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Sonntag, 7. Dezember 2025

Regenbogentorte zum Geburtstag

Das Kind kann jetzt Fahrradfahren, trinkt sein Wasser am liebsten eiskalt und gibt die besten Bussi-Attacken.




Mittwoch, 30. Juli 2025

Marmorkuchen

Vor einigen Jahren habe ich viel Zeit mit Marmorgugelhupf-Experimenten verbracht und damals das für mich perfekte Rezept entwickelt. Daran hat sich auch nichts geändert, aber manchmal hat man einfach keine Lust aufs Eier trennen, Schnee schlagen und bangen, ob sich der Kuchen am Ende auch wirklich zur Gänze aus der Form lösen lässt. Für solche Momente habe ich eine neue Variante entwickelt: leicht veränderte Proportionen, Methode und Form, mindestens genauso fluffig, saftig und klassisch, wie in sich die Marmor-Enthusiasten wünschen. Ein neuer Klassiker.

Marmorkuchen

170g weiche Butter
200g Zucker
1 Pk Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Biozitrone (optional)
3 Eier
150g Sauerrahm
2 El Milch
200g Mehl
20g Speisestärke
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
20g Kakaopulver

1. Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstreuen oder mit Backpapier auslegen. Backrohr auf 180°C vorheizen.
2. Butter, Zucker, Vanille und ggf. Zitronenschale schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Aufschlagen bis die Masse heller wird. Sauerrahm unterrühren.
3. Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver mischen, über den Teig sieben und alles kurz verrühren. Ein Drittel des Teigs in eine zweite Schüssel geben, Kakao darüber sieben und mit 2 Esslöffel Milch verrühren.
4. Teige abwechselnd in die Form löffeln. Zuerst mit dem hellen Teig anfangen, dann eine Schicht dunkel, wieder hell, dunkel und mit dem letzten Rest hellem Teig abschließen. Ein Buttermesser wellenförmig durch den Teig ziehen und so das Marmormuster erzeugen.
5. Kuchen etwa 45-55 Minuten backen (Stäbchenprobe). 10 Minuten in der Form stehen lassen, danach auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Schmeckt am zweiten Tag noch besser, wenn er gut luftdicht aufbewahrt wird.

Donnerstag, 24. April 2025

Sauerteig Brownies

Meine zwei Sauerteige werden im Winter regelmäßig gefüttert, weil ich da die größte Motivation zum Brotbacken habe. Dementsprechend fällt auch viel Sauerteig-Rest an, den ich gerne zu Crackern verarbeite. Genauso gut kann man ihn aber auch in Kuchenteige einarbeiten oder hier in diese unsagbar saftigen Brownies. Die sind dank Sauerteig nochmal extra komplex im Geschmack und machen gleichzeitig null Aufwand.


Sauerteig Brownies
adaptiert von King Arthur Baking

100g Butter
250g Zucker (gerne weißer Rübenzucker gemischt mit braunem Rohrzucker)
60g Kakao
1/2 Tl Salz
2 große Eier
100g Sauerteig-Rest, ungefüttert, direkt aus dem Kühlschrank
1/2 Tl Backpulver
100g grob gehackte dunkle Schokolade

1. Eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge mit Backpapier auslegen. Backrohr auf 180°C vorheizen.
2. Butter in einem Topf schmelzen, Zucker dazugeben und erhitzen bis die Masse anfängt Bläschen zu werfen. Kakao und Salz dazugeben und gut verrühren. Abkühlen lassen, bis die Masse warm, aber nicht mehr heiß ist, damit die Eier nicht stocken.
3. Eier nach einander einrühren, danach den Sauerteig und das Backpulver unterrühren. Zum Schluss die Hälfte der Schokolade unterheben, den Teig in die Form füllen, glatt streichen und die die übrige Schokolade darüber streuen. 
4. Etwa 25 Minuten backen, bis die Oberfläche glänzt, aber nicht mehr feucht ist und sich die Brownie-Kanten von der Form zu lösen beginnen. Mindestens eine Stunde abkühlen lassen und innerhalb einer Woche ausfessen. Schmeckt großartig bei Zimmertemperatur, ich mag sie aber besonders gern gekühlt.

Dienstag, 9. Januar 2024

Weihnachten 2023

Weihnachten 2023 mit 16 Sorten Keksen – ich hätte ja gerne noch mehr gemacht, aber essen muss sie auch jemand sagt meine Mama. 

Die üblichen Verdächtigen: Kekis, Orangette, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Linzeraugen, Kokospyramiden, Spritzgebäck, Lebkuchen, Apfelkaramellen, Monde, Florentiner

Die Neuzugänge: Dackel (kinderfreundliches Rezept ohne raffinierten Zucker), Nougatpilze, italienische Mandelkekse, Haselnuss-Orangen-Shortbread und Mohn-Marzipan-Augen.



