Samstag, 12. Juni 2021

Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade

Der Sommer braucht einen Keks, den man in den Espresso oder Vin Santo tunken kann während man sich entspannt zurücklehnt und aufs Meer, ins Grüne oder einfach aus dem Fenster schaut.
Heute mit Macadamianüssen, weißer Schokolade und Zitronenschale. Oder hier ganz klassisch mit Mandeln oder Haselnüssen.


Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade
300g geröstete Macadamianüsse
abgerieben Schale von 1,5 Bio-Zitronen
3 Eier
250g Zucker
400g Mehl
1/2 Pk Backpulver
1 Prise Salz
1 Eiweiß zum Bestreichen (bei großen Eiern hebe ich immer einen etwas Eiklar vom Teig auf und schlage nicht extra ein viertes zum Bestreichen auf)
100g weiße Schokolade

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eier, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel aufschlagen. Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen.
2. Mehlmischung unter die Eier rühren, danach Nüsse dazugeben. Alles zu einem klebrigen Teig rühren. Mit feuchten Händen auf dem Blech 2-3 lange Stränge (3-5cm breit) formen und die Oberfläche mit nassen Fingern glattstreichen. Die Teigwürste dabei nicht zu nahe aneinander legen, weil sie beim Backen noch ein Stück breiter werden. Mit Eiweiß einpinseln und 35 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun ist.
3. Die noch heißen Laibe mit einem scharfen Messer (Wellenschliff geht am besten) schräg in ca. 1cm breite Biscotti schneiden. Entweder so abkühlen lassen, oder – für extra knusprige Biscotti – alle nebeneinander aufs Blech legen und auf jeder Seite nochmal 5 Minuten fertigbacken und abkühlen lassen.
4. Die weiße Schokolade überm Wasserbad schmelzen und mit einer Gabel über die kalten Cantuccini träufeln. Im Kühlschrank fest werden lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Sonntag, 16. Mai 2021

Fraisier – Französische Erdbeertorte

Torten gibt es hier sehr selten, weil ich sehr selten eine zweimal mache. So ein feines Frühsommertörtchen kann sich aber wiederholen. Ganz luftig, fruchtig und frisch und ein echter französischer Klassiker.




Fraisier
für einen 20cm Tortenring

für den Mandelbiskuit
3 Eier
90 g Zucker
3 El heißes Wasser
75 g glattes Mehl 
30 g gemahlene Mandeln

für das Erdbeerpüree
150g Erdbeeren
1-2 El Zucker, nach Geschmack
1 Tl Zitronensaft
1,5 Tl Speisestärke (Maizena)

für die Crème pâtissière
300ml Milch
1Pk Vanillezucker
40g Zucker
3 Dotter
25g Speisestärke (Maizena)
2 Blatt Gelatine

