zitronensaft überziehen, dadurch bleibt er noch länger saftig.

Sonntag, 29. März 2020

Kokos Zitronenkuchen

Wenn es nicht gerade schneit, ist es eigentlich schon richtig frühlingshaft da draußen. Da kann man gut am Fensterbrett sitzen, saftig-frühlingsfrischen und herrlich duftenden Kuchen essen und dabei nicht aus dem Fenster fallen.



Kokos Zitronenkuchen
200g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
200g Zucker
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 Eier
1 Becher Joghurt (200g)
80g Kokosöl, geschmolzen
2 El Zitronensaft
35g Kokosflocken

für die Glasur:
50g Staubzucker
1-2 El Zitronensaft oder Kokosmilch oder Milch
Kokosflocken zum Betreuen

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstreuen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen.
2. In einer zweiten Schüssel Zucker und Zitronenschale mit den Fingern verreiben, bis der Zucker zitronig duftet. Dann mit einem Schneebesen (oder Mixer) Eier, Joghurt, Öl und Zitronensaft unterrühren.
3. Zum Schluss die Mehlmischung über den Teig sieben und gemeinsam mit den Kokosflocken unterheben. Teig in die Form füllen und 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen.
4. Für die Glasur Staubzucker, Zitronensaft, Kokosmilch oder Milch (was man gerade da hat) mischen und auf dem Kuchen verstreichen. Mit Kokosflocken bestreuen. Schmeckt super sofort, fast noch aromatischer am nächsten Tag und ist auch nach drei Tagen noch saftig.

Sonntag, 14. Juli 2019

Topfen Zitronen Kuchen

Dieser einfache Blechkuchen ist ein wieder entdecktes Rezept aus den Blog-Archiven von 2011 (!!!). Er ist herrlich unaufgeregt und eignet sich genauso fürs Langschläfer-Frühstück wie fürs Tretboot-Picknick. Manchmal will man nämlich einfach nur ein Stück saftigen Kuchen, liebes Krebsen. Ohne Cremes, ohne Füllung, ohne Glasur, ohne Schnickschnack. 





Topfen Zitronen Kuchen
220g Zucker
2 Eier
220g geschmolzene Butter
250g Topfen
Saft und Schale einer Bio Zitrone
270g Mehl
2 Tl Backpulver

1. Backrohr auf 180 °C vorheizen und eine rechteckige Form (20x30 cm) fetten.
2. Zucker und Eier in einer Schüssel mit dem Mixer einige Minuten aufschlagen, bis die Masse hellgelb und cremig ist. Die flüssige, handwarme Butter langsam zugeben. Topfen, Zitronenschale und -saft dazugeben. Mehl und Backpulver mischen. Mehlmischung nach und nach in die Schüssel sieben und mit einem Mixer glattrühren.
3. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Etwa 25-30 Minuten backen bis der Kuchen schön goldbraun ist (Stäbchenprobe).

Montag, 24. Dezember 2018

Weihnachten 2018

Wir waren sehr fleißig dieses Jahr. 21 Sorten! Frohe Weihnachten!


Monde, Osttiroler Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Husarenkrapferl, Linzeraugen, weiße Rumkugeln, Whiskeykugeln, Mamas Tamarindenkugeln, Hamantaschen, Spritzgebäck, weiße Schoko-Marzipanblumen, Londoner Schnitten, Kokosstangerl, Kekis (einfacher Mürbteig in Schokolade getunkt – ein Omi-Klassiker), Orangette, Florentiner,  Kokospyramiden, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Apfelkaramellen und Ricciarelli.














Sonntag, 16. Dezember 2018

Ricciarelli – weiche Mandelkekse

Varianten dieser weichen Mandelkekse – ob Amaretti morbidi oder Ricciarelli – mache ich immer wieder zu Weihnachten. Sie passen aber auch so sehr gut zum Dessert mit einem Glas Vin Santo oder zum Espresso. Sie mögen zwar sehr unscheinbar aussehen, können geschmacklich aber einiges. Dieses Rezept mag ich besonders, weil es so einfach, unkompliziert und köstlich ist. Ausserdem kann man das Aroma ganz nach Geschmack variieren. Ob mit Bittermandelaroma und Amaretto, Zitronenschale und Limoncello, Orangenschale und Grand Marnier,…



Ricciarelli
nach 101 Cookbooks

1 großes Eiklar
400g gutes Marzipan (Mandelanteil über 50%)
50g Staubzucker
1 Prise Salz
Aromen nach Geschmack, zb. ein paar Tropfen Bittermandelaroma, abgerieben Schale einer Bio-Zitrone oder 1/2 Orange, 1 El Limoncello/Amaretto/Grand Marnier

Staubzucker zum Formen

1. Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
2. Die Arbeitsfläche mit Staubzucker bestreuen. Den Teig darauf portionsweise zu etwa 2cm breiten Rollen formen. Davon ca. 1cm breite Stücke abschneiden und aufs Blech setzen. Man kann sie entweder so lassen oder nach Belieben zu Kugeln oder Pyramiden formen. Die Kekse eine halbe Stunden bei Zimmertemperatur rasten lassen.
3. Inzwischen das Backrohr auf 175°C vorheizen. Ricciarelli ca. 10-15 Minuten (je nach Größe) backen, bis sie hellbraune Spitzen bekommen und am Boden goldbraun sind. Luftdicht verpackt und an einem kühlen Ort gelagert bleiben sie den ganzen Advent schön weich und aromatisch.