Montag, 25. April 2022

Weiße Schoko Cookies mit Erdbeeren und Kardamom

Zum Muttertag könnte man doch Kekse backen. So ganz frühlingshafte mit Erdbeeren und weißer Schokolade und ein bisschen Kardamom, weil das gut passt und sie noch ein bisschen besonders macht. Der Bär meint sogar, sie gehören zu den besten, die der Blog je gesehen hat und das ist doch was, oder Krebsen?




Weiße Schoko Cookies mit Erdbeeren und Kardamom
für etwa 20 Kekse • adaptiert von Joy the Baker
100g weiche Butter
125ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
100g Zucker
50g Staubzucker
1 Ei
1 Pk Vanillezucker
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl Kardamom
1/2 Tl Salz
300g Mehl
1 Tl Natron
30g gefriergetrocknete Erdbeeren, leicht zerdrückt
120g weiße Schokolade, grob gehackt

zum Wälzen
2 El Kristallzucker gemischt mit
1 Pk Vanillezucker

1. Butter in einer Schüssel cremig rühren, Öl, Zucker und Staubzucker dazugeben und zu einer glatten Masse rühren. Ei und Vanillezucker unterrühren. 
2. Zimt, Kardamom, Salz, Mehl und Natron in einer zweiten Schüssel mischen und dann kurz unter die Buttermasse rühren. Zum Schluss noch Erdbeeren und Shcokolade dazugeben, bis sich alles gerade so vermischt hat. Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in Kugeln mit je ca. 40-50g portionieren und in Vanille-Zuckergemisch wälzen. Die Kugeln auf etwa 1cm Dicke zwischen den Händen flach drücken und auf das Blech setzen. 10-14 Minuten backen bis sie fest werden, aber noch nicht bräunen. Am Blech auskühlen lassen und danach luftdicht aufbewahren.

Samstag, 12. Juni 2021

Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade

Der Sommer braucht einen Keks, den man in den Espresso oder Vin Santo tunken kann während man sich entspannt zurücklehnt und aufs Meer, ins Grüne oder einfach aus dem Fenster schaut.
Heute mit Macadamianüssen, weißer Schokolade und Zitronenschale. Oder hier ganz klassisch mit Mandeln oder Haselnüssen.


Cantuccini mit Macadamianüssen und weißer Schokolade
300g geröstete Macadamianüsse
abgerieben Schale von 1,5 Bio-Zitronen
3 Eier
250g Zucker
400g Mehl
1/2 Pk Backpulver
1 Prise Salz
1 Eiweiß zum Bestreichen (bei großen Eiern hebe ich immer einen etwas Eiklar vom Teig auf und schlage nicht extra ein viertes zum Bestreichen auf)
100g weiße Schokolade

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eier, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel aufschlagen. Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen.
2. Mehlmischung unter die Eier rühren, danach Nüsse dazugeben. Alles zu einem klebrigen Teig rühren. Mit feuchten Händen auf dem Blech 2-3 lange Stränge (3-5cm breit) formen und die Oberfläche mit nassen Fingern glattstreichen. Die Teigwürste dabei nicht zu nahe aneinander legen, weil sie beim Backen noch ein Stück breiter werden. Mit Eiweiß einpinseln und 35 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun ist.
3. Die noch heißen Laibe mit einem scharfen Messer (Wellenschliff geht am besten) schräg in ca. 1cm breite Biscotti schneiden. Entweder so abkühlen lassen, oder – für extra knusprige Biscotti – alle nebeneinander aufs Blech legen und auf jeder Seite nochmal 5 Minuten fertigbacken und abkühlen lassen.
4. Die weiße Schokolade überm Wasserbad schmelzen und mit einer Gabel über die kalten Cantuccini träufeln. Im Kühlschrank fest werden lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Dienstag, 9. Februar 2021

Einfache gebackene Schokodonuts

Gerade einmal 20 Minuten trennen dich von einem saftigen Bissen Schokokuchen, liebes Krebsen. Viel mehr als einen Scheebesen braucht es nicht, man muss nachher nur eine Schüssel auswaschen und statt dem Donutblech tuts eine Muffinform genauso. Keine Ausreden!