für den Sirup
20ml Zitronensaft
1 Tl Cointreau oder Wasser
25g Zucker

ausserdem 
200ml Schlagobers
ca. 600g Erdbeeren

1. Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Ein Blech (ca. 30x40cm) mit Backpapier auslegen. Eier, Zucker und heißes Wasser in einer Schüssel zu einer hellen, dicken Creme aufschlagen. Mehl und gemahlene Mandeln über die Eicreme sieben, vorsichtig unterheben, ohne zu viel Volumen zu verlieren. Die Masse auf das Blech streichen und 9-13min backen, bis die Oberfläche leicht bräunt und auf leichten Fingerdruck wieder zurückspringt. Abkühlen lassen.
2. Für das Erdbeerpüree die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Erdbeeren, Zucker und Zitronensaft in einem Topf aufkochen. Die Masse mit dem Pürierstab glatt pürieren. Speisestärke mit einem Tl Wasser glattrühren und zu den Erdbeeren rühren. Noch einmal aufkochen, bis es blubbert. Den Topf vom Herd nehmen, die Gelatine ausdrücken und ins Püree rühren. In den Kühlschrank stellen, bis die Masse ganz kalt ist.
3. Für die Crème pâtissière die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Milch und Vanillezucker in einem Topf erhitzen. In einer Schüssel Zucker, Dotter und Speisestärke glattrühren. Kurz bevor die Milch beginnt zu kochen vom Herd nehmen und langsam unter ständigem Rühren zur Eiermischung gießen. Die Masse wieder zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren etwa 2 Minuten köcheln lassen, bis die Crème zu einem dicken Pudding geworden ist. In eine flache Schüssel umfüllen, die Oberfläche direkt mit Klarsichtfolie abdecken, damit sich keine Haut bildet und im Kühlschrank komplett auskühlen lassen.
4. Für den Sirup alle Zutaten in einem kleinen Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
5. Um die Crème abzuschließen, jetzt noch den kalten Pudding im Mixer cremig rühren. In einer hohen Schüssel den Schlagobers halbsteif schlagen und danach vorsichtig unter den Pudding heben. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen, von dem man die Spitze abschneidet. Wir machen damit keine dekorativen Muster, die Verteilung der Crème auf der Torte geht so nur viel leichter.
6. Für die Torte einen Tortenring (20cm Durchmesser) auf eine Platte stellen. Aus dem Biskuit zwei Kreise (18cm Durchmesser) ausschneiden. Wenn sich das nicht ausgeht, kann man einen Kreis auch aus Reststücken zusammenstückeln. Die Erdbeeren waschen, trocknen und längs halbieren. Sirup, Erdbeerpüree und Crème bereitstellen.
7. Man beginnt mit einer Biskuitplatte.* Rundherum werden die Erdbeeren dicht aneinander mit Schnittseite nach aussen in den Ring gestellt. Den Biskuit mit Sirup einpinseln. Jetzt kommt etwa die Hälfte der Creme darauf, wobei sie an den Seiten höher gestrichen wird, damit die Erdbeeren komplett bedeckt sind. Darauf kommen einige Löffel Erdbeerpüree, Erdbeerstücke und die nächste Schicht Biskuit. Wieder mit Sirup einpinseln. Abschließend wird die restliche Crème darauf verteilt und glatt gestrichen. Die Torte mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
8. Vor dem Servieren noch mit übrigen Erdbeeren und Erdbeerpüree verzieren. 

* eine schön bebilderte Anleitung gibt es zB. hier.

Montag, 12. April 2021

Einfacher saftiger Mohnkuchen

Hier kommt ein neues Standard-Rezept – ein ganz simpler, saftiger Mohnkuchen, den man einfach so aus der Hand isst, oder auch ganz fancy mit Cremes und Marmeladen füllt. 


Mohnkuchen
adaptiert von The Wednesday Chef

100g gemahlener Mohn
125ml heiße Milch
3 Eier, getrennt
100g weiche Butter
200g Zucker, geteilt auf 2x100g
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
1 El Rum, optional
250g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
1 Prise Salz
250ml Buttermilch

1. Backrohr auf 175°C vorheizen. In einer kleinen Schüssel Mohn und heiße Milch mischen. Stehen lassen, während man den Rest zu bereitet. Eine Springform (23cm Durchmesser) fetten und mit Mehl stauben.
2. Die Eier trennen. Dotter, Butter und 100g Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Zitronenschale und optional Rum unterrühren. In einer zweiten Schüssel die Eiklar schaumig schlagen, den restlichen Zucker langsam einrieseln lassen und steif schlagen.
3. In einer dritten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Den Mohn gegebenenfalls abtropfen lassen und gemeinsam mit der Buttermilch unter den Teig rühren. Mehlmischung kurz unterrühren, bis sich alles gerade so vermischt hat. Zum Schluss den Eischnee unterheben.
4. Den Teig in die Form füllen und 40-50m Minuten backen. Schmeckt am nächsten Tag noch besser, ganz pur, kann aber auch mit Powidl oder einer Himbeer-Topfencreme gefüllt werden.

Sonntag, 14. März 2021

Apfel Ricotta Kuchen mit Pinienkernen

Jetzt kommt wieder diese Obst-Übergangszeit wo nicht viel spannendes passiert. Mit den Orangen ist es bald vorbei, langsam kommt der Rhabarber, irgendwann dann die Erdbeeren – Äpfel gibt es dafür immer. Einige Apfel-Optionen gibt es hier ja schon: als Gugelhupf, für Eilige, als Pie oder Strudel, im Clafoutis oder in der Zimtschnecke, als kleine Tartelettes und vieles mehr. Dieser Kandidat ist ein perfekter italienischer Sonntags-Kaffee-Kuchen. Sehr saftig durch Ricotta und Äpfel, fein zitronig und mit knusprigen Pinienkernen. Im Bild ist ein Drittel mehr Teig in der Form, daher wird er nach dem unten stehenden Rezept etwas niedriger ausfallen.

