Als wir damals in Reading lange Tage und Nächte gemeinsam an unseren Schriften gearbeitet haben, hatte immer jemand eine Packung Kekse mit. Rund um das Department of Typography gab es nämlich nichts sinnvolles zu essen und alles was die Teeküche hergab, war ein Wasserkocher. Wir haben uns also durch das recht beachtliche Angebot britischer Supermarkt Afternoon Tea Biskuits gekostet. Meine persönlichen Favoriten waren Digestives und Hobnobs, wobei ich mir immer gedacht habe, dass sie noch viel besser selbstgemacht, ohne komischen Zusätzen und mit echter Butter sein müssten. Ja, Krebsen, das sind sie.
Hobnobs gibt es mit und ohne Schokolade und sie schmecken besonders gut zu einer Tasse Earl Grey oder einem Glas Milch. Weil sie so gut kernig und knusprig sind, lassen sie sich auch wunderbar tunken und saugen sich dabei gut voll. Ein Feature, über das sich so manch einer freuen wird, wie ich weiß.
Hobnobs
für ca. 20 Kekse
100g Weizenvollkornmehl
100g Hafermark oder fein gehäckselte Haferflocken
1/2 Tl Natron
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
100g weiche Butter (oder vegane Butter)
50g feiner, brauner Rohrzucker
2 El heller Honig (vegan: Rübensirup oder Golden Sirup)
optional
100g Schokolade, gehackt
1 Tl Kokosöl
1. In einer Schüssel Mehl, Hafer, Natron, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Honig unterrühren. Mehlmischung dazugeben und vermengen bis ein homogener Teig entsteht. Teig abgedeckt eine Stunde kühlen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zwischen Klarsichtfolie 4mm dick ausrollen. Kekse aus dem Teig ausstechen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Den verbleibenden Teig verkneten, wieder ausrollen und weitere Kekse ausstechen. 8-10 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
3. Für schokoladige Hobnobs die Schokolade mit Kokosöl überm Wasserbad schmelzen und auf die Unterseite der kalten Kekse streichen. Im Kühlschrank fest werden lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.
Dienstag, 16. Juli 2019
Sonntag, 14. Juli 2019
Topfen Zitronen Kuchen
Dieser einfache Blechkuchen ist ein wieder entdecktes Rezept aus den Blog-Archiven von 2011 (!!!). Er ist herrlich unaufgeregt und eignet sich genauso fürs Langschläfer-Frühstück wie fürs Tretboot-Picknick. Manchmal will man nämlich einfach nur ein Stück saftigen Kuchen, liebes Krebsen. Ohne Cremes, ohne Füllung, ohne Glasur, ohne Schnickschnack.
Topfen Zitronen Kuchen
220g Zucker
2 Eier
220g geschmolzene Butter
250g Topfen
Saft und Schale einer Bio Zitrone
270g Mehl
2 Tl Backpulver
1. Backrohr auf 180 °C vorheizen und eine rechteckige Form (20x30 cm) fetten.
2. Zucker und Eier in einer Schüssel mit dem Mixer einige Minuten aufschlagen, bis die Masse hellgelb und cremig ist. Die flüssige, handwarme Butter langsam zugeben. Topfen, Zitronenschale und -saft dazugeben. Mehl und Backpulver mischen. Mehlmischung nach und nach in die Schüssel sieben und mit einem Mixer glattrühren.
3. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Etwa 25-30 Minuten backen bis der Kuchen schön goldbraun ist (Stäbchenprobe).
Montag, 27. Mai 2019
Vegane Erdnussbutter Kekse
Sonntags-Kekse zum in die Milch tunken wenns draussen regnet und man schon wählen war. Aussen knusprig, innen weich, schön erdnussbuttrig und sogar vegan.
