Montag, 27. Mai 2019

Vegane Erdnussbutter Kekse

Sonntags-Kekse zum in die Milch tunken wenns draussen regnet und man schon wählen war. Aussen knusprig, innen weich, schön erdnussbuttrig und sogar vegan.




Vegane Erdnussbutter Kekse
adaptiert von My Darling Vegan • für 24 Kekse zu je 30g

100g weiche vegane Butter oder Margarine
200g feiner Rohrzucker
1 Prise Vanillepulver
125g Erdnussbutter
4 El Apfelmus
190g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
100g gehackte Erdnüsse (optional)

1. Vegane Butter mit Zucker und Erdnussbutter schaumig rühren. Danach Apfelmus unterrühren.
2. Mehl, Salz, Backpulver und Natron in einer zweiten Schüssel mischen und gemeinsam mit den gehackten Erdnüssen unter die Butter-Masse rühren, gerade so lange bis alles vermischt ist. Den Teig eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu Kugeln rollen (30g bzw. Tischtennisball-groß) und mit einigem Abstand auf das Blech setzen (ca. 8 Stück/Blech). Mit einer Gabel ein Gittermuster in die Kekse drücken und 10 Minuten backen bis sie an den Rändern hellbraun sind. Am Blech auskühlen lassen, danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Freitag, 19. April 2019

Rhabarber Himbeer Topfen Zopf







Rhabarber Himbeer Topfen Zopf
für den Teig
350g Mehl
2Tl Trockengerm
1/2 Tl Salz
1/2 TL gemahlener Kardamom
30g Staubzucker
1 Ei + 1 Dotter
150ml warme Milch
80g weiche Butter

für die Fülle
250g Rhabarber
20g Kristallzucker
1 Bio-Orange
250g Topfen
100g Staubzucker
1 Ei
1 Handvoll Himbeeren

zum Bestreichen
1 Dotter + 2 El Wasser
Hagelzucker

1. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen und die weiche Butter einlegen bis sie fast geschmolzen ist. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Dotter und buttrige Milch dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Folie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis er mindestens doppelt so groß ist.*
2. Inzwischen das Backrohr auf 180°C vorheizen, den Rhabarber putzen, in ca. 30cm lange Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Von der Orange die halbe Schale über den Rhabarber reiben, den ganzen Saft darüber auspressen und mit Kristallzucker bestreuen. 10 min backen, danach auskühlen lassen. Topfen, Staubzucker und Ei in einer Schüssel verrühren.
3. Den Teig direkt auf einem Blatt Backpapier zu einem Rechteck ausrollen, wobei die lange Kante kaum länger als das Backblech sein sollte. Den Topfen in einer schmalen Bahn in die Mitte streichen. Die Rhabarberstangen und Himbeeren darauf legen. Mit einem Messer schräg nach aussen Streifen in den Teig schneiden. Dabei nicht ganz bis zu Fülle schneiden, sonst rinnt nachher alles aus. Zuerst die kürzen Kanten über die Fülle schlagen und danach die Teigstreifen abwechselnd von links nach rechts übereinanderschlagen, sodass ein Zopfmuster entsteht. Den Zopf auf ein Backblech heben und nochmal abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.
4. Inzwischen das Backrohr auf 180°C vorheizen. Den Zopf mit Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. 25-30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Anmerkungen:
* Man kann den Teig auch über Nacht zugedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Einfach am nächsten Tag rausnehmen, 1 Stunde auf Zimmertemperatur kommen lassen und dann bei Punkt 4 weitermachen.






Sonntag, 24. März 2019

Mama-Kugeln

Im zweiten Bezirk gab es früher ein kleines Ayurvedisches Geschäft, das unter anderem ganz köstliche, weiche Energiebällchen verkauft hat, die wir uns gerne in der Mittagspause geholt haben.  Die kleinen Hafer-Nussbällchen kommen dieser Erinnerung erstaunlich nahe und ich mache sie momentan regelmäßig für eine frisch gebackene Mama, die ein bisschen zusätzliche Energie immer gut gebrauchen kann.




