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Freitag, 12. Dezember 2025

Haselnuss Cantuccini mit Anis

Es ist Keks-Saison und zu den altbekannten Lieblingen gesellen sich mal wieder ein paar Wildcards. Ein klassisches Cantuccini-Rezept ohne Butter und mit Mandeln gibt es hier bereits. Hier kommt eine Variante mit Haselnüssen, Anis und Orangenschale – eine besonders feine Kombination, winterlich und nicht übermäßig süß.


Haselnuss Cantuccini
adaptiert von Tartine
100g Haselnüsse
100g weiche Butter
150g hellbrauner Rohrzucker
2 große Eier, bei Zimmertemperatur
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1 Tl Anis
1 El Grand Marnier oder Rum oder auch nichts
300g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

1. Backrohr auf 180°C vorheizen, die Haselnüssen auf ein Blech geben und für 10 Minuten ins Backrohr schieben, bis sie duften. Herausnehmen und in ein Geschirrtuch geben, um die Schalen abzurubbeln.
2. Backrohr auf 160°C reduzieren. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Eier nach und nach unterrühren, bis sie sich gut verbunden haben, danach Orangenschale, Anis und gegebenenfalls Grand Marnier dazugeben. Zum Schluss Mehl, Backpulver und Salz kurz unterrühren, bis alles gerade so vermischt ist.
3. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in zwei Portionen teilen und mit nassen Händen zwei lange Stränge auf dem Blech formen, die gut 10cm Abstand voneinander haben sollten. Die Stränge mit nassen Händen glattstreichen und für 30 Minuten backen.
4. 10 Minuten abkühlen lassen, danach auf einem Brett am besten mit einem Brotmesser in 1,5cm dicke Scheiben schneiden, mit der Schnittkante dicht an dicht auf das Blech legen und nochmal 5–10 Minuten backen, je nachdem ob man sie lieber weicher oder knuspriger isst.
5. Abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Halten sich kühl gelagert einige Wochen.


Sonntag, 23. Februar 2025

Schwarze Sesam Kekse

Ein feiner, nussiger und nicht zu süßer Keks, der auf der Zunge zergeht. Wer kein schwarzes Sesampulver hat, nimmt gemahlene Mandeln, so wie in diesem Rezept, das ich vor über 10 Jahren hier bereits veröffentlicht habe.


Schwarze Sesam Kekse
adaptiert von David Lebovitz
70g glattes Mehl
70g Vollkornmehl
35g gemahlener schwarzer Sesam (gibts im Chinesischen oder Koreanischen Supermarkt)
75g kalte Butter, in Flocken
75g Zucker
1 Prise Salz
100g Tahini (gut durchgerührt und flüssig)
1 El Wasser (optional)
Sesam zum Rollen (optional)

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, Sesampulver, Zucker und Salz mischen und die Butterflocken mit den Fingern unterreiben, bis die Masse krümelig wird. Dann Tahini dazugeben und mit einem Kochlöffel oder Spatel vermischen. Das sollte einen festen Keksteig ergeben. Falls er noch zu krümelig ist und nicht zusammenhält, einfach noch einen Löffel kaltes Wasser dazugeben.
2. Den Teig zu kleinen Kugeln rollen, (optional in Sesam tunken), mit etwas Abstand aufs Blech setzen und mit zwei Fingern leicht platt drücken. Etwa 15 Minuten backen, oder so lange bis die Kekse leicht braun werden und bei leichtem Druck ihre Form behalten. Sie halten sich luftdicht verpackt an einem kühlen Ort gelagert mindestens eine Woche.





Dienstag, 9. Januar 2024

Weihnachten 2023

Weihnachten 2023 mit 16 Sorten Keksen – ich hätte ja gerne noch mehr gemacht, aber essen muss sie auch jemand sagt meine Mama. 

Die üblichen Verdächtigen: Kekis, Orangette, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Linzeraugen, Kokospyramiden, Spritzgebäck, LebkuchenApfelkaramellen, Monde, Florentiner

Die Neuzugänge: Dackel (kinderfreundliches Rezept ohne raffinierten Zucker), Nougatpilze, italienische Mandelkekse, Haselnuss-Orangen-Shortbread und Mohn-Marzipan-Augen.



