Sonntag, 2. September 2018

Zucchini Schoko Gugelhupf

Draussen regnet es in Strömen, drinnen gibt es Schokogugelhupf. In dem versteckt sich eine riesige Zucchini, ohne dass es irgendjemand bemerken würde. Dafür ist er extra saftig und intensiv schokoladig. Da ist es fast nicht schlimm, dass der Sommer jetzt vorbei ist.




Zucchini Schoko Gugelhupf
adaptiert von zoëbakes
250g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Natron
55g Kakaopulver
100g weiche Butter
350g Rohrzucker
1 Pk Vanillezucker oder eine Prise Vanillepulver
2 große Eier
125ml Öl
125g Sauerrahm
350g grob geraspelte Zucchini (Flüssigkeit nicht ausgedrückt!)
110g geschmolzene dunkle Schokolade

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und eine Gugelhupfform gut fetten und mit Kakaopulver ausstreuen.
2. Mehl, Salz, Natron und Kakaopulver in eine Schüssel sieben. In einer zweiten Schüssel Butter, Zucker und Vanille schaumig rühren. Die Eier zugeben und die Masse hellcremig aufschlagen. Danach das Öl zugeben, bis alles gut vermischt ist.
3. Abwechselnd Sauerrahm und Mehlmischung unter den Teig rühren, bis alles gerade so vermischt ist. Danach Zucchini und handwarme Schokolade unterrühren.
4. Den Teig in die Form füllen, glattstreichen und etwa 50 Minuten backen. Nach 45 Minuten eine Stäbchenprobe machen. Sobald nur noch ein paar Brösel am Stäbchen haften bleiben, ist er fertig.
5. Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, danach auf eine Platte stürzen und vollständig auskühlen lassen. Gut verpackt bleibt er einige Tage saftig und schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser.

Samstag, 25. August 2018

Zwetschkenkuchen mit Haselnussstreuseln

Hier kommt eine noch bessere Version der süßen Wespenfalle, die ich hier vor sieben Jahren veröffentlicht habe. Knusprige Haselnussstreusel und viele, viele saftige Zwetschken – perfekt für die letzten Sommertage.



Zwetschkenkuchen mit Haselnussstreuseln
350g Mehl
1 Prise Salz
50g Zucker
abgerieben Schale einer halben Bio-Zitrone
160ml Milch
1 Pk. Trockengerm
50g weiche Butter
1 Ei
2kg Zwetschken
100g geschmolzene Butter
130g Mehl
70g geriebene Haselnüsse
1 Tl Zimt
100g Rohrzucker

1. Mehl, Salz, Zucker, Zitronenschale und Trockengerm in einer Schüssel vermischen. Milch erwärmen und zusammen mit der Butter und dem Ei unter den Teig kneten. Den Teig in einer zugedeckten Schüssel an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
2. Für die Streusel die geschmolzene Butter, Mehl, Haselnüsse, Zimt und braunen Zucker in einer Schüssel mit einer Gabel vermischen und in den Kühlschrank stellen. Das Backrohr auf 180°C vorheizen.
3. Zwetschken waschen, an einer Seite aufschneiden und entkernen. Ein Backblech fetten, den Teig noch einmal kurz durchkneten und mit den Fingern gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Den Teig nochmal 15 Minuten zugedeckt gehen lassen.
4. Zwetschken dicht auf den Teig schichten, die Brösel darüber streuen und 40 Minuten backen.

Sonntag, 1. Juli 2018

Chocolate Chip Cookies mit Meersalz

Der absolute Klassiker unter meinen Chocolate Chip Cookie Varianten und der aktuelle Favorit in der Aluettenküche. Mit einer Prise Meersalz natürlich.