Gebackene Schokodonuts

für 18 Minidonuts, 12 normale Donuts oder 12 Muffins
150g Zucker
160g Mehl
20g Kakaopulver
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
2 El geschmolzene Butter
1/2 Becher Sauerrahm
80ml Milch

für die Glasur
120g Staubzucker
etwa 2 El Milch
1 Tl Rum, optional

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Donut- oder Muffinblech fetten und mit Kakaopulver ausstreuen.
2. In einer Schüssel Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mit einem Schneebesen verrühren. Alle restlichen Zutaten dazugeben und verrühren, bis sich alles gut vermischt hat.
3. Den Teig in die Formen etwa halbvoll füllen und backen (Stäbchenprobe). Für Minidonuts etwa 12-14 Minuten, normale Donuts 15-18 Minuten, Muffins etwa 20 Minuten. Die Donuts aus den Formen lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
4. Für die Glasur alle Zutaten glattrühren. Die Konsistenz ist dabei Geschmackssache, je nachdem wie dick die Glasur-Schicht am Ende sein soll. Ich glasiere sie gerne dünn, also in etwa der Konsistenz von Sirup. Die Donuts einzeln in die Glasur tunken und auf einem Gitter abtropfen und trocknen lassen.

Donnerstag, 4. Februar 2021

Lamingtons

Kleine Kuchenwürfel in Schokolade getunkt und in Kokosflocken gewälzt nennt man in Australien Lamingtons, in Kroatien Čupavci. Es gibt verschiedene Varianten dieses Gebäcks aus luftigem Biskuit oder saftigem Rührteig, mit Marmelade-Schicht, oder ohne. Diese hier sind ganz pur, ohne Fülle, dafür mit einem fein buttrigen Teig, der auch am dritten Tag noch saftig schmeckt. Eine Schicht Himbeer- oder Marillenmarmelade dazwischen ist aber auch ganz großartig. 

Den Teig macht man am besten am Abend bevor man die Lamingtons servieren will, weil sie am nächsten Tag einfacher mit Glasur überzogen werden können.



Lamingtons
für 12-16 Stück
125g weiche Butter
200g Zucker
3 Eier bei Zimmertemperatur
220g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 El Rum, optional, passt aber super zu Kokos
100ml Milch

für die Glasur
375g Staubzucker, gesiebt
35g Kakaopulver, gesiebt
75g geschmolzene Butter
80g kochendes Wasser
1 Prise Salz

optional zum Füllen
ein Glas gute Marillen- oder Himbeermarmelade

200g Kokosflocken zum Wälzen

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine rechteckige Backform (etwa 20x30cm) fetten und mit Mehl ausstreuen. Butter und Zucker in einer Schüssel hellcremig aufschlagen. Das kann gut 10 Minuten dauern, also keine Eile. Die Eier nach und nach hinzufügen und nach jedem Ei wieder gut glattrühren, damit die Masse nicht gerinnt. Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben, sollte das kein Problem sein.
2. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mischung nun abwechselnd mit Milch und Rum kurz unter den Teig rühren, bis sich alles gut verbunden hat. Den Teig in die Form gießen, glattstreichen und 25-35 Minuten (kommt auf die Größe der Backform an) backen, bis ein Stäbchen in die Mitte des Kuchens gestochen sauber wieder herauskommt. Den Kuchen abkühlen lassen und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank rasten lassen.
3. Am nächsten Tag den Kuchen in gleichgroße Würfel schneiden (nicht kleiner als 4cm, nicht größer als 6cm). Hier kann man, wenn man mag die Würfel nochmal halbieren, mit Marmelade bestreichen und wieder zusammensetzen. 
4. Alle Zutaten für die Glasur glattrühren. Die Glasur in ein höheres Gefäß füllen, damit man die Würfel leichter untertauchen kann. Die Kokosflocken auf einen Teller geben. Die Würfel einzeln in die Glasur tunken, in Kokos wälzen und auf einen Teller zum Trocknen ablegen. Entweder gleich essen oder luftdicht verpackt bis zu drei Tage aufbewahren.

Sonntag, 10. Januar 2021

Weihnachten 2020

Weihnachten 2020 mit 20 Sorten Keksen – gar nicht schlecht, liebes Krebsen. 
Die üblichen Verdächtigen: Kekis, Orangette, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Linzeraugen, Husarenkrapferl, Kokospyramiden, Spritzgebäck, Lebkuchen, Apfelkaramellen, Monde (Rezept unten) und Mandelkaramellschnitten (Rezept unten).
Die Neuzugänge: Erdnussdackel, Pignoli, Speckulatius, Pistazienrolle, Viererlei Kugerl (Kokos, Tamarinde, Schoko-Orange, Dattel-Walnuss).




Die Monde sind ein Omi-Klassiker aus dem Burgenland. Ich liebe die dicke Rumglasur, die in den noch warmen saftigen Schoko-Nussteig sickert. Kein Kinderkeks, aber das hat mich offenbar früher auch nicht aufgehalten.