Sonntag, 11. Juni 2023

Shortbread

Ein absoluter Klassiker, ganz ohne Schnickschnack – buttrig zart, auf der Zunge schmelzend und perfekt zum Tee.



Shortbread
leicht adaptiert von Buttermilk Pantry
180g weiche Butter
40g Staubzucker
40g Feinkristallzucker
1 Prise Vanillepulver oder 1/2 Pk Vanillezucker
40g Speisestärke, gesiebt
1 El Milch
230g Mehl, gesiebt
1 Tl Salz

1. In einer Schüssel weiche Butter mit Zucker und Vanille verrühren, danach Speisestärke und Milch dazugeben, gut verrühren. Zum Schluss Mehl und Salz nur so lange unterrühren, bis sich gerade alles vermischt hat. Den Teig zu einem flachen Rechteck formen, in Folie einwickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
2. Den Teig zwischen zwei Schichten Backpapier 1,2cm dick ausrollen. In 6x2cm große Kekse schneiden (wer es genau machen will, nimmt ein Lineal) und mit einer Gabel bis zur Keks-Mitte Löcher einstechen, damit die Kekse gleichmäßig backen. Das geschnittene Shortbread nochmal 2 Stunden oer über Nacht in den Kühlschrank stellen, bis es gut durchgekühlt ist.
3. Wenn der Teig soweit ist, das Backrohr auf 140° vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Kekse darauf verteilen und ca. 35 Minuten backen, bis sie oben noch blass, aber am Boden leicht golden sind. Auskühlen lassen und in einer luftdichten Dose bis zu drei Wochen kühl gelagert aufbewahren. 

Montag, 12. Dezember 2022

Sablés mit Orange, Kardamom und Pistazien

Hier ist ja ewig nichts passiert. Wir sind schon mitten im Weihnachts-Backwahnsinn und wie immer werden neben den Fixstartern auch ein paar neue Varianten ausprobiert. Ausgehend von diesen einfachen Sablés mit Milchschokolade und Chai-Gewürzen habe ich diese hier mit genauso köstlicher Geschmackskombination entwickelt.



Sablés mit Orange, Kardamom und Pistazien
ergibt etwa zwei Bleche
100g weiche Butter
50g Staubzucker, gesiebt
1 Dotter
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1 Prise Salz
140g Mehl
1/2 Tl Kardamom

für die Glasur
100g Staubzucker
1 Prise Kardamom
Orangensaft

gehackte Pistazien zum Bestreuen

1. Die Butter schaumig rühren, den Zucker dazusieben und weiter rühren. Dotter und Orangenschale unterrühren. Mehl, Salz und Kardamom dazusieben und kurz vermischen. 
2. Teig zu zwei Rollen mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 2 Stunden in den Kühlschrank legen. (lässt sich auch gut einfrieren)
3. Backrohr auf 180 °C vorheizen, den Teig in ca. 3mm dünne Scheiben schneiden, auf einem Backblech verteilen. 8-10 Minuten backen (sie sollten kaum Farbe annehmen, ähnlich wie Vanillekipferl), danach komplett abkühlen lassen.
4. Für die Glasur Staubzucker, Kardamom und Orangensaft zu einer Glasur verrühren, die Kekse mit einem Klecks verzieren und mit gehackten Pistazien bestreuen. 

Montag, 25. April 2022

Weiße Schoko Cookies mit Erdbeeren und Kardamom

Zum Muttertag könnte man doch Kekse backen. So ganz frühlingshafte mit Erdbeeren und weißer Schokolade und ein bisschen Kardamom, weil das gut passt und sie noch ein bisschen besonders macht. Der Bär meint sogar, sie gehören zu den besten, die der Blog je gesehen hat und das ist doch was, oder Krebsen?