Chocolate Chip Cookies mit Meersalz
für 20 Cookies, je 40g • adaptiert von Not Without Salt
110g weiche Butter
165g brauner Rohrzucker
50g weißer Feinkristallzucker
1/2 Tl Melasse (Zuckerrohrsaft)
1 Ei
1 Prise Vanillepulver
220g Mehl (ich mische gern 180g Weizenmehl mit 40g anderen Mehlsorten wie Vollkorn, Dinkel oder Roggen für ein komplexeres Geschmacksprofil)
1 Prise Salz
3/4 Tl Natron
220g dunkle Schokolade, grob gehackt
Meersalzflocken zum Bestreuen

1. Butter, Zucker und Melasse im Mixer einige Minuten schaumig aufschlagen. Ei und Vanille dazugeben und verrühren.
2. Mehl, Salz und Natron in einer zweiten Schüssel mischen. Langsam die Mehlmischung unter den Teig rühren und nur so lange rühren bis alles gerade so vermischt ist. Zum Schluss kurz die Schokolade unterrühren. Der Teig kann jetzt bis zu 36 Stunden im Kühlschrank rasten, oder gleich gebacken werden.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in Kugeln mit je ca. 40-50g portionieren und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. Mit Meersalzflocken bestreuen und 10-12 Minuten backen.

Sonntag, 20. Mai 2018

Schnelle Zimtschnecken ohne Germ

Himmlisch duftend, fluffig, weich, buttrig, Kardamom, Zimt, Knusperzucker – da fehlt nichts, ausser Germ und Wartezeit.





Zimtschnecken ohne Germ
für 12 Schnecken • adaptiert von The Violet Bakery Cookbook
560g Mehl
1Tl Backpulver
1Tl Salz
2 Tl gemahlener Kardamom (bei frisch zerstoßenem etwas weniger)
240g kalte Butter, in Würfeln
300ml kalte Milch

für die Fülle
200g brauner Rohrzucker
1 El Zimt
75g Butter, geschmolzen

feiner Kristallzucker zum Wälzen

1. Backrohr auf 200°C vorheizen und ein Muffinblech buttern. Für den Teig alle trockenen Zutaten und die kalte Butter mit dem Mixer verrühren, bis eine bröselige Textur entsteht. Die kalte Milch dazugeben und rühren, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Die Schüssel ein paar Minuten stehen lassen.
2. Den Teig auf eine mit Mehl bestreute Arbeitsfläche stürzen und 2-3 Mal zusammenfalten, bis er einigermaßen glatt ist. 10 Minuten rasten lassen.
3. Inzwischen für die Fülle Rohrzucker und Zimt mischen und die Butter schmelzen.
4. Den Teig zu einem Rechteck mit 5mm Dicke ausrollen, mit Butter bestreichen und dem Zimtzucker bestreuen. An der langen Kante eng zusammenrollen und vorsichtig in Form drücken, bis die Rolle überall gleich dick ist. Die Enden mit einem scharfen Messer glatt abschneiden. Die Rolle in 12 gleich große Scheiben schneiden. Von jedem Stück das Ende des Teigstreifens lösen und unter die Schnecke stecken. So bekommt die Schnecke einen „Boden“ und der schmelzende Zimtzucker kann nicht ausrinnen. Schnecken ins Muffinblech setzen und 25-30min backen.
5. Die noch heißen Schnecken aus der Form lösen, in feinem Kristallzucker wälzen und am besten am selben Tag essen.

Sonntag, 8. April 2018

Marillen Mandel Babka

Heute war ich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder draussen in Molzegg zum Maulwurfshügel wegräumen, Flieder einsetzen und Sonne aufsaugen. Zum Nachmittagskaffee gab es Babka (aka gefüllter Striezel) mit säuerlicher Marillenpaste und süßer Mandelcreme. Ein ziemlich perfekter Sonntag, liebes Krebsen.



Marillen Mandel Babka

für den Teig:
400g glattes Mehl
1 Pk Trockengerm
1/2 Tl Salz
75g Zucker
100g weiche Butter
1 Ei + 1 Dotter

für die Marillenfülle (Faule verwenden stattdessen gute Marillenmarmelade):
250g getrocknete Marillen
Saft von einer Orange
Saft von 1-2 Zitronen
abgeriebene Schale einer halben Orange
2 El Zucker

für die Mandelfülle:
175g Marzipan
1 Eiweiß
1 El Amaretto oder einige Tropfen Bittermandelaroma
1 El Butter