Vegane Erdnussbutter Kekse
adaptiert von My Darling Vegan • für 24 Kekse zu je 30g
100g weiche vegane Butter oder Margarine
200g feiner Rohrzucker
1 Prise Vanillepulver
125g Erdnussbutter
4 El Apfelmus
190g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
100g gehackte Erdnüsse (optional)
1. Vegane Butter mit Zucker und Erdnussbutter schaumig rühren. Danach Apfelmus unterrühren.
2. Mehl, Salz, Backpulver und Natron in einer zweiten Schüssel mischen und gemeinsam mit den gehackten Erdnüssen unter die Butter-Masse rühren, gerade so lange bis alles vermischt ist. Den Teig eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu Kugeln rollen (30g bzw. Tischtennisball-groß) und mit einigem Abstand auf das Blech setzen (ca. 8 Stück/Blech). Mit einer Gabel ein Gittermuster in die Kekse drücken und 10 Minuten backen bis sie an den Rändern hellbraun sind. Am Blech auskühlen lassen, danach luftdicht verpackt aufbewahren.
Vegane Erdnussbutter Kekse
adaptiert von My Darling Vegan • für 24 Kekse zu je 30g
100g weiche vegane Butter oder Margarine
200g feiner Rohrzucker
1 Prise Vanillepulver
125g Erdnussbutter
4 El Apfelmus
190g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
100g gehackte Erdnüsse (optional)
1. Vegane Butter mit Zucker und Erdnussbutter schaumig rühren. Danach Apfelmus unterrühren.
2. Mehl, Salz, Backpulver und Natron in einer zweiten Schüssel mischen und gemeinsam mit den gehackten Erdnüssen unter die Butter-Masse rühren, gerade so lange bis alles vermischt ist. Den Teig eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu Kugeln rollen (30g bzw. Tischtennisball-groß) und mit einigem Abstand auf das Blech setzen (ca. 8 Stück/Blech). Mit einer Gabel ein Gittermuster in die Kekse drücken und 10 Minuten backen bis sie an den Rändern hellbraun sind. Am Blech auskühlen lassen, danach luftdicht verpackt aufbewahren.
Freitag, 19. April 2019
Rhabarber Himbeer Topfen Zopf
Rhabarber Himbeer Topfen Zopf
für den Teig
350g Mehl
2Tl Trockengerm
1/2 Tl Salz
1/2 TL gemahlener Kardamom
30g Staubzucker
1 Ei + 1 Dotter
150ml warme Milch
80g weiche Butter
für die Fülle
250g Rhabarber
20g Kristallzucker
1 Bio-Orange
250g Topfen
100g Staubzucker
1 Ei
1 Handvoll Himbeeren
zum Bestreichen
1 Dotter + 2 El Wasser
Hagelzucker
1. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen und die weiche Butter einlegen bis sie fast geschmolzen ist. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Dotter und buttrige Milch dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Folie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis er mindestens doppelt so groß ist.*
2. Inzwischen das Backrohr auf 180°C vorheizen, den Rhabarber putzen, in ca. 30cm lange Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Von der Orange die halbe Schale über den Rhabarber reiben, den ganzen Saft darüber auspressen und mit Kristallzucker bestreuen. 10 min backen, danach auskühlen lassen. Topfen, Staubzucker und Ei in einer Schüssel verrühren.
3. Den Teig direkt auf einem Blatt Backpapier zu einem Rechteck ausrollen, wobei die lange Kante kaum länger als das Backblech sein sollte. Den Topfen in einer schmalen Bahn in die Mitte streichen. Die Rhabarberstangen und Himbeeren darauf legen. Mit einem Messer schräg nach aussen Streifen in den Teig schneiden. Dabei nicht ganz bis zu Fülle schneiden, sonst rinnt nachher alles aus. Zuerst die kürzen Kanten über die Fülle schlagen und danach die Teigstreifen abwechselnd von links nach rechts übereinanderschlagen, sodass ein Zopfmuster entsteht. Den Zopf auf ein Backblech heben und nochmal abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
4. Inzwischen das Backrohr auf 180°C vorheizen. Den Zopf mit Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. 25-30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Anmerkungen:
* Man kann den Teig auch über Nacht zugedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Einfach am nächsten Tag rausnehmen, 1 Stunde auf Zimmertemperatur kommen lassen und dann bei Punkt 4 weitermachen.