Monde
ergibt ein Blech
200g weiche Butter 
100g Staubzucker
1EL Vanillezucker
200g Schokolade
6 Eier, getrennt
100g Feinkristallzucker
140g Walnüsse, gerieben
160g Mehl
1 Prise Salz

für die Glasur
300g Staubzucker
100ml Rum

ausserdem eine runde Ausstechform

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Backblech fetten und mit Mehl ausstreuen bzw. mit Backpapier auslegen. Butter, Staubzucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier trennen und die Dotter unter die Buttermasse rühren.
2. Die Schokolade grob hacken und überm Wasserbad schmelzen. Handwarm abkühlen lassen und unter die Buttermasse rühren. Die Eiklar in einer sauberen Schüssel steif schlagen, dabei den Kristallzucker löffelweise zugeben. In einer dritten Schüssel Walnüsse, Mehl und Salz mischen. Gemeinsam mit dem Eischnee vorsichtig unter die Schokomasse heben.
3. Dein Teig glatt  auf das Blech streichen und etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe in der Mitte des Blechs). Sobald das Blech aus dem Rohr kommt, Staubzucker und Rum in einer Schüssel zu einer glatten Glasur rühren und über den noch warmen Kuchen gießen. Die Glasurmenge ist sehr großzügig, wenn es also an den Seiten wieder heruntertropft, ist das völlig normal. Abkühlen lassen.
4. Wenn der Kuchen nur noch lauwarm ist mit einer runden Ausstechform vom Rand weg Halbmonde ausstechen. Luftdicht verpackt und kühl aufbewahren, dann sind sie gut zwei Wochen saftig.


Mandelkaramellschnitten
ergibt ein Blech

für den Mürbteig
300g Mehl
150g Butter
70g Staubzucker
1 Ei

für den Belag
200ml Schlagobers
100g Honig
300g Zucker
100g Butter
300g gehobelte Mandeln

1. Für den Mürbteig alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten und eine halbe Stunde kühlstellen.
2. Das Backrohr auf 180°C vorheizen, ein Blech fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig möglichst ebenmäßig auf das Blech drücken und 10 Minuten vorbacken. 
3. Inzwischen für den Belag Obers, Honig, Zucker und Butter in einem Topf aufkochen. Vom Herd nehmen, die Mandelhobel unterrühren und die Masse glatt auf den vorgebackenen Mürbteig streichen.
4. Das Backrohr auf 160°C schalten und die Mandelschnitten goldbraun fertigbacken. Am besten noch warm in kleine Quadrate schneiden. Luftdicht verpackt und kühl aufbewahren. 

Freitag, 11. Dezember 2020

Erdnussdackel

Ein neuer Adventsonntags-Kandidat: mürbe Erdnusskekse mit dunkler Schokolade, die auf der Zunge zergehen. Natürlich mit obligatorischer Dackel-Ausstechform.




Erdnussdackel
adaptiert von Sweet
90g geröstete, gesalzene Erdnüsse
150g Mehl
125g weiche Butter
50g Staubzucker
1 Prise Vanillepulver
1 Prise Backpulver

dunkle Schokolade zum Tunken

1. Erdnüsse mit 50g Mehl in einer Küchenmaschine fein zerhacken. Butter, Staubzucker und Vanille in einer Schüssel cremig rühren. Ernussmischung mit restlichem Mehl und Backpulver kurz unter die Buttercreme mischen, bis sich alles verbunden hat. Dein Teig in Frischhaltefolie wickeln, du einer flachen Scheibe drücken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche 5mm dick ausrollen, Kekse ausstechen und aufs Blech setzen. Wenn der Teig beim Verarbeiten zu weich wird, einfach zwischendurch kurz ins Gefrierfach legen.
3. Kekse 7-10 Minuten backen bzw. bis sie leicht bräunen. Auf dem Blech auskühlen lassen, bevor man sie bewegt, weil der Teig sehr mürbe und zerbrechlich ist.
4. Die kalten Kekse in geschmolzene Schokolade tunken, festwerden lassen und luftdicht verpackt aufbewahren.

Montag, 19. Oktober 2020

Birnen Schokokuchen

Birnen und Schokolade – eine großartige Herbstkombination für einen ganz einfachen, saftigen Sonntagskuchen. 