Milch und gehobelte Mandeln zum Bestreuen

1. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen und die weiche Butter einlegen bis sie fast geschmolzen ist. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Dotter und buttrige Milch dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Folie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis er mindestens doppelt so groß ist.
2. Für die Marillenfülle Marillen, Saft, Schale und Zucker in einem Topf aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit großteils eingekocht ist und die Marillen weich sind. Die Masse abkühlen lassen, anschließend pürieren und beiseite stellen.
3. Für die Mandelfülle alle Zutaten zu einer glatten Creme pürieren, beiseite stellen.
4. Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem Rechteck ausrollen, bei dem die lange Kante doppelt so lang ist, wie die Kastenform. Zuerst die Mandelfülle bis zum Rand auf dem Teig verstreichen. Darüber die Marillen verstreichen. Den Teig an der langen Kante aufrollen und die entstandene Wurst ineinander verdrehen. Die Teigspirale in die Kastenform legen und mit der Milch einstreichen. Abdecken und wieder an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig ein bisschen über die Formkante schaut.
4. Backrohr auf 180°C vorheizen. Den Babka erneut mit Milch einstreichen und mit gehobelten Mandeln bestreuen. 30-40 Minuten backen. Nach etwa 20 Minuten Backzeit den Babka mit Folie oder Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Mit einem Stäbchen testen ob er durchgebacken ist.

Sonntag, 4. März 2018

Blutorangen Schokogugelhupf

Um den Arbeitstag nach der Oscarnacht – yay! – einigermaßen munter zu überstehen, braucht es Kuchen zum Frühstück. Am besten einen saftigen Gugelhupf aus den allerbesten, und wahrscheinlich letzten Blutorangen vom Sizilianer meines Vertrauens und Schokostückchen für den extra Energiekick.



Blutorangen Schokogugelhupf
200g weiche Butter
300g Zucker
abgeriebene Schale von 1,5 Bio-Blutorangen
4 große Eier
250ml Buttermilch
50ml Blutorangensaft
375g Mehl
2,5 Tl Backpulver
1 Prise Salz
150g gehackte Schokolade

1. Backrohr auf 175°C vorheizen und eine Gugelhupf fetten und mit Mehl ausstreuen.
2. Butter, Zucker und Orangenschale in einer Schüssel schaumig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben und zu einer hell-cremigen Masse aufschlagen.
3. Buttermilch und Blutorangensaft in einem Gefäß mischen, in einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen.
4. Buttermilch und Mehlmischung abwechselnd unter den Teig rühren, bis alles gut vermischt ist. (Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh.) Zuletzt die gehackte Schokolade unterheben.
5. Die Masse in die Form füllen und etwa 50 Minuten backen. (Stäbchenprobe)
6. Eine halbe Stunde in der Form auskühlen lassen, danach auf einen Teller stürzen und mit Staubzucker bestreuen oder Orangenglasur bestreichen. Schmeckt am zweiten Tag noch aromatischer.

Freitag, 23. Februar 2018

Mochi

Hier kommt ein Update zu einem Beitrag, den ich hier vor fünf Jahren veröffentlicht habe. Ich habe nämlich noch eine zweite Variante entdeckt um ebenso köstliche, wie einfache Mochi selbst zu machen. Mochi sind japanische Süßigkeiten aus Klebreismehl mit einer ganz eigenen, weichen und leicht gummigen Konsistenz. Das alte Rezept (siehe ganz unten) ist für gefüllte Mochi gedacht und man macht es in der Mikrowelle. Die Masse ist etwas fester, weniger süß und eignet sich dafür sehr gut zum Füllen mit süßer roter Bohnenpaste zum Beispiel.

Auf die zweite Variante bin ich kürzlich gestoßen. Da bäckt man die Masse bei niedriger Temperatur und schneidet sie anschließend in Stücke. Die unbeschreiblich zarte Konsistenz ist der Wahnsinn, um es milde auszudrücken. Ich habe das Rezept bereits mit Matcha sowie mit Kokos-Kardamom-Rose probiert, und beides war innerhalb von zwei Tagen aufgegessen. 




Mochi
90g Klebreismehl + extra Mehl zum Bestäuben
100g Staubzucker
1 Prise Backpulver
125ml Wasser
90ml Kokosmilch

für Matcha Mochi:
1Tl Matcha

für Kokos-Kardamom-Rosen-Mochi:
4 El Kokosraspel+1El Wasser
eine Prise Kardamom
ein paar Tropfen Rosenwasser