Weiße Schoko Cookies mit Erdbeeren und Kardamom
für etwa 20 Kekse • adaptiert von Joy the Baker
100g weiche Butter
125ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
100g Zucker
50g Staubzucker
1 Ei
1 Pk Vanillezucker
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl Kardamom
1/2 Tl Salz
300g Mehl
1 Tl Natron
30g gefriergetrocknete Erdbeeren, leicht zerdrückt
120g weiße Schokolade, grob gehackt

zum Wälzen
2 El Kristallzucker gemischt mit
1 Pk Vanillezucker

1. Butter in einer Schüssel cremig rühren, Öl, Zucker und Staubzucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren. Ei und Vanillezucker unterrühren. 
2. Zimt, Kardamom, Salz, Mehl und Natron in einer zweiten Schüssel mischen und dann kurz unter die Buttermasse rühren. Zum Schluss noch Erdbeeren und Shcokolade dazugeben, bis sich alles gerade so vermischt hat. Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in Kugeln mit je ca. 40-50g portionieren und in Vanille-Zuckergemisch wälzen. Die Kugeln auf etwa 1cm Dicke zwischen den Händen flach drücken und auf das Blech setzen. 10-14 Minuten backen bis sie fest werden, aber noch nicht bräunen. Am Blech auskühlen lassen und danach luftdicht aufbewahren.

Samstag, 12. Juni 2021

Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade

Der Sommer braucht einen Keks, den man in den Espresso oder Vin Santo tunken kann während man sich entspannt zurücklehnt und aufs Meer, ins Grüne oder einfach aus dem Fenster schaut.
Heute mit Macadamianüssen, weißer Schokolade und Zitronenschale. Oder hier ganz klassisch mit Mandeln oder Haselnüssen.


Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade
300g geröstete Macadamianüsse
abgerieben Schale von 1,5 Bio-Zitronen
3 Eier
250g Zucker
400g Mehl
1/2 Pk Backpulver
1 Prise Salz
1 Eiweiß zum Bestreichen (bei großen Eiern hebe ich immer einen etwas Eiklar vom Teig auf und schlage nicht extra ein viertes zum Bestreichen auf)
100g weiße Schokolade

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eier, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel aufschlagen. Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen.
2. Mehlmischung unter die Eier rühren, danach Nüsse dazugeben. Alles zu einem klebrigen Teig rühren. Mit feuchten Händen auf dem Blech 2-3 lange Stränge (3-5cm breit) formen und die Oberfläche mit nassen Fingern glattstreichen. Die Teigwürste dabei nicht zu nahe aneinander legen, weil sie beim Backen noch ein Stück breiter werden. Mit Eiweiß einpinseln und 35 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun ist.
3. Die noch heißen Laibe mit einem scharfen Messer (Wellenschliff geht am besten) schräg in ca. 1cm breite Biscotti schneiden. Entweder so abkühlen lassen, oder – für extra knusprige Biscotti – alle nebeneinander aufs Blech legen und auf jeder Seite nochmal 5 Minuten fertigbacken und abkühlen lassen.
4. Die weiße Schokolade überm Wasserbad schmelzen und mit einer Gabel über die kalten Cantuccini träufeln. Im Kühlschrank fest werden lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Sonntag, 10. Januar 2021

Weihnachten 2020

Weihnachten 2020 mit 20 Sorten Keksen – gar nicht schlecht, liebes Krebsen. 
Die üblichen Verdächtigen: Kekis, Orangette, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Linzeraugen, Husarenkrapferl, Kokospyramiden, Spritzgebäck, Lebkuchen, Apfelkaramellen, Monde (Rezept unten) und Mandelkaramellschnitten (Rezept unten).
Die Neuzugänge: Erdnussdackel, Pignoli, Speckulatius, Pistazienrolle, Viererlei Kugerl (Kokos, Tamarinde, Schoko-Orange, Dattel-Walnuss).




Die Monde sind ein Omi-Klassiker aus dem Burgenland. Ich liebe die dicke Rumglasur, die in den noch warmen saftigen Schoko-Nussteig sickert. Kein Kinderkeks, aber das hat mich offenbar früher auch nicht aufgehalten.