Sonntag, 24. März 2019
Mama-Kugeln
Im zweiten Bezirk gab es früher ein kleines Ayurvedisches Geschäft, das unter anderem ganz köstliche, weiche Energiebällchen verkauft hat, die wir uns gerne in der Mittagspause geholt haben. Die kleinen Hafer-Nussbällchen kommen dieser Erinnerung erstaunlich nahe und ich mache sie momentan regelmäßig für eine frisch gebackene Mama, die ein bisschen zusätzliche Energie immer gut gebrauchen kann.
Mama-Kugeln
für 15-20 Kugeln, je nach Größe
50g Butter, geschmolzen (vegan: 40g Kokosöl)
45ml Hafermilch
100g Datteln, entsteint
50g Mandeln oder Walnüsse, gerieben
80g Hafermehl oder fein zerhäckselte Haferflocken
4 El Leinsamen, geschrotet
1 El Kako
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
50g Schokolade oder Nüsse, gehackt (optional)
Kokosraspeln zum Wälzen
1. Die Hafermilch erhitzen und gemeinsam mit Datteln und Butter zu einem glatten Mus pürieren.
2. Die trockenen Zutaten mischen und mit dem Dattelmus zu einer Masse verarbeiten.
3. Wenn die Masse nicht mehr warm ist, die Schokolade bzw. Nüsse unterheben, alles zu kleinen Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen. Die Kugeln halten sich luftdicht verpackt und kühl gelagert zwei Wochen, allerdings haben sie noch nie so lange überlebt.
Mama-Kugeln
für 15-20 Kugeln, je nach Größe
50g Butter, geschmolzen (vegan: 40g Kokosöl)
45ml Hafermilch
100g Datteln, entsteint
50g Mandeln oder Walnüsse, gerieben
80g Hafermehl oder fein zerhäckselte Haferflocken
4 El Leinsamen, geschrotet
1 El Kako
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
50g Schokolade oder Nüsse, gehackt (optional)
Kokosraspeln zum Wälzen
1. Die Hafermilch erhitzen und gemeinsam mit Datteln und Butter zu einem glatten Mus pürieren.
2. Die trockenen Zutaten mischen und mit dem Dattelmus zu einer Masse verarbeiten.
3. Wenn die Masse nicht mehr warm ist, die Schokolade bzw. Nüsse unterheben, alles zu kleinen Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen. Die Kugeln halten sich luftdicht verpackt und kühl gelagert zwei Wochen, allerdings haben sie noch nie so lange überlebt.
Sonntag, 10. März 2019
Kichererbsenbrot
Wenn man Weizenmehl – aus welchen Gründen auch immer – meiden will bzw. einfach mal eine andere Art Brot ausprobieren möchte, kann ich dieses Rezept sehr empfehlen. Es bleibt extrem lange saftig und schmeckt dank klassischem Brotgewürz auch schön intensiv. Wer sich noch für diese „Brot ganz ohne Mehl“-Geschichte interessiert, sollte dieses vegane Rezept auch noch ausprobieren.
Kichererbsenbrot
adaptiert von Sonnentor
100g gekochte Kichererbsen
250g Magertopfen
4 Eier
100g gemahlene Mandeln
100g geschrotete Leinsamen
60g Kichererbsenmehl
20g Hanfprotein bzw. Hanfsamen
1 Pk Backpulver
1/2 Tl Salz
2 Tl Brotgewürz (je ein 1/2 Tl Kümmel, Anis, Fenchel und Koriander, im Mörser zerstoßen)
1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenform fetten bzw. mit Backpapier auslegen.
2. Kichererbsen, Topfen und Eier in einer Schüssel pürieren. Alle trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel mischen.
3. Kichererbsenpüree zu den trockenen Zutaten gießen, alles verrühren und in die Backform füllen. Glattstreichen und ca. 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob das Brot durchgebacken ist. In der Form auskühlen lassen, bevor man es schneidet.
Kichererbsenbrot
adaptiert von Sonnentor
100g gekochte Kichererbsen
250g Magertopfen
4 Eier
100g gemahlene Mandeln
100g geschrotete Leinsamen
60g Kichererbsenmehl
20g Hanfprotein bzw. Hanfsamen
1 Pk Backpulver
1/2 Tl Salz
2 Tl Brotgewürz (je ein 1/2 Tl Kümmel, Anis, Fenchel und Koriander, im Mörser zerstoßen)
1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenform fetten bzw. mit Backpapier auslegen.
