Sonntag, 29. März 2020

Kokos Zitronenkuchen

Wenn es nicht gerade schneit, ist es eigentlich schon richtig frühlingshaft da draußen. Da kann man gut am Fensterbrett sitzen, saftig-frühlingsfrischen und herrlich duftenden Kuchen essen und dabei nicht aus dem Fenster fallen.



Kokos Zitronenkuchen
200g Mehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
200g Zucker
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 Eier
1 Becher Joghurt (200g)
80g Kokosöl, geschmolzen
2 El Zitronensaft
35g Kokosflocken

für die Glasur:
50g Staubzucker
1-2 El Zitronensaft oder Kokosmilch oder Milch
Kokosflocken zum Betreuen

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstreuen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen.
2. In einer zweiten Schüssel Zucker und Zitronenschale mit den Fingern verreiben, bis der Zucker zitronig duftet. Dann mit einem Schneebesen (oder Mixer) Eier, Joghurt, Öl und Zitronensaft unterrühren.
3. Zum Schluss die Mehlmischung über den Teig sieben und gemeinsam mit den Kokosflocken unterheben. Teig in die Form füllen und 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen.
4. Für die Glasur Staubzucker, Zitronensaft, Kokosmilch oder Milch (was man gerade da hat) mischen und auf dem Kuchen verstreichen. Mit Kokosflocken bestreuen. Schmeckt super sofort, fast noch aromatischer am nächsten Tag und ist auch nach drei Tagen noch saftig.

Mittwoch, 25. März 2020

Haselnuss Grieß Kuchen aka Schüttelkuchen

Ich kenne keinen Kuchen, der schneller gemacht ist als dieser und nicht einmal einen Mixer braucht. Er eignet sich daher auch perfekt zum Backen mit Kindern, wenn man gerade nicht mehr weiß, wie man sie daheim noch beschäftigen kann. Kernig, nussig, saftig und ein absoluter Lieblingskuchen.




Haselnuss Grieß Kuchen
250ml Milch
2 Eier
250g Zucker
1 Pk Vanillezucker
100g Mehl
1 Pk Backpulver
1 El Kakaopulver
1 Prise Salz
100g Grieß
250g geriebene Haselnüsse

1. Backrohr auf 180  °C vorheizen. Eine Springform (24-26 cm Durchmesser) fetten.
2. In einer Schüssel Milch und Eier mit einem Schneebesen verrühren. In einer anderen Schüssel alle restlichen Zutaten vermischen.
3. Beide Mischungen zusammenrühren, in die Form füllen und 40-50 Minuten backen.

Montag, 23. März 2020

Zimtschnecken

Gleich vorweg, das ist kein Rezept für Kurzentschlossene. Wer am besten jetzt sofort eine Zimtschnecke braucht, dem empfehle ich diese Abkürzung. Aber diejenigen, die jetzt plötzlich Zeit finden selbstgemachtes Brot, Pasta oder ähnliche Projekte anzugehen, denen kann ich diese Zimtschnecken wärmstens empfehlen.

Das Originalrezept ist ein Amerikanisches, es ist also noch eine dicke Frischkäseglasur obendrauf. Das finde ich ja nicht so super, deswegen gibt's hier die pure Variante. Weich, fluffig, herrlich zimtig und die Wartezeit absolut wert. Man kann dieses Rezept auch gut im Voraus planen, weil der Teig bis zu 72 Stunden im Kühlschrank rasten darf. Eine Nacht reicht aber völlig, keine Sorge.




Zimtschnecken
adaptiert von The Vanilla Bean Blog • für 12 Stück

für den Teig:
4 große Eier, Zimmertemperatur
180ml warme Milch
80g Honig
550g Mehl
2 Packerl Trockengerm
1 Tl Salz
140g weiche Butter, in Stücken