Birnen Schokokuchen
adaptiert von Pastry Affair

2-3 reife Birnen
200g Zucker
2 große Eier
1 Tl Vanilleextrakt oder 1 Pk Vanillezucker
80ml Öl
180g Mehl
1Tl Backpulver
1 Prise Salz
2 El Kakaopulver
120ml Milch
100g dunkle Schokolade, fein gehackt
1 El grober Rohrzucker

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und eine Springform (23cm Durchmesser) fetten und mit Mehl ausstreuen. Die Birnen schälen und eine davon klein würfeln. Die andere(n) vierteln, entkernen und fächerförmig in dünne Spalten schneiden. Beiseite stellen.
2. Zucker, Eier und Vanille in einer Schüssel hellcremig aufschlagen. Das Öl langsam einrinnen lassen und gut verrühren. Mehl, Backpulver, Salz und Kakao in einer zweiten Schüssel mischen. Abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. Danach die Schokolade unterrühren. 
3. Die gewürfelte Birne unter den Teig heben und dann alles in die Form gießen. Die gefächerte Birne auf dem Teig verteilen, mit grobem Zucker bestreuen und 50-60 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Sonntag, 4. Oktober 2020

Marzipan Schoko Cookies

Marzipan und dunkle Schokolade in Keksform vereint – feinherb, mürbe, aromatisch, zart. Wenn’s passt, dann passt’s.




Marzipan Schoko Cookies

100g Marzipan, in Würfel geschnitten
100 weiche Butter
100g Zucker
1 Ei
ein Paar Tropfen Bittermandelaroma oder 1 El Amaretto
150g Mehl
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
150g grob gehackte Schokolade
50g gehobelte Mandeln

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. 
2. Marzipan und Butter in einer zweiten Schüssel cremig rühren, danach Zucker unterrühren und alles hell und cremig aufschlagen. Ei und Aroma/Amaretto unterrühren. Mehlmischung dazugeben und kurz verrühren. Zum Schluss die Schokolade und Mandeln unterheben.
3. Den Teig in Kugeln mit je ca. 40-50g portionieren und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. 10-12 Minuten backen, bis die Ränder hellbraun werden, die Kekse in der Mitte aber noch weich sind.

Samstag, 19. September 2020

Schoko Kirsch Challah

Endlose Spiralen aus süßer Kirschmarmelade und Schokoladencreme – ein Challah-Traum.
Ähnliche Träume mit Äpfeln und Honig oder Banane und Schokolade kann ich auch sehr empfehlen.




Schoko Kirsch Challah
Teig adaptiert von The Smitten Kitchen Cookbook

1 Packerl Trockengerm (7g)
85g Honig
160ml warmes Wasser
500g Mehl
1 Tl Salz
2 Eier
80ml Öl

für die Kirschfülle:
1 Glas Kirschmarmelade (450g)

für die Schokofülle:
25g Staubzucker
15g Kakaopulver
65g dunkle Schokolade, geschmolzen
50g Butter, geschmolzen

1 verquirltes Ei, zum Einstreichen

1. Mehl, Salz, Germ, Eier, Wasser, Honig und Öl in einer großen Schüssel geben mit den Knethaken des Handrührers 5-8 Minuten verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in eine geölte Schüssel setzen, abdecken und an einem warmen Ort etwa eine Stunde lang gehen lassen, bis er doppelt so groß ist.

2. Inzwischen die Marmelade in einer weiten, beschichteten Pfanne auf ganz niedriger Flamme erhitzen und alle paar Minuten umrühren, damit sich nichts anlegt. Die Masse soll sich auf gut die Hälfte reduzieren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Zutaten für die Schokofülle zu einer glatten Paste verrühren.

3. Den Teig in zwei Hälften teilen und eine Hälfte auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem länglichen Rechteck ausrollen. Die halbe Marmelade längs auf eine Hälfte des Teiges streichen, die Schokopaste auf die andere Seite streichen. An der langen Kante aufrollen, sodass eine lange Wurst entsteht. Diese Wurst noch ein bisschen länger ziehen und beiseite legen. (Ich schätze bei mir waren das um die 80cm oder noch länger.) Das ganze mit der zweiten Teighälfte und Füllungen wiederholen und danach beide Stränge in der Mitte durchschneiden, sodass wir vier gleich lange Teigwürste haben.

4. Die vier Stränge wie in diesem Beispiel miteinander verweben. Das heißt, dass jeder Strang der unter einem anderen liegt, als nächstes über einem anderen liegen muss. Zum Schluss die Enden unter den Teigknopf stecken. (Letztendlich funktioniert aber jede beliebige Form. Man kann auch ganz einfach einen Striezel flechten.) Das Ei verquirlen und über das Challah pinseln. Noch eine Stunde lang gehen lassen.

5. Backrohr auf 180°C vorheizen. Challah noch einmal mit Ei bestreichen. 40-45 Minuten backen bis das Challah schön gebräunt und durchgebacken ist. Wenn es zu schnell bräunt, einfach mit einem Stück Backpapier abdecken.

Mittwoch, 26. August 2020

Schokobiskuitrolle mit Kondensmilchcreme und Ribiseln

Biskuitrolle hat mich früher nie besonders begeistert. Meistens zu trocken und fad, die Creme zu fett und süß und insgesamt eher unspannend. Zum Backen sowieso ein Alptraum, wenn der Teig bricht und die Füllung überall herausquillt. 