 

Apfel Ricotta Kuchen mit Pinienkernen
leicht adapiert von Cook Republic
125g weiche Butter
125g Rohrzucker
2 Eier, Raumtemperatur
200g Ricotta
abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
2 El Zitronensaft
250g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1/2 kg Äpfel
1-2 El Milch
100g Pinienkerne
Staubzucker zum Bestreuen

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und eine Springform (24cm Durchmesser) fetten und mit Mehl ausstreuen. Butter und Zucker in einer Schüssel hellcremig aufschlagen. Eier nach und nach zugeben und weiter schaumig rühren. Ricotta und Zitronenschale unterrühren.
2. Äpfel schälen, in kleine Würfel schneiden und mit dem Zitronensaft in einer zweiten Schüssel mischen. Beiseite stellen. Mehl, Backpulver und Salz in einer dritten Schüssel mischen.
3. Mehlmischung unter den Teig rühren, bis sich alles gerade so vermengt hat. Danach Apfelstücke und Milch unterheben. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und mit Pinienkernen bestreuen.
4. Im Backrohr 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Mittwoch, 17. Februar 2021

Blutorangen Sirup Küchlein

Dieses Jahr muss man beim Sizilianer besonders viel Geduld haben, wenn man ein paar der weltbesten Blutorangen abstauben will. Lohnt sich aber, liebes Krebsen, nicht nur für die kleinen saftigen Küchlein.


Blutorangen Sirup Küchlein
adaptiert von Donna Hay
3 Eier
100g Zucker
250g Joghurt
60ml Olivenöl
fein abgeriebene Schale einer Bio-Orange
160g Grieß
35g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
40g gemahlene Mandeln
2 Bio-Blutorangen, in dünne Scheiben geschnitten
2 El Kristallzucker

für den Sirup
125ml frisch gepresster Blutorangensaft
60ml Wasser
75g Zucker

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech fetten und mit Mehl ausstreuen. Eier und Zucker in einer Schüssel zu einer dicken, hell-cremigen Masse aufschlagen. Joghurt, Öl, Orangenschale, Grieß, Mehl, Backpulver, Salz und Mandeln unterrühren. Die zwei Blutorangen mit Schale in hauchdünne Scheiben schneiden.
2. Den Teig auf 12 Förmchen verteilen, mit einer Orangenscheibe bedecken, mit Kristallzucker bestreuen und 15-18 Minuten backen (Stäbchenprobe). In der Form ein paar Minuten stehen lassen, dann vorsichtig herauslösen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
3. Für den Sirup alle Zutaten in einem kleinen Topf zum Köcheln bringen und ein paar Minuten zu einem Sirup eindicken lassen. Den Sirup zum Servieren über die Törtchen löffeln.

Dienstag, 9. Februar 2021

Einfache gebackene Schokodonuts

Gerade einmal 20 Minuten trennen dich von einem saftigen Bissen Schokokuchen, liebes Krebsen. Viel mehr als einen Scheebesen braucht es nicht, man muss nachher nur eine Schüssel auswaschen und statt dem Donutblech tuts eine Muffinform genauso. Keine Ausreden!


Gebackene Schokodonuts

für 18 Minidonuts, 12 normale Donuts oder 12 Muffins
150g Zucker
160g Mehl
20g Kakaopulver
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
2 El geschmolzene Butter
1/2 Becher Sauerrahm
80ml Milch

für die Glasur
120g Staubzucker
etwa 2 El Milch
1 Tl Rum, optional

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Donut- oder Muffinblech fetten und mit Kakaopulver ausstreuen.
2. In einer Schüssel Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mit einem Schneebesen verrühren. Alle restlichen Zutaten dazugeben und verrühren, bis sich alles gut vermischt hat.
3. Den Teig in die Formen etwa halbvoll füllen und backen (Stäbchenprobe). Für Minidonuts etwa 12-14 Minuten, normale Donuts 15-18 Minuten, Muffins etwa 20 Minuten. Die Donuts aus den Formen lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
4. Für die Glasur alle Zutaten glattrühren. Die Konsistenz ist dabei Geschmackssache, je nachdem wie dick die Glasur-Schicht am Ende sein soll. Ich glasiere sie gerne dünn, also in etwa der Konsistenz von Sirup. Die Donuts einzeln in die Glasur tunken und auf einem Gitter abtropfen und trocknen lassen.

