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Donnerstag, 24. April 2025

Sauerteig Brownies

Meine zwei Sauerteige werden im Winter regelmäßig gefüttert, weil ich da die größte Motivation zum Brotbacken habe. Dementsprechend fällt auch viel Sauerteig-Rest an, den ich gerne zu Crackern verarbeite. Genauso gut kann man ihn aber auch in Kuchenteige einarbeiten oder hier in diese unsagbar saftigen Brownies. Die sind dank Sauerteig nochmal extra komplex im Geschmack und machen gleichzeitig null Aufwand.


Sauerteig Brownies
adaptiert von King Arthur Baking

100g Butter
250g Zucker (gerne weißer Rübenzucker gemischt mit braunem Rohrzucker)
60g Kakao
1/2 Tl Salz
2 große Eier
100g Sauerteig-Rest, ungefüttert, direkt aus dem Kühlschrank
1/2 Tl Backpulver
100g grob gehackte dunkle Schokolade

1. Eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge mit Backpapier auslegen. Backrohr auf 180°C vorheizen.
2. Butter in einem Topf schmelzen, Zucker dazugeben und erhitzen bis die Masse anfängt Bläschen zu werfen. Kakao und Salz dazugeben und gut verrühren. Abkühlen lassen, bis die Masse warm, aber nicht mehr heiß ist, damit die Eier nicht stocken.
3. Eier nach einander einrühren, danach den Sauerteig und das Backpulver unterrühren. Zum Schluss die Hälfte der Schokolade unterheben, den Teig in die Form füllen, glatt streichen und die die übrige Schokolade darüber streuen. 
4. Etwa 25 Minuten backen, bis die Oberfläche glänzt, aber nicht mehr feucht ist und sich die Brownie-Kanten von der Form zu lösen beginnen. Mindestens eine Stunde abkühlen lassen und innerhalb einer Woche ausfessen. Schmeckt großartig bei Zimmertemperatur, ich mag sie aber besonders gern gekühlt.

Freitag, 10. April 2020

Sauerteig Cracker

Jeder, der gerade fleißig seinen Sauerteig füttert, weiß, dass sich da einiges an Resten ansammelt, wenn man nicht gerade jeden Tag Brot bäckt. Schade eigentlich, das alles wegzuwerfen. Dabei kann man den überschüssigen Sauerteig gut in einem fest verschlossenen Glas im Kühlschrank sammeln und zu anderen Dingen weiterverarbeiten. In vielen Rezepten wie einfachen Rührteigen, Brownies, Pancakes oder Muffins kann man Sauerteig zugeben und damit eine entsprechende Menge Mehl und Flüssigkeit ersetzen.

Diese Cracker sind zum Beispiel eine ganz großartige Resteverwertung der überschüssigen Sauerteigkultur und eignen sich gleichzeitig perfekt als rustikales Käse-Vehikel oder einfach so zum Knabbern.




Sauerteig Cracker
nach Love & Olive Oil
200g Sauerteig, ungefüttert (Roggen, Weizen oder gemischt)
135g Mehl (Weizen, Roggen, Vollkorn gemischt nach Geschmack)
3 El Olivenöl
1 El getrocknete Kräuter, gemischt (Rosmarin, Majoran, Thymian, Oregano, Chili,…)
1/2-1 Tl Salz, nach Geschmack

1. Alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Kochlöffel vermischen, danach mit den Händen kurz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Backrohr auf 200°C vorheizen. Die Hälfte des Teigs auf Backpapier möglichst dünn ausrollen und mit Mehl bestäuben, falls er zu sehr klebt. 12-15 Minuten backen, bis die Ränder braun werden und sie die Teigplatte vom Blech abhebt. Den Riesen-Cracker aus dem Ofen nehmen, umdrehen und mit der Unterseite nach oben abkühlen lassen. Sobald er abgekühlt ist, in Stücke brechen und luftdicht aufbewahren. Mit der zweiten Teighälfte ebenso verfahren.

Sonntag, 24. November 2019

Brot backen

Clara hat mir einen Roggensauerteig geschenkt. Er heißt Amarena. Amarena sitzt jetzt in meinem Kühlschrank, wird regelmäßig gefüttert und hilft mir jedes Wochenende beim Brot backen.

Brot backen ist eine Kunst und ich habe gerade erst angefangen. Trotzdem ist Amarenas erster Einsatz schon so gut gelungen, dass ich ihn hier festhalten muss. Es ist ein Roggenmischbrot aus glattem Weizenmehl, Weizenvollkornmehl und Roggenvollkornmehl. Eines für Käsebrote mit mittelaltem Gouda, Gurke, Salz und Pfeffer oder Butter und Osttiroler Waldhonig. Ganz simpel und absolut köstlich.




Roggenmischbrot mit Sauerteig
Zutaten leicht adaptiert von Besonders Gut

Sauerteig
20g aktives Anstellgut
55g Roggenvollkornmehl
55g Wasser

Hauptteig
130g Sauerteig
300g Wasser
140g glattes Weizenmehl
140g Weizenvollkornmehl
150g Roggenvollkornmehl
10g Salz
1 Tl Brotgewürz (Mischung aus Fenchel, Kümmel, Koriandersamen und Anis)
optional 1 Tl Honig
optional 2-3g frischer Germ, zerbröselt

Für die Zubereitung folge ich Katharinas Rezept 1:1.

Anmerkungen:
• Ich verwende zum Brot backen immer einen Gusseisen Topf mit Deckel. Der sorgt für das perfekte Backofenklima. Den heizt man vorm Backen eine Stunde im Backrohr vor.
• Ich füge dem Teig eine winzige Menge frischen Germ hinzu, wenn ich das Gefühl habe, dass der Sauerteig nicht stark genug ist.