Freitag, 11. September 2015

Die Hochzeitstorte

Offenbar bin ich mittlerweile in dem Alter, in dem alle rund herum heiraten. So auch die liebe Christine. Da habe ich es mir nicht nehmen lassen und zur Feier der Standesamtlichen ein kleines Hochzeitstörtchen gebacken. So hübsch war das, liebes Krebsen, dass ich schon ein bisschen stolz bin.

Das erste und dritte Stockwerk besteht aus diesem Orangen-Haselnusskuchen, die ich jeweils in drei Böden geteilt, mit Orangensirup bestrichen und mit einer Mischung aus Mascarpone, Frischkäse und Nutella gefüllt habe. Das mittlere Stockwerk ist dieser Mohn-Zitronenkuchen, wieder in drei Böden geteilt, mit Zitronensirup bestrichen und mit Ribiselgelee und Mascarponecreme gefüllt. Danach habe ich einfach alle Stockwerke aufeinander gesetzt und ganz grob mit Mascarponecreme eingestrichen. Die Creme war übrigens reiner Freestyle aus Mascarpone, Frischkäse (Magertopfen geht auch gut) und einer Prise Staubzucker. Beeren und Minzblätter drauf, Staubzucker drüber und fertig ist die Hochzeitstorte!

War supergut und nicht so überladen und schwer wie Fondant überzogene oder in Buttercreme ertrinkende Hochzeitstorten oft sind. Christine hat sich auf jeden Fall gefreut.







Donnerstag, 18. Juni 2015

Himbeer Ricottakuchen fürs Sommerpicknick

Schon ganz bald sind Sommerferien und das freut zumindest den Bären sehr. Da ist dann endlich Zeit fürs süße Nichtstun und Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Das macht man am besten auf einer Picknickdecke irgendwo im Grünen, mit einem Becher Melonenbowle in der einen und einem Stück Kuchen in der anderen Hand. Zum Beispiel mit diesem fluffig, zarten Exemplar mit Himbeeren, Zitrone und Ricotta.

Fürs Spektakel habe ich diese Woche nach einem neuen Rezept gebacken und bin erst nachher draufgekommen, dass ich ein fast gleiches Rezept schon auf dem Blog habe. Das für den Kuchen auf diesen Fotos verwendete Rezept stammt von hier, ich werde beim nächsten Mal aber wieder zu meinem zurückkehren, einfach weil es bequemer ist, genau ein Packerl Ricotta zu verwenden. Schmecken tun sie beide köstlich. Ich habe auch, anders als in meinem Rezept beschrieben, keinen Mixer verwendet und alle Zutaten schnell mit einem Schneebesen verrührt – einfacher gehts fast nicht. Dazu dann noch 100g Himbeeren (oder Kirchen, Brombeeren, Nektarinenspalten,…) in den Teig und nochmal 100g obendrauf verteilt und fertig ist der Sommer-Picknickkuchen!



Montag, 1. September 2014

Zitronengugelhupf

Vor einem Jahr habe ich diesen Gugelhupf zum ersten Mal gebacken und war gleich ganz begeistert wie luftig und frisch zitronig er schmeckt. Nur um sicher zu gehen, und weil ich plötzlich große Lust auf Zuckerglasur hatte, habe ich ihn heute wieder gemacht und er ist tatsächlich so großartig wie ich ihn in Erinnerung hatte. Mit 2-3 El Mohn könnte man einen köstlichen Mohn-Zitronenkuchen daraus machen oder man ersetzt die Zitronen komplett durch Orangen.