Donnerstag, 4. Februar 2021

Lamingtons

Kleine Kuchenwürfel in Schokolade getunkt und in Kokosflocken gewälzt nennt man in Australien Lamingtons, in Kroatien Čupavci. Es gibt verschiedene Varianten dieses Gebäcks aus luftigem Biskuit oder saftigem Rührteig, mit Marmelade-Schicht, oder ohne. Diese hier sind ganz pur, ohne Fülle, dafür mit einem fein buttrigen Teig, der auch am dritten Tag noch saftig schmeckt. Eine Schicht Himbeer- oder Marillenmarmelade dazwischen ist aber auch ganz großartig. 

Den Teig macht man am besten am Abend bevor man die Lamingtons servieren will, weil sie am nächsten Tag einfacher mit Glasur überzogen werden können.



Lamingtons
für 12-16 Stück
125g weiche Butter
200g Zucker
3 Eier bei Zimmertemperatur
220g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 El Rum, optional, passt aber super zu Kokos
100ml Milch

für die Glasur
375g Staubzucker, gesiebt
35g Kakaopulver, gesiebt
75g geschmolzene Butter
80g kochendes Wasser
1 Prise Salz

optional zum Füllen
ein Glas gute Marillen- oder Himbeermarmelade

200g Kokosflocken zum Wälzen

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine rechteckige Backform (etwa 20x30cm) fetten und mit Mehl ausstreuen. Butter und Zucker in einer Schüssel hellcremig aufschlagen. Das kann gut 10 Minuten dauern, also keine Eile. Die Eier nach und nach hinzufügen und nach jedem Ei wieder gut glattrühren, damit die Masse nicht gerinnt. Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben, sollte das kein Problem sein.
2. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mischung nun abwechselnd mit Milch und Rum kurz unter den Teig rühren, bis sich alles gut verbunden hat. Den Teig in die Form gießen, glattstreichen und 25-35 Minuten (kommt auf die Größe der Backform an) backen, bis ein Stäbchen in die Mitte des Kuchens gestochen sauber wieder herauskommt. Den Kuchen abkühlen lassen und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank rasten lassen.
3. Am nächsten Tag den Kuchen in gleichgroße Würfel schneiden (nicht kleiner als 4cm, nicht größer als 6cm). Hier kann man, wenn man mag die Würfel nochmal halbieren, mit Marmelade bestreichen und wieder zusammensetzen. 
4. Alle Zutaten für die Glasur glattrühren. Die Glasur in ein höheres Gefäß füllen, damit man die Würfel leichter untertauchen kann. Die Kokosflocken auf einen Teller geben. Die Würfel einzeln in die Glasur tunken, in Kokos wälzen und auf einen Teller zum Trocknen ablegen. Entweder gleich essen oder luftdicht verpackt bis zu drei Tage aufbewahren.

Sonntag, 10. Januar 2021

Weihnachten 2020

Weihnachten 2020 mit 20 Sorten Keksen – gar nicht schlecht, liebes Krebsen. 
Die üblichen Verdächtigen: Kekis, Orangette, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Linzeraugen, Husarenkrapferl, Kokospyramiden, Spritzgebäck, Lebkuchen, Apfelkaramellen, Monde (Rezept unten) und Mandelkaramellschnitten (Rezept unten).
Die Neuzugänge: Erdnussdackel, Pignoli, Speckulatius, Pistazienrolle, Viererlei Kugerl (Kokos, Tamarinde, Schoko-Orange, Dattel-Walnuss).




Die Monde sind ein Omi-Klassiker aus dem Burgenland. Ich liebe die dicke Rumglasur, die in den noch warmen saftigen Schoko-Nussteig sickert. Kein Kinderkeks, aber das hat mich offenbar früher auch nicht aufgehalten.

Monde
ergibt ein Blech
200g weiche Butter 
100g Staubzucker
1EL Vanillezucker
200g Schokolade
6 Eier, getrennt
100g Feinkristallzucker
140g Walnüsse, gerieben
160g Mehl
1 Prise Salz