Monde
ergibt ein Blech
200g weiche Butter 
100g Staubzucker
1EL Vanillezucker
200g Schokolade
6 Eier, getrennt
100g Feinkristallzucker
140g Walnüsse, gerieben
160g Mehl
1 Prise Salz

für die Glasur
300g Staubzucker
100ml Rum

ausserdem eine runde Ausstechform

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Backblech fetten und mit Mehl ausstreuen bzw. mit Backpapier auslegen. Butter, Staubzucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier trennen und die Dotter unter die Buttermasse rühren.
2. Die Schokolade grob hacken und überm Wasserbad schmelzen. Handwarm abkühlen lassen und unter die Buttermasse rühren. Die Eiklar in einer sauberen Schüssel steif schlagen, dabei den Kristallzucker löffelweise zugeben. In einer dritten Schüssel Walnüsse, Mehl und Salz mischen. Gemeinsam mit dem Eischnee vorsichtig unter die Schokomasse heben.
3. Dein Teig glatt  auf das Blech streichen und etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe in der Mitte des Blechs). Sobald das Blech aus dem Rohr kommt, Staubzucker und Rum in einer Schüssel zu einer glatten Glasur rühren und über den noch warmen Kuchen gießen. Die Glasurmenge ist sehr großzügig, wenn es also an den Seiten wieder heruntertropft, ist das völlig normal. Abkühlen lassen.
4. Wenn der Kuchen nur noch lauwarm ist mit einer runden Ausstechform vom Rand weg Halbmonde ausstechen. Luftdicht verpackt und kühl aufbewahren, dann sind sie gut zwei Wochen saftig.


Mandelkaramellschnitten
ergibt ein Blech

für den Mürbteig
300g Mehl
150g Butter
70g Staubzucker
1 Ei

für den Belag
200ml Schlagobers
100g Honig
300g Zucker
100g Butter
300g gehobelte Mandeln

1. Für den Mürbteig alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten und eine halbe Stunde kühlstellen.
2. Das Backrohr auf 180°C vorheizen, ein Blech fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig möglichst ebenmäßig auf das Blech drücken und 10 Minuten vorbacken. 
3. Inzwischen für den Belag Obers, Honig, Zucker und Butter in einem Topf aufkochen. Vom Herd nehmen, die Mandelhobel unterrühren und die Masse glatt auf den vorgebackenen Mürbteig streichen.
4. Das Backrohr auf 160°C schalten und die Mandelschnitten goldbraun fertigbacken. Am besten noch warm in kleine Quadrate schneiden. Luftdicht verpackt und kühl aufbewahren. 

Dienstag, 15. Dezember 2020

Pignoli

Zu Weihnachtskeks-Repertoire gehört jedes Jahr ein weicher Mandelkeks. Letztes Mal gab es Ricciarelli, dieses Jahr habe ich noch ein Packerl Pinienkerne gefunden und Pignoli draus gemacht.





Pignoli
200g gehobelte oder blanchierte Mandeln, Hauptsache geschält
150g Staubzucker
oder
350g hochwertiges Marzipan (Mandelanteil über 50%)

2 Eiweiß
1Tl abgeriebene Mandarinen-, Orangen-, oder Zitronenschale
1 Prise Salz
optional 1 El Cointreau

etwa 150g Pinienkerne zum Wälzen

1. Mandeln und Staubzucker in einer Küchenmaschine mit S-Klinge fein mahlen. Wer Marzipan verwendet, spart sich diesen Schritt.
2. Mandelmischung bzw. Marzipan mit den restlichen Teigzutaten zu einer homogenen Masse verrühren. Entweder gleich weiterverwenden oder bis zu zwei Tage im Kühlschrank rasten lassen.
3. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig löffelweise in Pinienkernen wälzen, aufs Blech setzen und 10-12 Minuten backen bzw. bis die Pinienkerne goldbraun werden. Am Blech auskühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Freitag, 11. Dezember 2020

Erdnussdackel

Ein neuer Adventsonntags-Kandidat: mürbe Erdnusskekse mit dunkler Schokolade, die auf der Zunge zergehen. Natürlich mit obligatorischer Dackel-Ausstechform.