Dieses Rezept ändert alles, liebes Krebsen. Der Teig ist saftig, trotzdem luftig und zart, die Füllung leicht und cremig, behält ihre Form und passt zu jedem frischen Obst, das gerade reif ist. Das helle Muster drumherum ist komplett optional, aber eine ganz einfache Technik, die ich im online Backkurs der Puff Bakery gelernt habe. 

Richtig genial ist aber die Art des Biskuitteigs: hier wird nämlich zu den üblichen Verdächtigen auch Öl verwendet, wodurch er auch nach dem Backen noch extrem elastisch und saftig bleibt. Das heißt, man muss ihn nicht, wie für andere Biskuitrollen, noch heiß rollen, damit er nicht bricht, sondern erledigt das einfach gleich zum Schluss mit der Fülle. Super simpel und schaut trotzdem extra fancy aus.




Schokobiskuitrolle mit Kondensmilchcreme und Ribiseln

für den Dekor-Teig
30g Staubzucker
30g geschmolzene Butter
30g Eiklar
30g Mehl

für den Schokobiskuit
4 Eier
100g Feinkristallzucker
15g Kakaopulver
30g heißes Wasser
70g neutrales Öl
70g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

für die Kondensmilchcreme
300g Schlagobers
100g süße Kondensmilch

ausserdem
frische Ribisel (andere Beeren, Pfirsich- oder Nektarinenspalten, Sauerkirschen, etc. passen alle super)

1. Für den Dekor-Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Ein Backblech* mit Backpapier auslegen und das Papier leicht einfetten. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und an der Spitze ein kleines Loch abschneiden. Nun ein Muster auf das Papier zeichnen oder etwas (spiegelverkehrt) schreiben. Das Blech bis zur weiteren Verwendung einfrieren.

2. Für den Biskuit das Backrohr auf 180°C vorheizen. Die Eier trennen. Die Eiklar steif schlagen und dabei den Kristallzucker langsam einrieseln lassen. in einer zweiten Schüssel Kakaopulver mit heißem Wasser glattrühren. Dazu langsam Öl und Dotter mischen, bis sich alles gut verbunden hat. Mehl, Backpulver und Salz in einer dritten Schüssel mischen. Den Eischnee abwechselnd mit der Mehlmischung vorsichtig unter den Kakaoteig heben. Hier nicht zu viel Luft entweichen lassen! Den Teig glatt auf das Blech mit Teigmuster streichen und 10-12 Minuten backen, bis der Teig an der Oberfläche trocken ist. Komplett auskühlen lassen.

3. Für die Creme Schlagobers mit Kondensmilch halbsteif schlagen. Nicht überschlagen, sonst gerinnt die Creme.

4. Zum Rollen den Teig vom Backpapier ablösen und mit dem Muster nach unten auf ein sauberes Backpapier legen. Die Creme auf dem Teig verteilen und dabei ein paar Zentimeter an einer kurzen Seite freilassen. Hier wird die Creme durch das Aufrollen noch nach vorne gedrückt. Die Beeren auf der Creme verteilen und dabei auch zur gleichen kurzen Kante Platz freilassen. Den Teig von der anderen kurzen Kante aus vorsichtig, aber eng aufrollen. Das Backpapier kann dabei hilfreich sein. Die fertige Rolle eng in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

5. Die Biskuitrolle mit dem Schluss nach unten auf eine Platte legen und in Scheiben schneiden. Fertig!



* Anmerkungen: Ich habe eine Backform von 38x24cm verwendet, aber auch ein Backblech funktioniert bestens. Dann wird der Teig einfach etwas dünner und lässt sich dafür enger rollen.

Sonntag, 14. Juni 2020

Tahini Schoko Roggen Cookies

Ich habe hier schon Chocolate Chip Cookies für jeden Geschmack verewigt: klassische mit Meersalz, mit Orange, Salzmandeln, Milchschokolade, Miso, Erdnussbutter, M&Ms oder übrigem Dotter. Diese hier enthalten Tahini, dunkle Schokolade und etwas Roggenmehl – eine großartige, intensive und etwas herbere Variante des Klassikers. Ein Chocolate Chip Cookie für Erwachsene sozusagen. 