Mama-Kugeln
für 15-20 Kugeln, je nach Größe
50g Butter, geschmolzen (vegan: 40g Kokosöl)
45ml Hafermilch
100g Datteln, entsteint
50g Mandeln oder Walnüsse, gerieben
80g Hafermehl oder fein zerhäckselte Haferflocken
4 El Leinsamen, geschrotet
1 El Kako
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
50g Schokolade oder Nüsse, gehackt (optional)
Kokosraspeln zum Wälzen

1. Die Hafermilch erhitzen und gemeinsam mit Datteln und Butter zu einem glatten Mus pürieren.
2. Die trockenen Zutaten mischen und mit dem Dattelmus zu einer Masse verarbeiten.
3. Wenn die Masse nicht mehr warm ist, die Schokolade bzw. Nüsse unterheben, alles zu kleinen Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen. Die Kugeln halten sich luftdicht verpackt und kühl gelagert zwei Wochen, allerdings haben sie noch nie so lange überlebt.

Sonntag, 10. März 2019

Kichererbsenbrot

Wenn man Weizenmehl – aus welchen Gründen auch immer – meiden will bzw. einfach mal eine andere Art Brot ausprobieren möchte, kann ich dieses Rezept sehr empfehlen. Es bleibt extrem lange saftig und schmeckt dank klassischem Brotgewürz auch schön intensiv. Wer sich noch für diese „Brot ganz ohne Mehl“-Geschichte interessiert, sollte dieses vegane Rezept auch noch ausprobieren.




Kichererbsenbrot
adaptiert von Sonnentor
100g gekochte Kichererbsen
250g Magertopfen
4 Eier
100g gemahlene Mandeln
100g geschrotete Leinsamen
60g Kichererbsenmehl
20g Hanfprotein bzw. Hanfsamen
1 Pk Backpulver
1/2 Tl Salz
2 Tl Brotgewürz (je ein 1/2 Tl Kümmel, Anis, Fenchel und Koriander, im Mörser zerstoßen) 

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenform fetten bzw. mit Backpapier auslegen.
2. Kichererbsen, Topfen und Eier in einer Schüssel pürieren. Alle trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel mischen.
3. Kichererbsenpüree zu den trockenen Zutaten gießen, alles verrühren und in die Backform füllen. Glattstreichen und ca. 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob das Brot durchgebacken ist. In der Form auskühlen lassen, bevor man es schneidet.

Dienstag, 5. März 2019

Schokoladigste Schokokekse mit Meersalz

Ein gutes Rezept erkennt man daran, dass man es zu bestimmten Anlässen immer und immer wieder macht. So ist das zum Beispiel bei diesen kleinen Schokobomben, die es jetzt schon fast traditionell zum Semesterbeginn gibt. 

Nachdem die Schokolade hier die Hauptrolle einnimmt, ist es besonders wichtig keine billige Kochschokolade zu verwenden, sondern in eine richtige Zartbitterschokolade mit mindestens 65% Kakaoanteil zu investieren. Eine Prise Meersalz auf den Keksen, ist ja mittlerweile nichts neues mehr, aber bei so viel auf der Zunge schmelzender Dekadenz passt sie ganz besonders gut.




Schokoladigste Schokokekse mit Meersalz
nach 600acres
350g gehackte dunkle Schokolade (geteilt in 250g und 100g)
30g Butter
2 Eier
100g Zucker
1 Prise Vanillepulver
30g Mehl
1 Prise Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Tl gemahlener Nescafé (optional, verstärkt den Schokoladengeschmack)
Meersalzflocken zum Bestreuen

1. 250g der Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Eier, Zucker und Vanille in einer Schüssel hellgelb und cremig aufschlagen. Mehl, Backpulver, Salz und Kaffeepulver in einer zweiten Schüssel mischen.
2. Die handwarme Schokolade zur Eimasse gießen und gut verrühren. Danach kurz die Mehlmischung unterrühren, zum Schluss die übrigen 100g gehackte Schokolade unterheben. Den Teig 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er fest wird.
3. Das Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig mit zwei Löffeln zu Häufchen formen und aufs Blech setzen. Mit Meersalzflocken bestreuen und 7-8 Minuten backen.
4. Die Kekse am Blech auskühlen lassen, weil sie noch sehr weich und zerbrechlich sein werden. Wenn die Schokolade fest ist, kann man sie luftdicht verpackt aufbewahren, solange man nicht alle noch warm aufgegessen hat.