Erdnussdackel
adaptiert von Sweet
90g geröstete, gesalzene Erdnüsse
150g Mehl
125g weiche Butter
50g Staubzucker
1 Prise Vanillepulver
1 Prise Backpulver

dunkle Schokolade zum Tunken

1. Erdnüsse mit 50g Mehl in einer Küchenmaschine fein zerhacken. Butter, Staubzucker und Vanille in einer Schüssel cremig rühren. Ernussmischung mit restlichem Mehl und Backpulver kurz unter die Buttercreme mischen, bis sich alles verbunden hat. Dein Teig in Frischhaltefolie wickeln, du einer flachen Scheibe drücken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche 5mm dick ausrollen, Kekse ausstechen und aufs Blech setzen. Wenn der Teig beim Verarbeiten zu weich wird, einfach zwischendurch kurz ins Gefrierfach legen.
3. Kekse 7-10 Minuten backen bzw. bis sie leicht bräunen. Auf dem Blech auskühlen lassen, bevor man sie bewegt, weil der Teig sehr mürbe und zerbrechlich ist.
4. Die kalten Kekse in geschmolzene Schokolade tunken, festwerden lassen und luftdicht verpackt aufbewahren.

Sonntag, 4. Oktober 2020

Marzipan Schoko Cookies

Marzipan und dunkle Schokolade in Keksform vereint – feinherb, mürbe, aromatisch, zart. Wenn’s passt, dann passt’s.




Marzipan Schoko Cookies

100g Marzipan, in Würfel geschnitten
100 weiche Butter
100g Zucker
1 Ei
ein Paar Tropfen Bittermandelaroma oder 1 El Amaretto
150g Mehl
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
150g grob gehackte Schokolade
50g gehobelte Mandeln

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. 
2. Marzipan und Butter in einer zweiten Schüssel cremig rühren, danach Zucker unterrühren und alles hell und cremig aufschlagen. Ei und Aroma/Amaretto unterrühren. Mehlmischung dazugeben und kurz verrühren. Zum Schluss die Schokolade und Mandeln unterheben.
3. Den Teig in Kugeln mit je ca. 40-50g portionieren und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. 10-12 Minuten backen, bis die Ränder hellbraun werden, die Kekse in der Mitte aber noch weich sind.

Sonntag, 14. Juni 2020

Tahini Schoko Roggen Cookies

Ich habe hier schon Chocolate Chip Cookies für jeden Geschmack verewigt: klassische mit Meersalz, mit Orange, Salzmandeln, Milchschokolade, Miso, Erdnussbutter, M&Ms oder übrigem Dotter. Diese hier enthalten Tahini, dunkle Schokolade und etwas Roggenmehl – eine großartige, intensive und etwas herbere Variante des Klassikers. Ein Chocolate Chip Cookie für Erwachsene sozusagen. 




Tahini Schoko Roggen Cookies
adaptiert von David Lebovitz und The boy who bakes

100g weiche Butter
100g Tahini
200g hellbrauner Rohrzucker
1 Ei + 1 Dotter
1 Tl Vanilleextrakt
150g Mehl
50g Roggenmehl
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
1 große Prise Salz
250g gehackte, dunkle Schokolade
Sesam zum Wälzen

1. Butter, Tahini, Zucker, Ei, Dotter und Vanille in der Schüssel schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel Mehle, Backpulver, Natron und Salz mischen.
2. Langsam die Mehlmischung unter den Teig rühren und nur so lange rühren bis alles gerade so vermischt ist. Zum Schluss kurz die Schokolade unterrühren. Der Teig sollte jetzt mindestens vier und bis zu 36 Stunden im Kühlschrank rasten.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig mit je ca. 40-50g zu Kugeln formen, in Sesam wälzen und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. 10-14 Minuten backen, bis die Ränder beginnen zu bräunen, die Mitte aber noch hell ist. Am Blech auskühlen lassen und luftdicht verpackt aufbewahren.

Sonntag, 19. April 2020

Vegane Schokokekse

Außen knusprig, innen weich, am besten noch voll warmer, geschmolzener Schokolade, mit einer Prise Meersalz und sogar vegan – ohne, dass das jemandem aufgefallen wäre.