Tahini Schoko Roggen Cookies
adaptiert von David Lebovitz und The boy who bakes

100g weiche Butter
100g Tahini
200g hellbrauner Rohrzucker
1 Ei + 1 Dotter
1 Tl Vanilleextrakt
150g Mehl
50g Roggenmehl
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
1 große Prise Salz
250g gehackte, dunkle Schokolade
Sesam zum Wälzen

1. Butter, Tahini, Zucker, Ei, Dotter und Vanille in der Schüssel schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel Mehle, Backpulver, Natron und Salz mischen.
2. Langsam die Mehlmischung unter den Teig rühren und nur so lange rühren bis alles gerade so vermischt ist. Zum Schluss kurz die Schokolade unterrühren. Der Teig sollte jetzt mindestens vier und bis zu 36 Stunden im Kühlschrank rasten.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig mit je ca. 40-50g zu Kugeln formen, in Sesam wälzen und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. 10-14 Minuten backen, bis die Ränder beginnen zu bräunen, die Mitte aber noch hell ist. Am Blech auskühlen lassen und luftdicht verpackt aufbewahren.

Samstag, 16. Mai 2020

Bananen Schokomuffins mit Frischkäsekern

Ich habe mir in den letzten Wochen angewöhnt meine Umgebung mit Kuchen zu versorgen. Backen ist einfach die beste Ablenkung und die Empfänger beschweren sich auch nicht. Besonders praktisch zum Verteilen ist da so ein kleiner Muffin. Herrlich weicher Bananenteig mit cremig-saftigem Frischkäsekern und ganz viel Schokolade für die Seele.




Bananen Schokomuffins mit Frischkäsekern
für 16-18 Muffins
3-4 sehr reife Bananen, püriert (ca. 300ml)
50g geschmolzene Butter
90g Honig (alternativ brauner Zucker)
2 Eier
1 Tl Vanilleextrakt (oder 1 Pk Vanillezucker)
200g Mehl
1,5 Tl Natron
1 Prise Salz
1/2 Tl Zimt
150g dunkle Schokolade, gehackt

für die Fülle
200g Frischkäse
1 Dotter
40g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt (oder 1 Pk Vanillezucker)

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Für die Fülle Frischkäse, Dotter, Zucker und Vanille in einer kleinen Schüssel verrühren, beiseite stellen.
2. In einer großen Schüssel Bananenpüree, Butter, Honig, Eier und Vanille verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz und Zimt vermischen. Mehlmischung über die Eiermasse sieben und verrühren, bis alle gerade vermischt ist. Dann die Schokolade unterheben.
3. Zwei Esslöffel Teig in eine Muffinform füllen, einen Esslöffel Frischkäsemasse darauf geben und mit noch einem Löffel Teig bedecken. Die Förmchen sollten etwa 3/4 voll sein. Wenn das Blech voll ist und noch Teig übrig ist, kann man ihn entweder in eine andere kleine Form füllen und mitbacken, oder man wartet bis die erste Runde gebacken ist und macht danach einfach noch mehr Muffins in dem Blech.
4. 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Muffins vorsichtig aus dem Blech lösen und abkühlen lassen.

Sonntag, 26. April 2020

Mochi Brownies

Dieses Rezept ist für Miriam, Dora, Martha und für alle Fans der unvergleichlich weich-gummigen Konsistenz von japanischen Mochi. Diese mit Brownies zu kombinieren, klingt, zugegeben, nach einer merkwürdigen Idee, funktioniert aber so wunderbar, dass man sich fragt, warum man nicht schon viel früher daran gedacht hat. Saftig, tief schokoladig, aber trotzdem nicht zu heftig und mit dem typischen Mochi-Biss. Bitte ausprobieren!

Noch mehr Mochi-Spaß gibt es hier.



Mochi Brownies
adaptiert von fixfeastflair

85g Butter, geschmolzen
2 Eier
375ml Milch
1 Tl Vanilleextrakt/zucker
200g Zucker
125g Klebreismehl
35g Kakaopulver
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
100g Schokolade, gehackt

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge (oder etwas vergleichbares) mit Backpapier auslegen. Das ist wichtig, weil Mochi-Teig sehr, sehr klebrig ist!
2. Butter, Eier, Milch, und Vanille in einer Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel Zucker, Klebreismehl, Kakao, Backpulver und Salz vermischen.
3. Die trockenen Zutaten unter die Milchmischung rühren, den Teig in die Backform gießen und die Schokolade darauf verstreuen. Die Brownies 70-75 Minuten backen bis sich die Masse beginnt von den Seiten abzulösen. Die Mitte darf noch feucht, aber nicht mehr flüssig sein.
4. Brownies komplett auskühlen lassen, danach mit einem geölten Messer in kleine Stücke schneiden.

Sonntag, 19. April 2020

Vegane Schokokekse

Außen knusprig, innen weich, am besten noch voll warmer, geschmolzener Schokolade, mit einer Prise Meersalz und sogar vegan – ohne, dass das jemandem aufgefallen wäre.