1. Backrohr auf 135°C vorheizen und eine Kastenform (30cm Kantenlänge) mit Backpapier auslegen.
2. Für Matcha Mochi: In einer Schüssel Klebreismehl, Staubzucker, Backpulver und Matcha mischen. In einer zweiten Schüssel Wasser und Kokosmilch verrühren. Kokoswasser zum Mehl gießen und alles glattrühren. Masse durch ein feines Sieb (Matcha löst sich manchmal schwer auf) in die Backform gießen, mit Alufolie dicht verschließen und 70-90 Minuten backen. Die Mochi sind fertig wenn sie gleichmäßig fest sind. Komplett in der Form auskühlen lassen.
3. Für Kokos-Kardamom-Rosen-Mochi: In einer Schüssel Klebreismehl, Staubzucker und Backpulver mischen. In einer zweiten Schüssel Wasser und Kokosmilch verrühren. Kokoswasser zum Mehl gießen und mit der Kokos-Kardamom-Mischung glattrühren. Masse in die Backform gießen, mit Alufolie dicht verschließen und 70-90 Minuten backen. Die Mochi sind fertig wenn sie gleichmäßig fest sind. Komplett in der Form auskühlen lassen.
4. Reismehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Mochiblock darauf stürzen. Papier abziehen und mit Reismehl bestreuen. Mit einem scharfen Messer Stücke abschneiden und die Mochi auf allen Seiten in Reismehl wälzen. Gleich essen oder luftdicht verpackt einige Tage aufbewahren. Man kann sie auch gut einfrieren.




Mochi mit roter Bohnenpaste
140g Klebreismehl
30g Staubzucker
160ml Wasser
rote süße Bohnenpaste

1. Die Bohnenpaste zu kleinen Kugeln rollen, je nachdem wie groß man seine Mochi haben will. Die Kugeln auf einen Teller setzen und ins Gefrierfach stellen. Das macht es nachher einfacher.
2. In einer mikrowellengeeigneten Schüssel Wasser und Staubzucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann nach und nach das Reismehl unterrühren, bis die Masse glatt ist und keine Klumpen mehr enthält.
3. Die Schüssel für 2 Minuten in die Mikrowelle stellen. Die klebrige Masse einmal umrühren. Eine Arbeitsfläche mit reichlich Reismehl bestäuben und auch die Hände damit einreiben. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und auf die Arbeitsfläche setzen. Von allen Seiten mit Reismehl bedecken und in den Handflächen flachdrücken. Eine Kugel Bohnenpaste in die Mitte setzen, den Teig darumschlagen und an den Kanten zusammendrücken bis alles gut verklebt ist. Die Mochi entweder gleich essen oder in Klarsichtfolie einschlagen. So sind sie im Kühlschrank ein paar Tage haltbar oder man friert sie ein.



Sonntag, 11. Februar 2018

Gefüllte Schokomoussetartes

Kleine, feine Moussetörtchen aus Yotam Ottolenghis neuem Buch „Sweet“ für einen gemütlichen Geburtstag. Herrlich buttriger Mürbteig mit cremig gebackenem dunklem Schokoladenmousse und einer kleinen Überraschung aus Marmelade oder Sesam mit Honig. Besonders gut passt hier Orangenmarmelade, noch besser von der Mama gemacht. Aber auch die Halva-Mischung aus Sesam und Honig war ganz köstlich. Erdnussbutter oder Himbeergelee kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Manchmal braucht man eben keine mehrstöckige Geburtstagstorte und so ein Tartelette ist gleich viel, viel interessanter als die ewig gleichen picksüßen und oft viel zu mächtigen Cupcakes.




Gefüllte Schokomoussetartes
adaptiert aus „Sweet” von Yotam Ottolenghi • für 12 kleine Tartes

für den Teig:
300g Mehl
90g Staubzucker
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
200g kalte Butter, grob gewürfelt
1 großer Dotter
20ml Wasser

für das Mousse:
200g gute, dunkle Schokolade
150g Butter
3 große Eier
50g Zucker
1 Prise Salz

für die Füllung:
Bitterorangenmarmelade
oder
Tahini, gemischt mit Honig nach Geschmack