Vegane Schokokekse
für 16-18 Kekse

100g vegane, weiche Butter
175g brauner Rohrzucker
60ml Apfelmus (4El)
1Tl Vanillepulver/extrakt
140g Mehl
30g Kakaopulver
1/2 El Speisestärke
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
200g vegane, gehackte Schokolade
Meersalzflocken zum Bestreuen, optional

1. Vegane Butter, und Zucker im Mixer einige Minuten schaumig aufschlagen. Apfelmus und Vanille dazugeben und verrühren.
2. Mehl, Kakaopulver, Speisestärke, Salz und Natron in einer zweiten Schüssel mischen. Langsam die Mehlmischung unter den Teig rühren und nur so lange rühren bis alles gerade so vermischt ist. Zum Schluss kurz die Schokolade unterrühren. Der Teig kann jetzt bis zu 36 Stunden im Kühlschrank rasten, oder gleich gebacken werden.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in Kugeln mit je ca. 40-50g portionieren und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. Mit Meersalzflocken bestreuen und 9 Minuten backen. Auf dem Blech vollständig abkühlen lassen. Erst dann lassen sie sich vom Backpapier lösen, ohne zu zerbrechen.

Sonntag, 8. Dezember 2019

Matcha Snickerdoodles

Der Keks zum zweiten Adventsonntag ist eine Variante der zimtigen Snickerdoodles. Nicht ganz klassisch, aber mindestens so köstlich wie das Original.



Matcha Snickerdoodles
10 Stück, je 50g

190g Mehl
1 Tl Cream of Tartar
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
2 Tl Matcha Pulver
115g weiche Butter
100g Zucker
50g brauner Zucker
1 Prise Vanillepulver
1 Ei

2 El Kristallzucker
1 Tl Matcha

1. Mehl, Cream of Tartar, Natron, Salz und Matcha Pulver in einer Schüssel mischen. Butter, Zucker und Vanille in einer zweiten Schüssel cremig rühren. Ei dazugeben und rühren, bis die Masse hellgelb und schaumig ist. Mehlmischung kurz unterrühren. Den Teig mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.
2. Backrohr auf 190°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. 2 El Kristallzucker mit 1 Tl Matcha in einer kleinen Schüssel mischen. Aus dem Teig Kugeln rollen (40-50g), mit einigem Abstand aufs Blech legen (8 Stück gehen sich gut auf einmal aus) und 8-10 Minuten backen, bis die Ränder anfangen hellbraun zu werden. Nicht zu lange backen, sonst sind sie nachher nicht mehr weich in der Mitte! Luftdicht verpackt halten sie sich etwa eine Woche.

Montag, 26. August 2019

Schokokekse mit flüssigem Nuss-Nougat-Kern

Hier kommt ein neuer Lieblingskeks. Eine kleine Schokobombe mit flüssigem Kern. Gern geschehen.




Schokokekse mit flüssigem Nuss-Nougat-Kern
adaptiert von 600 acres • für ca. 16 Kekse

ca. 100-150g  der liebsten Nuss-Nougat-Creme
100g weiche Butter
150g brauner Rohrzucker
1 Tl Vanillepulver/extrakt
1 Ei
150g Mehl
40g Kakaopulver
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
1 El Milch
Meersalzflocken zum Bestreuen, optional

1. Zuerst 16 knappe Tl der Nuss-Nougat-Creme auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller portionieren. Die Häufchen einfrieren während der Keksteig gemacht wird.
2. Butter, Zucker und Vanille in einer Schüssel schaumig rühren. Das Ei zugeben und verrühren. Mehl, Kakao, Natron und Salz in einer zweiten Schüssel mischen. Gemeinsam mit der Milch kurz unter die Buttermasse rühren, bis alles vermengt ist. Den Teig mindestens eine Stunde kühlen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Vom Teig etwa 1-2 El große Portionen nehmen, eine Nuss-Nougat-Portion in die Mitte drücken und von allen Seiten gut verschließen. Zwischen den Händen zu glatten Kugeln rollen und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. Nach Bedarf mit Meersalzflocken bestreuen und 8-10 Minuten backen.
4. Die fertigen Kekse komplett auf dem Backpapier auskühlen lassen und dann luftdicht verpackt aufbewahren. Mir schmecken sie am nächsten Tag noch besser, natürlich mit einem Glas Milch!