2. Kichererbsen, Topfen und Eier in einer Schüssel pürieren. Alle trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel mischen.
3. Kichererbsenpüree zu den trockenen Zutaten gießen, alles verrühren und in die Backform füllen. Glattstreichen und ca. 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob das Brot durchgebacken ist. In der Form auskühlen lassen, bevor man es schneidet.
Dienstag, 5. März 2019
Schokoladigste Schokokekse mit Meersalz
Ein gutes Rezept erkennt man daran, dass man es zu bestimmten Anlässen immer und immer wieder macht. So ist das zum Beispiel bei diesen kleinen Schokobomben, die es jetzt schon fast traditionell zum Semesterbeginn gibt.
Nachdem die Schokolade hier die Hauptrolle einnimmt, ist es besonders wichtig keine billige Kochschokolade zu verwenden, sondern in eine richtige Zartbitterschokolade mit mindestens 65% Kakaoanteil zu investieren. Eine Prise Meersalz auf den Keksen, ist ja mittlerweile nichts neues mehr, aber bei so viel auf der Zunge schmelzender Dekadenz passt sie ganz besonders gut.
Schokoladigste Schokokekse mit Meersalz
nach 600acres
350g gehackte dunkle Schokolade (geteilt in 250g und 100g)
30g Butter
2 Eier
100g Zucker
1 Prise Vanillepulver
30g Mehl
1 Prise Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Tl gemahlener Nescafé (optional, verstärkt den Schokoladengeschmack)
Meersalzflocken zum Bestreuen
1. 250g der Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Eier, Zucker und Vanille in einer Schüssel hellgelb und cremig aufschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Kaffeepulver in einer zweiten Schüssel mischen.
2. Die handwarme Schokolade zur Eimasse gießen und gut verrühren. Danach kurz die Mehlmischung unterrühren, zum Schluss die übrigen 100g gehackte Schokolade unterheben. Den Teig 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er fest wird.
3. Das Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig mit zwei Löffeln zu Häufchen formen und aufs Blech setzen. Mit Meersalzflocken bestreuen und 7-8 Minuten backen.
4. Die Kekse am Blech auskühlen lassen, weil sie noch sehr weich und zerbrechlich sein werden. Wenn die Schokolade fest ist, kann man sie luftdicht verpackt aufbewahren, solange man nicht alle noch warm aufgegessen hat.
Sonntag, 30. Dezember 2018
Brioche-Stern mit dunkler Schokolade
Ob Striezel, Babka oder Brioche – ich inhaliere frisch gebackenen Germteig so schnell, dass sich nicht einmal mehr ein vernünftiges Foto ausgeht.
Der fotogene Schokostern macht sich besonders gut beim Feiertags-Brunch, schmeckt noch besser als er aussieht und ist auch nicht komplizierter, als ein Striezel. Die Schokocreme ist nur eine von vielen köstlichen Möglichkeiten. Stattdessen passen hier auch alle anderen üblichen Verdächtigen der gefüllten Striezel-Familie: Mohn, Nüsse, Nutella, Zimtzucker, Marmelade, aber auch eine Variante mit Marzipan, Orangenschale und Grand Marnier, oder Schokolade mit Maroni und Rum kann ich mir sehr gut vorstellen.
Brioche-Stern mit dunkler Schokolade
für den Teig:
400g glattes Mehl
1 Packerl Germ (7g)
75g Zucker
1/2 Tl Salz
100g weiche Butter
175ml Milch
1 Ei + 1 Dotter, bei Zimmertemperatur
für die Fülle:
25g Staubzucker
15g Kakaopulver
65g dunkle Schokolade, geschmolzen
50g Butter, geschmolzen
zum Bestreichen:
1 Eiklar
1. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen und die weiche Butter einlegen bis sie fast geschmolzen ist. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Dotter und buttrige Milch dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Folie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis er mindestens doppelt so groß ist. Alternativ kann man den Teig in der Schüssel auch abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen weitermachen.
2. Den aufgegangenen Teig auf einer Arbeitsfläche kurz verkneten und in vier gleich große Teile teilen. Jedes Stück zwischen Handballen und Arbeitsfläche rundschleifen und 10 Minuten rasten lassen. Inzwischen für die Fülle alle Zutaten zu einer glatten Creme verrühren.