1. Für den Teig alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verarbeiten, flach drücken, in Folie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Ein Muffinblech fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2-3mm dick ausrollen. Kreise (10-12cm) ausstechen und die Vertiefungen im Blech damit auskleiden. Den übrigen Teig für anderes Rezept in den nächsten 2-3 Tagen verbrauchen oder gut verpackt einfrieren. Das Blech nochmal 1 Stunde kalt stellen.
3. Inzwischen das Backrohr auf 180°C voheizen und zum Blindbacken der Tartes Quadrate aus Backpapier schneiden. Die Tartes mit den Quadraten auslegen und mit trockenen Hülsenfrüchten beschweren. Ca. 15 Minuten backen, bis die Ränder beginnen hellbraun zu werden. Backpapier samt Hülsenfrüchten vorsichtig aus den Formen lösen und nochmal 3 Minuten backen, bis die Böden trocken sind. Zum Abkühlen beiseite stellen.
4. Für das Mousse Schokolade und Butter überm Wasserbad schmelzen und beiseite stellen. Eier, Zucker und Salz in einer Rührschüssel mit dem Mixer auf hoher Stufe aufschlagen bis die Masse dick und hellgelb ist und sich das Volumen verdreifacht hat. Die abgekühlte Schokolade mit einem Spachtel vorsichtig unterheben, bis alles gut vermischt ist, ohne zu viel Volumen zu verlieren. Mousse in einen Spritzbeutel füllen. (Geht auch ohne, ist dann halt ein bisschen rustikaler.)
5. Backrohrtemperatur auf 200°C erhöhen. Auf den Boden jeder Tarte entweder einen Tl Marmelade oder Tahin-Honig-Mischung streichen. Das Mousse großzügig darüber verteilen, sodass auch die Ränder mit Mousse bedeckt sind. 8-9 Minuten backen (sie sollen innen noch weich sein), vollständig in der Form auskühlen lassen.
6. Mit einem kleinen Messer die Tartes aus der Form lösen und mit Kakao oder Staubzucker bestreuen. Im Original werden sie jetzt noch mit einem Nocken Mascarpone und Sesamkrokant verziert – kann man, muss man aber nicht.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Gebrannte Mandeln

Auch dieses Jahr gehören die gebrannten Mandeln zu den Fixstartern des Schultzischen Weihnachtsbackwahnsinns. Elf Sorten haben wir schon!



Gebrannte Mandeln
400g Mandeln
400g Zucker
200ml Wasser
2 Pk Vanillezucker
1/2 Tl Salz
1 El Zimt

1. Wasser und Zucker in einer großen, schweren Pfanne aufkochen. Wenn das Wasser kocht Vanille, Salz, Zimt und Mandeln dazugeben und mit einem Holzlöffel umrühren. Ein Blech mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.
2. Mandeln auf kleiner Flamme weiterköcheln, bis das Wasser verdunstet ist. Der Zucker wird dann ganz hell und sandig. Immer weiter rühren, bis der Zucker zu schmelzen beginnt und sich das Karamell um die Mandeln legt. Dabei aufpassen, dass das Karamell nicht verbrennt. Lieber langsam und bei kleiner Flamme rühren.
3. Die Mandeln auf das Backblech schütten und flach mit dem Kochlöffel ausbreiten. Komplett auskühlen lassen.
4. Die fertigen Mandeln mit den Händen auseinanderbrechen und in Papiersackerl füllen. So halten sie sich ein paar Wochen.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Dotter Cookies

Manchmal bleibt mir beim Backen Eiklar übrig. Dann mache ich Macaron Ice Cream Sandwiches oder Kokosbusserl. Und wenn mir mal ein paaar Dotter übrig bleiben mache ich diese Cookies. Es gibt kaum eine köstlichere Art der Resteverwertung.






Dotter Cookies
250g weiche Butter
200g brauner Zucker
100g Zucker
1/2 Tl Vanillepulver
3 Dotter
325g Mehl
1 Tl Salz
3/4 Tl Natron
300g dunkle Schokolade, grob gehackt

1. Mehl, Natron und Salz in einer Schüssel mischen. Butter, Zucker und Vanille in einer zweiten Schüssel cremig rühren. Dotter dazugeben und unterrühren. Mehlmischung kurz unterrühren. Den Teig mindestens eine Stunde (max. zwei Tage) in den Kühlschrank stellen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig Kugeln rollen (40-50g), mit einigem Abstand aufs Blech legen (8 Stück gehen sich gut auf einmal aus) und 10-12 Minuten backen, bis die Ränder anfangen hellbraun zu werden und die Cookies in der Mitte gerade nicht mehr feucht glänzen. Nicht zu lange backen, sonst sind sie nachher nicht mehr weich in der Mitte! Luftdicht verpackt halten sie sich etwa eine Woche.