Dienstag, 16. Juli 2019

Hobnobs aka Vollkorn Haferkekse

Als wir damals in Reading lange Tage und Nächte gemeinsam an unseren Schriften gearbeitet haben, hatte immer jemand eine Packung Kekse mit. Rund um das Department of Typography gab es nämlich nichts sinnvolles zu essen und alles was die Teeküche hergab, war ein Wasserkocher. Wir haben uns also durch das recht beachtliche Angebot britischer Supermarkt Afternoon Tea Biskuits gekostet. Meine persönlichen Favoriten waren Digestives und Hobnobs, wobei ich mir immer gedacht habe, dass sie noch viel besser selbstgemacht, ohne komischen Zusätzen und mit echter Butter sein müssten. Ja, Krebsen, das sind sie.


Hobnobs gibt es mit und ohne Schokolade und sie schmecken besonders gut zu einer Tasse Earl Grey oder einem Glas Milch. Weil sie so gut kernig und knusprig sind, lassen sie sich auch wunderbar tunken und saugen sich dabei gut voll. Ein Feature, über das sich so manch einer freuen wird, wie ich weiß.

Hobnobs
für ca. 20 Kekse

100g Weizenvollkornmehl
100g Hafermark oder fein gehäckselte Haferflocken
1/2 Tl Natron
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
100g weiche Butter (oder vegane Butter)
50g feiner, brauner Rohrzucker
2 El heller Honig (vegan: Rübensirup oder Golden Sirup)

optional
100g Schokolade, gehackt
1 Tl Kokosöl

1. In einer Schüssel Mehl, Hafer, Natron, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Honig unterrühren. Mehlmischung dazugeben und vermengen bis ein homogener Teig entsteht. Teig abgedeckt eine Stunde kühlen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zwischen Klarsichtfolie 4mm dick ausrollen. Kekse aus dem Teig ausstechen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Den verbleibenden Teig verkneten, wieder ausrollen und weitere Kekse ausstechen. 8-10 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
3. Für schokoladige Hobnobs die Schokolade mit Kokosöl überm Wasserbad schmelzen und auf die Unterseite der kalten Kekse streichen. Im Kühlschrank fest werden lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Montag, 27. Mai 2019

Vegane Erdnussbutter Kekse

Sonntags-Kekse zum in die Milch tunken wenns draussen regnet und man schon wählen war. Aussen knusprig, innen weich, schön erdnussbuttrig und sogar vegan.




Vegane Erdnussbutter Kekse
adaptiert von My Darling Vegan • für 24 Kekse zu je 30g

100g weiche vegane Butter oder Margarine
200g feiner Rohrzucker
1 Prise Vanillepulver
125g Erdnussbutter
4 El Apfelmus
190g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
100g gehackte Erdnüsse (optional)

1. Vegane Butter mit Zucker und Erdnussbutter schaumig rühren. Danach Apfelmus unterrühren.
2. Mehl, Salz, Backpulver und Natron in einer zweiten Schüssel mischen und gemeinsam mit den gehackten Erdnüssen unter die Butter-Masse rühren, gerade so lange bis alles vermischt ist. Den Teig eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu Kugeln rollen (30g bzw. Tischtennisball-groß) und mit einigem Abstand auf das Blech setzen (ca. 8 Stück/Blech). Mit einer Gabel ein Gittermuster in die Kekse drücken und 10 Minuten backen bis sie an den Rändern hellbraun sind. Am Blech auskühlen lassen, danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Dienstag, 5. März 2019

Schokoladigste Schokokekse mit Meersalz

Ein gutes Rezept erkennt man daran, dass man es zu bestimmten Anlässen immer und immer wieder macht. So ist das zum Beispiel bei diesen kleinen Schokobomben, die es jetzt schon fast traditionell zum Semesterbeginn gibt. 