3. Die vier Teigstücke kreisförmig dünn ausrollen, ein Blech mit Backpapier auslegen. Das erste Stück auf das Blech legen und mit einem Drittel der Fülle bestreichen. Das zweite Teigstück deckungsgleich darauf legen und das zweite Drittel der Fülle darauf verstreichen. Danach das dritte Teigstück und das letzte Drittel Creme. Mit der vierten Teigplatte abschließen. Ein Stamperl (oder etwas anderes Rundes in der Größe) in die Mitte stellen und den Kreis ringsum 16 Mal vom Rand bis zum Stamperl einschneiden. Zwei Nachbar-Teigstreifen von einander weg zwirbeln und an den Enden fest zusammendrücken. Wiederholen, bis man acht Sternspitzen hat. Eine gute Anleitung gibt es zum Beispiel hier. Den Stern lose abgedeckt nochmal 45-60 Minuten gehen lassen.
4. Das Backrohr auf 180°C vorheizen, den Stern mit Eiklar bestreichen und 20-30 Minuten goldbraun backen. Mit Staubzucker bestreuen und am besten am gleichen Tag essen.
Der fotogene Schokostern macht sich besonders gut beim Feiertags-Brunch, schmeckt noch besser als er aussieht und ist auch nicht komplizierter, als ein Striezel. Die Schokocreme ist nur eine von vielen köstlichen Möglichkeiten. Stattdessen passen hier auch alle anderen üblichen Verdächtigen der gefüllten Striezel-Familie: Mohn, Nüsse, Nutella, Zimtzucker, Marmelade, aber auch eine Variante mit Marzipan, Orangenschale und Grand Marnier, oder Schokolade mit Maroni und Rum kann ich mir sehr gut vorstellen.
Brioche-Stern mit dunkler Schokolade
für den Teig:
400g glattes Mehl
1 Packerl Germ (7g)
75g Zucker
1/2 Tl Salz
100g weiche Butter
175ml Milch
1 Ei + 1 Dotter, bei Zimmertemperatur
für die Fülle:
25g Staubzucker
15g Kakaopulver
65g dunkle Schokolade, geschmolzen
50g Butter, geschmolzen
zum Bestreichen:
1 Eiklar
1. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen und die weiche Butter einlegen bis sie fast geschmolzen ist. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Dotter und buttrige Milch dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Folie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis er mindestens doppelt so groß ist. Alternativ kann man den Teig in der Schüssel auch abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen weitermachen.
2. Den aufgegangenen Teig auf einer Arbeitsfläche kurz verkneten und in vier gleich große Teile teilen. Jedes Stück zwischen Handballen und Arbeitsfläche rundschleifen und 10 Minuten rasten lassen. Inzwischen für die Fülle alle Zutaten zu einer glatten Creme verrühren.
3. Die vier Teigstücke kreisförmig dünn ausrollen, ein Blech mit Backpapier auslegen. Das erste Stück auf das Blech legen und mit einem Drittel der Fülle bestreichen. Das zweite Teigstück deckungsgleich darauf legen und das zweite Drittel der Fülle darauf verstreichen. Danach das dritte Teigstück und das letzte Drittel Creme. Mit der vierten Teigplatte abschließen. Ein Stamperl (oder etwas anderes Rundes in der Größe) in die Mitte stellen und den Kreis ringsum 16 Mal vom Rand bis zum Stamperl einschneiden. Zwei Nachbar-Teigstreifen von einander weg zwirbeln und an den Enden fest zusammendrücken. Wiederholen, bis man acht Sternspitzen hat. Eine gute Anleitung gibt es zum Beispiel hier. Den Stern lose abgedeckt nochmal 45-60 Minuten gehen lassen.
4. Das Backrohr auf 180°C vorheizen, den Stern mit Eiklar bestreichen und 20-30 Minuten goldbraun backen. Mit Staubzucker bestreuen und am besten am gleichen Tag essen.
Montag, 24. Dezember 2018
Weihnachten 2018
Wir waren sehr fleißig dieses Jahr. 21 Sorten! Frohe Weihnachten!