für die Glasur
300g Staubzucker
100ml Rum

ausserdem eine runde Ausstechform

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Backblech fetten und mit Mehl ausstreuen bzw. mit Backpapier auslegen. Butter, Staubzucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier trennen und die Dotter unter die Buttermasse rühren.
2. Die Schokolade grob hacken und überm Wasserbad schmelzen. Handwarm abkühlen lassen und unter die Buttermasse rühren. Die Eiklar in einer sauberen Schüssel steif schlagen, dabei den Kristallzucker löffelweise zugeben. In einer dritten Schüssel Walnüsse, Mehl und Salz mischen. Gemeinsam mit dem Eischnee vorsichtig unter die Schokomasse heben.
3. Dein Teig glatt  auf das Blech streichen und etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe in der Mitte des Blechs). Sobald das Blech aus dem Rohr kommt, Staubzucker und Rum in einer Schüssel zu einer glatten Glasur rühren und über den noch warmen Kuchen gießen. Die Glasurmenge ist sehr großzügig, wenn es also an den Seiten wieder heruntertropft, ist das völlig normal. Abkühlen lassen.
4. Wenn der Kuchen nur noch lauwarm ist mit einer runden Ausstechform vom Rand weg Halbmonde ausstechen. Luftdicht verpackt und kühl aufbewahren, dann sind sie gut zwei Wochen saftig.


Mandelkaramellschnitten
ergibt ein Blech

für den Mürbteig
300g Mehl
150g Butter
70g Staubzucker
1 Ei

für den Belag
200ml Schlagobers
100g Honig
300g Zucker
100g Butter
300g gehobelte Mandeln

1. Für den Mürbteig alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten und eine halbe Stunde kühlstellen.
2. Das Backrohr auf 180°C vorheizen, ein Blech fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig möglichst ebenmäßig auf das Blech drücken und 10 Minuten vorbacken. 
3. Inzwischen für den Belag Obers, Honig, Zucker und Butter in einem Topf aufkochen. Vom Herd nehmen, die Mandelhobel unterrühren und die Masse glatt auf den vorgebackenen Mürbteig streichen.
4. Das Backrohr auf 160°C schalten und die Mandelschnitten goldbraun fertigbacken. Am besten noch warm in kleine Quadrate schneiden. Luftdicht verpackt und kühl aufbewahren. 

Dienstag, 15. Dezember 2020

Pignoli

Zu Weihnachtskeks-Repertoire gehört jedes Jahr ein weicher Mandelkeks. Letztes Mal gab es Ricciarelli, dieses Jahr habe ich noch ein Packerl Pinienkerne gefunden und Pignoli draus gemacht.





Pignoli
200g gehobelte oder blanchierte Mandeln, Hauptsache geschält
150g Staubzucker
oder
350g hochwertiges Marzipan (Mandelanteil über 50%)

2 Eiweiß
1Tl abgeriebene Mandarinen-, Orangen-, oder Zitronenschale
1 Prise Salz
optional 1 El Cointreau

etwa 150g Pinienkerne zum Wälzen

1. Mandeln und Staubzucker in einer Küchenmaschine mit S-Klinge fein mahlen. Wer Marzipan verwendet, spart sich diesen Schritt.
2. Mandelmischung bzw. Marzipan mit den restlichen Teigzutaten zu einer homogenen Masse verrühren. Entweder gleich weiterverwenden oder bis zu zwei Tage im Kühlschrank rasten lassen.
3. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig löffelweise in Pinienkernen wälzen, aufs Blech setzen und 10-12 Minuten backen bzw. bis die Pinienkerne goldbraun werden. Am Blech auskühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Freitag, 11. Dezember 2020

Erdnussdackel

Ein neuer Adventsonntags-Kandidat: mürbe Erdnusskekse mit dunkler Schokolade, die auf der Zunge zergehen. Natürlich mit obligatorischer Dackel-Ausstechform.




Erdnussdackel
adaptiert von Sweet
90g geröstete, gesalzene Erdnüsse
150g Mehl
125g weiche Butter
50g Staubzucker
1 Prise Vanillepulver
1 Prise Backpulver

dunkle Schokolade zum Tunken

1. Erdnüsse mit 50g Mehl in einer Küchenmaschine fein zerhacken. Butter, Staubzucker und Vanille in einer Schüssel cremig rühren. Ernussmischung mit restlichem Mehl und Backpulver kurz unter die Buttercreme mischen, bis sich alles verbunden hat. Dein Teig in Frischhaltefolie wickeln, du einer flachen Scheibe drücken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche 5mm dick ausrollen, Kekse ausstechen und aufs Blech setzen. Wenn der Teig beim Verarbeiten zu weich wird, einfach zwischendurch kurz ins Gefrierfach legen.
3. Kekse 7-10 Minuten backen bzw. bis sie leicht bräunen. Auf dem Blech auskühlen lassen, bevor man sie bewegt, weil der Teig sehr mürbe und zerbrechlich ist.
4. Die kalten Kekse in geschmolzene Schokolade tunken, festwerden lassen und luftdicht verpackt aufbewahren.