Nachdem die Schokolade hier die Hauptrolle einnimmt, ist es besonders wichtig keine billige Kochschokolade zu verwenden, sondern in eine richtige Zartbitterschokolade mit mindestens 65% Kakaoanteil zu investieren. Eine Prise Meersalz auf den Keksen, ist ja mittlerweile nichts neues mehr, aber bei so viel auf der Zunge schmelzender Dekadenz passt sie ganz besonders gut.




Schokoladigste Schokokekse mit Meersalz
nach 600acres
350g gehackte dunkle Schokolade (geteilt in 250g und 100g)
30g Butter
2 Eier
100g Zucker
1 Prise Vanillepulver
30g Mehl
1 Prise Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Tl gemahlener Nescafé (optional, verstärkt den Schokoladengeschmack)
Meersalzflocken zum Bestreuen

1. 250g der Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Eier, Zucker und Vanille in einer Schüssel hellgelb und cremig aufschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Kaffeepulver in einer zweiten Schüssel mischen.
2. Die handwarme Schokolade zur Eimasse gießen und gut verrühren. Danach kurz die Mehlmischung unterrühren, zum Schluss die übrigen 100g gehackte Schokolade unterheben. Den Teig 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er fest wird.
3. Das Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig mit zwei Löffeln zu Häufchen formen und aufs Blech setzen. Mit Meersalzflocken bestreuen und 7-8 Minuten backen.
4. Die Kekse am Blech auskühlen lassen, weil sie noch sehr weich und zerbrechlich sein werden. Wenn die Schokolade fest ist, kann man sie luftdicht verpackt aufbewahren, solange man nicht alle noch warm aufgegessen hat.

Montag, 24. Dezember 2018

Weihnachten 2018

Wir waren sehr fleißig dieses Jahr. 21 Sorten! Frohe Weihnachten!


MondeOsttiroler Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Husarenkrapferl, Linzeraugen, weiße Rumkugeln, Whiskeykugeln, Mamas Tamarindenkugeln, Hamantaschen, Spritzgebäck, weiße Schoko-Marzipanblumen, Londoner Schnitten, Kokosstangerl, Kekis (einfacher Mürbteig in Schokolade getunkt – ein Omi-Klassiker), Orangette, Florentiner,  Kokospyramiden, Vanillekipferl, HaferflockenmakronenApfelkaramellen und Ricciarelli.














Sonntag, 16. Dezember 2018

Ricciarelli – weiche Mandelkekse

Varianten dieser weichen Mandelkekse – ob Amaretti morbidi oder Ricciarelli – mache ich immer wieder zu Weihnachten. Sie passen aber auch so sehr gut zum Dessert mit einem Glas Vin Santo oder zum Espresso. Sie mögen zwar sehr unscheinbar aussehen, können geschmacklich aber einiges. Dieses Rezept mag ich besonders, weil es so einfach, unkompliziert und köstlich ist. Ausserdem kann man das Aroma ganz nach Geschmack variieren. Ob mit Bittermandelaroma und Amaretto, Zitronenschale und Limoncello, Orangenschale und Grand Marnier,…



Ricciarelli
nach 101 Cookbooks

1 großes Eiklar
400g gutes Marzipan (Mandelanteil über 50%)
50g Staubzucker
1 Prise Salz
Aromen nach Geschmack, zb. ein paar Tropfen Bittermandelaroma, abgerieben Schale einer Bio-Zitrone oder 1/2 Orange, 1 El Limoncello/Amaretto/Grand Marnier

Staubzucker zum Formen

1. Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
2. Die Arbeitsfläche mit Staubzucker bestreuen. Den Teig darauf portionsweise zu etwa 2cm breiten Rollen formen. Davon ca. 1cm breite Stücke abschneiden und aufs Blech setzen. Man kann sie entweder so lassen oder nach Belieben zu Kugeln oder Pyramiden formen. Die Kekse eine halbe Stunden bei Zimmertemperatur rasten lassen.
3. Inzwischen das Backrohr auf 175°C vorheizen. Ricciarelli ca. 10-15 Minuten (je nach Größe) backen, bis sie hellbraune Spitzen bekommen und am Boden goldbraun sind. Luftdicht verpackt und an einem kühlen Ort gelagert bleiben sie den ganzen Advent schön weich und aromatisch.