Monde, Osttiroler Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Husarenkrapferl, Linzeraugen, weiße Rumkugeln, Whiskeykugeln, Mamas Tamarindenkugeln, Hamantaschen, Spritzgebäck, weiße Schoko-Marzipanblumen, Londoner Schnitten, Kokosstangerl, Kekis (einfacher Mürbteig in Schokolade getunkt – ein Omi-Klassiker), Orangette, Florentiner, Kokospyramiden, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Apfelkaramellen und Ricciarelli.
Monde, Osttiroler Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Husarenkrapferl, Linzeraugen, weiße Rumkugeln, Whiskeykugeln, Mamas Tamarindenkugeln, Hamantaschen, Spritzgebäck, weiße Schoko-Marzipanblumen, Londoner Schnitten, Kokosstangerl, Kekis (einfacher Mürbteig in Schokolade getunkt – ein Omi-Klassiker), Orangette, Florentiner, Kokospyramiden, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Apfelkaramellen und Ricciarelli.
Sonntag, 16. Dezember 2018
Ricciarelli – weiche Mandelkekse
Varianten dieser weichen Mandelkekse – ob Amaretti morbidi oder Ricciarelli – mache ich immer wieder zu Weihnachten. Sie passen aber auch so sehr gut zum Dessert mit einem Glas Vin Santo oder zum Espresso. Sie mögen zwar sehr unscheinbar aussehen, können geschmacklich aber einiges. Dieses Rezept mag ich besonders, weil es so einfach, unkompliziert und köstlich ist. Ausserdem kann man das Aroma ganz nach Geschmack variieren. Ob mit Bittermandelaroma und Amaretto, Zitronenschale und Limoncello, Orangenschale und Grand Marnier,…
Ricciarelli
nach 101 Cookbooks
1 großes Eiklar
400g gutes Marzipan (Mandelanteil über 50%)
50g Staubzucker
1 Prise Salz
Aromen nach Geschmack, zb. ein paar Tropfen Bittermandelaroma, abgerieben Schale einer Bio-Zitrone oder 1/2 Orange, 1 El Limoncello/Amaretto/Grand Marnier
Staubzucker zum Formen
1. Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
2. Die Arbeitsfläche mit Staubzucker bestreuen. Den Teig darauf portionsweise zu etwa 2cm breiten Rollen formen. Davon ca. 1cm breite Stücke abschneiden und aufs Blech setzen. Man kann sie entweder so lassen oder nach Belieben zu Kugeln oder Pyramiden formen. Die Kekse eine halbe Stunden bei Zimmertemperatur rasten lassen.
3. Inzwischen das Backrohr auf 175°C vorheizen. Ricciarelli ca. 10-15 Minuten (je nach Größe) backen, bis sie hellbraune Spitzen bekommen und am Boden goldbraun sind. Luftdicht verpackt und an einem kühlen Ort gelagert bleiben sie den ganzen Advent schön weich und aromatisch.
Ricciarelli
nach 101 Cookbooks
1 großes Eiklar
400g gutes Marzipan (Mandelanteil über 50%)
50g Staubzucker
1 Prise Salz
Aromen nach Geschmack, zb. ein paar Tropfen Bittermandelaroma, abgerieben Schale einer Bio-Zitrone oder 1/2 Orange, 1 El Limoncello/Amaretto/Grand Marnier
Staubzucker zum Formen
1. Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
2. Die Arbeitsfläche mit Staubzucker bestreuen. Den Teig darauf portionsweise zu etwa 2cm breiten Rollen formen. Davon ca. 1cm breite Stücke abschneiden und aufs Blech setzen. Man kann sie entweder so lassen oder nach Belieben zu Kugeln oder Pyramiden formen. Die Kekse eine halbe Stunden bei Zimmertemperatur rasten lassen.
3. Inzwischen das Backrohr auf 175°C vorheizen. Ricciarelli ca. 10-15 Minuten (je nach Größe) backen, bis sie hellbraune Spitzen bekommen und am Boden goldbraun sind. Luftdicht verpackt und an einem kühlen Ort gelagert bleiben sie den ganzen Advent schön weich und aromatisch.
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