Vegane Schokokekse
für 16-18 Kekse

100g vegane, weiche Butter
175g brauner Rohrzucker
60ml Apfelmus (4El)
1Tl Vanillepulver/extrakt
140g Mehl
30g Kakaopulver
1/2 El Speisestärke
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
200g vegane, gehackte Schokolade
Meersalzflocken zum Bestreuen, optional

1. Vegane Butter, und Zucker im Mixer einige Minuten schaumig aufschlagen. Apfelmus und Vanille dazugeben und verrühren.
2. Mehl, Kakaopulver, Speisestärke, Salz und Natron in einer zweiten Schüssel mischen. Langsam die Mehlmischung unter den Teig rühren und nur so lange rühren bis alles gerade so vermischt ist. Zum Schluss kurz die Schokolade unterrühren. Der Teig kann jetzt bis zu 36 Stunden im Kühlschrank rasten, oder gleich gebacken werden.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in Kugeln mit je ca. 40-50g portionieren und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. Mit Meersalzflocken bestreuen und 9 Minuten backen. Auf dem Blech vollständig abkühlen lassen. Erst dann lassen sie sich vom Backpapier lösen, ohne zu zerbrechen.

Dienstag, 7. April 2020

Veganes Bananenbrot

Für gutes Bananenbrot ist nur eine Zutat wirklich wichtig: sehr, sehr reife Bananen. Wenn sie schon richtig schwarz und matschig sind und man sich schon fragen muss, ob man sie nicht wegwerfen sollte, dann, ja genau dann sind sie perfekt für Bananenbrot. 

Diese vegane Variante braucht gleich fünf Stück davon und kann sonst mit allem aufgepeppt werden, worauf man so Lust hat. Diesmal habe ich Kokosflocken verwendet und den Teig am Schluss noch mit Zimtzucker bestreut, man kann aber auch gehackte Schokolade oder Nüsse hinein mischen oder ein paar Löffel Erdnussbutter oder Nuss-Nougat-Creme durch den Teig ziehen. 

Schmeckt am besten noch warm zum Frühstück, hält sich aber luftdicht verpackt erstaunlich lange frisch und ist auch getoastet noch ganz wunderbar.




Veganes Bananenbrot
nach My New Roots
4 El Pflanzendrink (Hafer, Soja, Reis, Mandel,…)
6 El Kokosöl, geschmolzen (oder Sonnenblumenöl)
6 El Agavendicksaft oder Ahornsirup
1 Tl Vanillezucker
5 sehr reife Bananen, püriert (ca. 500ml)
250g Mehl (Weizen, Dinkel, Vollkorn funktioniert alles)
1 Tl Backpulver
1 Tl Natron
1 Prise Salz
optional eine oder mehrere der folgenden Zutaten: 
50g Kokosraspel / 100g gehackte Schokolade / 100g gehackte Nüsse / Nuss-Nougat-Creme
1 Tl Zimt / 1 El Rum


1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenformfetten oder mit Backpapier auslegen.
2. Pflanzendrink, Öl, Agavendicksaft, Vanillezucker und Bananen in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Kokos mischen. Bananenmasse unterrühren und den Teig in die Form füllen. 50-60 Minutenbacken oder so lange bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr hängen bleibt. Abkühlen lassen und genießen!

Montag, 26. August 2019

Schokokekse mit flüssigem Nuss-Nougat-Kern

Hier kommt ein neuer Lieblingskeks. Eine kleine Schokobombe mit flüssigem Kern. Gern geschehen.




Schokokekse mit flüssigem Nuss-Nougat-Kern
adaptiert von 600 acres • für ca. 16 Kekse

ca. 100-150g  der liebsten Nuss-Nougat-Creme
100g weiche Butter
150g brauner Rohrzucker
1 Tl Vanillepulver/extrakt
1 Ei
150g Mehl
40g Kakaopulver
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
1 El Milch
Meersalzflocken zum Bestreuen, optional

1. Zuerst 16 knappe Tl der Nuss-Nougat-Creme auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller portionieren. Die Häufchen einfrieren während der Keksteig gemacht wird.
2. Butter, Zucker und Vanille in einer Schüssel schaumig rühren. Das Ei zugeben und verrühren. Mehl, Kakao, Natron und Salz in einer zweiten Schüssel mischen. Gemeinsam mit der Milch kurz unter die Buttermasse rühren, bis alles vermengt ist. Den Teig mindestens eine Stunde kühlen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Vom Teig etwa 1-2 El große Portionen nehmen, eine Nuss-Nougat-Portion in die Mitte drücken und von allen Seiten gut verschließen. Zwischen den Händen zu glatten Kugeln rollen und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. Nach Bedarf mit Meersalzflocken bestreuen und 8-10 Minuten backen.
4. Die fertigen Kekse komplett auf dem Backpapier auskühlen lassen und dann luftdicht verpackt aufbewahren. Mir schmecken sie am nächsten Tag noch besser, natürlich mit einem Glas Milch!