für die Fülle:
80g brauner Rohrzucker
1 El Zimt
30g geschmolzene Butter

1. Am Vortag Eier, Milch und Honig in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Germ und Salz mischen. Die Milchmischung zum Mehl gießen und alles mit dem Knethaken eines Handrührers zu einem klebrigen, aber homogenen Teig rühren. Die Butter stückchenweise dazugeben und weiterrühren, bis der Teig glatt, glänzend, aber noch immer klebrig ist. Abgedeckt 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
2. Nach 30 Minuten den Teig falten. Das heißt: eine Hand nassmachen und damit an einer Seite unter den Teig greifen. Den Teig seitlich nach oben ziehen und über die Mitte falten. Direkt daneben wieder unter den Teig greifen, nach oben ziehen und wieder über die Mitte falten. Das ganze 7-8 Mal wiederholen. Den Teig dabei immer nur so weit ziehen, dass er nicht reißt. Wieder abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Dieser Vorgang wird noch drei Mal wiederholt, sodass der Teig insgesamt zwei Stunden geht und vier Mal gefaltet wird. Nach jeder Faltung wird er elastischer und dehnbarer. Nach dem vierten Durchgang wieder abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
3. Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ein paar Mal mit den Händen durchkneten. Mit Mehl einstäuben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt eine halbe Stunde entspannen lassen. Inzwischen für die Fülle Zucker und Zimt mischen und die Butter schmelzen.
4. Eine Backform (40x30cm, oder etwas vergleichbares) gut fetten und mit Mehl ausstreuen oder mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (40x30cm), mit Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. Den Zucker mit den Händen leicht in den Teig drücken. Von der langen Kante zu einer Wurst aufrollen und die Kanten zusammendrücken. Die Wurst mit einem scharfen Messer in 12 Schnecken teilen. Ich ziehe auch gerne eine Schlinge aus Küchengarn um den Teig und schneide so saubere Scheiben ab. Die Schnecken in die Form setzen – nicht zu eng, weil sie noch aufgehen werden – und abdeckt 1,5 Stunden gehen lassen.
5. Backrohr auf 180°C vorheizen. Die Schnecken 25-30 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. Nach 15 Minuten Backzeit das Blech umdrehen, damit sie gleichmäßig bräunen. Abkühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und am besten am gleichen Tag genießen.

Freitag, 20. März 2020

Himbeer Friands

Wir leben in komischen Zeiten, liebes Krebsen. Da überlegt sich wohl gerade jeder die besten Methoden die nächsten Wochen in den eigenen vier Wänden auszuhalten. Meine ist natürlich das Backen.

Friands sind Verwandte der Financiers, kleine Küchlein aus Mandeln, Eiweiß, Mehl und Zucker, die hier noch mit Orangenschale und Himbeeren verfeinert werden. Ganz köstlich zum Nachmittagskaffee zu Hause und hoffentlich bald auch wieder draußen in der Sonne.



Himbeer Friands
adaptiert von Ottolenghi’s Sweet • 12 Stück
180g Butter
150g Eiweiß (von etwa 4 Eiern)
Staubzucker
120g gemahlene Mandeln
Mehl
1 Prise Salz
1 Tl abgeriebene Schale einer Bio-Orange
36 Himbeeren (drei pro Friand)

1. Die Butter in einem Topf so lange erhitzen bis sie goldbraun wird und nussig riecht. Nicht zu lange erhitzen! Die Butter bräunt im heißen Topf noch nach, nachdem man sie von der Flamme genommen hat. Abkühlen lassen, bis sie etwa Körpertemperatur hat.
2. Zucker, Mandeln, Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel das Eiweiß in einer Schüssel mit einem Schneebesen kurz aufschlagen, bis sich erste Blasen bilden. Die Zuckermischung darüber sieben und mit dem Schneebesen unterheben. Zum Schluss Orangenschale und warme Butter unterrühren, bis die Masse glatt und homogen ist. Eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 200°C vorheizen und ein Muffinblech gut mit Butter ausstreichen. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen und in jede drei Himbeeren mittig setzen. Die Friands 18-20 Minuten backen bzw. bis sie schön goldbraun sind. Abkühlen lassen und vorsichtig aus den Formen herauslösen. Schmecken gut noch lauwarm zum Kaffee, halten sich aber luftdicht verpackt gut ein paar Tage.

Sonntag, 8. Dezember 2019

Matcha Snickerdoodles

Der Keks zum zweiten Adventsonntag ist eine Variante der zimtigen Snickerdoodles. Nicht ganz klassisch, aber mindestens so köstlich wie das Original.



Matcha Snickerdoodles
10 Stück, je 50g

190g Mehl
1 Tl Cream of Tartar
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
2 Tl Matcha Pulver
115g weiche Butter
100g Zucker
50g brauner Zucker
1 Prise Vanillepulver
1 Ei

2 El Kristallzucker
1 Tl Matcha

1. Mehl, Cream of Tartar, Natron, Salz und Matcha Pulver in einer Schüssel mischen. Butter, Zucker und Vanille in einer zweiten Schüssel cremig rühren. Ei dazugeben und rühren, bis die Masse hellgelb und schaumig ist. Mehlmischung kurz unterrühren. Den Teig mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.
2. Backrohr auf 190°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. 2 El Kristallzucker mit 1 Tl Matcha in einer kleinen Schüssel mischen. Aus dem Teig Kugeln rollen (40-50g), mit einigem Abstand aufs Blech legen (8 Stück gehen sich gut auf einmal aus) und 8-10 Minuten backen, bis die Ränder anfangen hellbraun zu werden. Nicht zu lange backen, sonst sind sie nachher nicht mehr weich in der Mitte! Luftdicht verpackt halten sie sich etwa eine Woche.

Sonntag, 24. November 2019

Brot backen

Clara hat mir einen Roggensauerteig geschenkt. Er heißt Amarena. Amarena sitzt jetzt in meinem Kühlschrank, wird regelmäßig gefüttert und hilft mir jedes Wochenende beim Brot backen.