Zitronengugelhupf
175g Mehl
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
120g weiche Butter
280g Zucker
3 El Öl
abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
2 El Zitronensaft
3 Eier, getrennt
4 El Schlagobers

für den Sirup
3 El Zitronensaft
50g Zucker

für die Glasur
60g Staubzucker
etwas Milch oder Zitronensaft

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Gugelhupfform (1 Liter Fassungsvermögen) fetten und mit Mehl ausstreuen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Öl, Zitronenschale und -saft unterrühren. Die Dotter nach und nach zugeben. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Zum Schluss den Schlagobers halbfest aufschlagen und unter den Teig heben. Das macht ihn besonders fluffig! Den Teig in die Form füllen und backen.
2. Während der Kuchen bäckt Zitronensaft und Zucker in einem Topf einmal aufkochen und den Zucker dabei komplett auflösen. Den Kuchen noch heiß auf eine Kuchenplatte stürzen und mit dem heißen Sirup bepinseln. Dadurch bleibt er saftig und bekommt noch eine extra zitronige Note.
3. Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, Staubzucker und etwas Milch oder Zitronensaft zu einer dicken Glasur rühren und den Gugelhupf damit übergießen.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Galette Bressane

Die Galette Bressane ist ein luftiger Brioche-Fladen mit einer dünnen Schicht Crème Fraîche, etwas Zucker und in diesem Fall noch mit duftender Limetten- und Zitronenschale garniert. Schmeckt großartig direkt aus dem Ofen zum Brunch oder als Dessert mit frischen Beeren. Den Teig kann man schon am Vorabend zubereiten und ganz entspannt im Kühlschrank rasten lassen. Dann ist er noch besser zu verarbeiten und man muss in der Früh nicht lange auf ein köstliches Frühstück warten. Wunderbar unprätentiös und perfekt für den Sommer!


Galette Bressane
350g Mehl
5g Trockengerm (von einem Packer ungefähr 3/4)
1/2 Tl Salz
65g Zucker
125ml handwarme Milch
40g sehr weiche Butter
2 Eier, bei Zimmertemperatur

für den Belag:
3 El Crème Fraîche
60-80g Zucker (nach Geschmack)
1 Dotter
Schale einer Limette und einer Zitrone
Staubzucker

1. Den Teig schon am Vorabend zubereiten. Dafür alle Zutaten mit dem Mixer ein paar Minuten verkneten bis die Oberfläche glatt wird. Den Teig zugedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort eine gute Stunde gehen lassen, bis er doppelt so groß geworden ist. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
2. Am nächsten Morgen das Backrohr auf 180°C vorheizen und ein oder zwei Bleche mit Backpapier auslegen. (Je nachdem ob man eine große oder mehrere kleine Galettes macht.) Den Teig in beliebig viele Teile teilen oder auch als ganzes auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2mm dünn ausrollen. Dotter mit einem Teelöffel Wasser verrühren.
3. Crème Fraîche auf die Teigfladen streichen, dabei einen fingerdicken Rand freilassen. Den Rand rundherum einschlagen und den Zucker gleichmäßig über die Crème streuen. Den Rand mit Dotter einpinseln und die Galettes 20-30 Minuten backen bis sie schön goldbraun sind.
4. Abkühlen lassen und mit Zitrusschale und Staubzucker bestreuen. Schmeckt ganz frisch am allerbesten.

Montag, 26. Mai 2014

Nachgebacken

In letzter Zeit habe ich viele Rezepte anderer Blogs nachgebacken, die schon länger auf meiner Back-To-Do-List waren. Alfajores zum Beispiel: argentinische, extrem mürbe Butterkekse mit Dulce de Leche gefüllt, in Kokosflocken gerollt und mit Puderzucker bestäubt. Schmecken genau so köstlich wie sie klingen und ich kann sie wärmstens empfehlen. Das Rezept habe ich von The Kitchy Kitchen.




Dann waren da noch Bakerellas süß-saure Zitronenwürfel aka "Lemonies". Ein fein buttriger, super saftiger Rührkuchen mit einer ordentlichen Portion Zitrone in Teig und Glasur.



Zu meinem allerliebsten Gebäck, neben allem was Germ enthält, gehören Scones. Das großartige an Scones ist nämlich, dass man sie mit so ziemlich allen Zutaten machen kann. Mit Buttermilch, Schlagobers, Joghurt, Beeren, Äpfeln, Birnen, Rosinen, Cranberries, Schokolade, Käse, Kräutern, Nüssen, verschiedensten Mehlsorten und und und. Passend zur Erdbeersaison habe ich Joys Erdbeerscones mit weißer Schokolade nachgebacken. Die waren sehr gut und ganz fein Dank Schlagobers und glattem Weizenmehl. Ein richtig britischer Nachmittagstee-Scone, finde ich.



Und wer Scones gerne zum Frühstück isst und es ein bisschen gesünder und in diesem Fall sogar vegan haben will, sollte unbedingt diese Bananen-Nuss-Scones mit Ahornsirupglasur von Cookie+Kate ausprobieren. Die werde ich bestimmt wieder machen, aber mit etwas weniger Backpulver, als es im Rezept heißt. Zwei Teelöffel sollten reichen. Sie waren ganz weich und flaumig und das obwohl ich sie komplett mit Vollkornmehl gebacken habe.