Brot backen ist eine Kunst und ich habe gerade erst angefangen. Trotzdem ist Amarenas erster Einsatz schon so gut gelungen, dass ich ihn hier festhalten muss. Es ist ein Roggenmischbrot aus glattem Weizenmehl, Weizenvollkornmehl und Roggenvollkornmehl. Eines für Käsebrote mit mittelaltem Gouda, Gurke, Salz und Pfeffer oder Butter und Osttiroler Waldhonig. Ganz simpel und absolut köstlich.




Roggenmischbrot mit Sauerteig
Zutaten leicht adaptiert von Besonders Gut

Sauerteig
20g aktives Anstellgut
55g Roggenvollkornmehl
55g Wasser

Hauptteig
130g Sauerteig
300g Wasser
140g glattes Weizenmehl
140g Weizenvollkornmehl
150g Roggenvollkornmehl
10g Salz
1 Tl Brotgewürz (Mischung aus Fenchel, Kümmel, Koriandersamen und Anis)
optional 1 Tl Honig
optional 2-3g frischer Germ, zerbröselt

Für die Zubereitung folge ich Katharinas Rezept 1:1.

Anmerkungen:
• Ich verwende zum Brot backen immer einen Gusseisen Topf mit Deckel. Der sorgt für das perfekte Backofenklima. Den heizt man vorm Backen eine Stunde im Backrohr vor.
• Ich füge dem Teig eine winzige Menge frischen Germ hinzu, wenn ich das Gefühl habe, dass der Sauerteig nicht stark genug ist.

Freitag, 13. September 2019

Mini Pastel de Nata

Ich habe mal gehört, dass es im englischen Königshaus bei Parties immer nur Snacks gibt, die mit einem Bissen verschwunden sind, damit man sich nicht der Peinlichkeit des Abbeißens aussetzen muss. Mit den Mini Pastel de Nata geht das sehr gut. Gleich zwei, drei, viermal hintereinander.




Mini Pastel de Nata
leicht adaptiert von  Zucker, Zimt und Liebe

1 Ei
2 Eigelb
120g Zucker
2 El Speisestärke
Mark einer Vanilleschote oder Vanillepulver
eine Prise Zimt (optional)
400ml Milch
2 Rollen Blätterteig

außerdem: eine Mini-Muffinform

1. Für den Pudding zuerst Ei, Eigelbe, Zucker, Speisestärke, Vanille und eventuell Zimt in einem Topf verrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Die Milch dazugeben und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren erhitzen. Wenn der Pudding zu kochen beginnt, noch zwei Minuten blubbern lassen, dann vom Herd nehmen und in eine Schüssel füllen. Gleich ein Stück Klarsichtfolie auf die Pudding-Oberfläche legen, damit sich keine Haut bildet. Abkühlen lassen.
2. Das Backrohr auf 200°C vorheizen. Die Blätterteigrollen aus dem Kühlschrank nehmen und 10 Minuten bei Zimmertemperatur liegen lassen. Danach entrollen und ohne Backpapier wieder (diesmal an der langen Kante) eng einrollen. Die Rolle in 12 Stücke schneiden und das Ganze mit der zweiten Rolle wiederholen. Die Stücke mit der Spirale nach oben auf ein Brett legen und mit dem Boden eines Wasserglases oder dem Handballen flachdrücken. Sie sollen etwas größer als die Muffinformen sein.
3. Die Vertiefungen der Form nun komplett mit den Teigscheiben auskleiden. Die übrigen inzwischen im Kühlschrank lagern, falls man nur ein Blech mit 12 Vertiefungen hat. 2 Tl Pudding in die Förmchen füllen. Vorsicht, nicht zu viel! 25-30 Minuten im oberen Drittel des Backrohrs backen, bzw. bis der Pudding leicht verbrannte Stellen bekommt. Keine Sorge, das gehört so. Sobald die Pastel abgekühlt sind am besten zum Kaffee genießen.

Anmerkungen:
• Man kann die Pastel auch in einer normalen Muffinform backen, dann sind sie eben größer. Dafür folgt man am besten gleich Zucker, Zimt und Liebes Rezept.

Montag, 26. August 2019

Schokokekse mit flüssigem Nuss-Nougat-Kern

Hier kommt ein neuer Lieblingskeks. Eine kleine Schokobombe mit flüssigem Kern. Gern geschehen.




Schokokekse mit flüssigem Nuss-Nougat-Kern
adaptiert von 600 acres • für ca. 16 Kekse

ca. 100-150g  der liebsten Nuss-Nougat-Creme
100g weiche Butter
150g brauner Rohrzucker
1 Tl Vanillepulver/extrakt
1 Ei
150g Mehl
40g Kakaopulver
1/2 Tl Natron
1 Prise Salz
1 El Milch
Meersalzflocken zum Bestreuen, optional

1. Zuerst 16 knappe Tl der Nuss-Nougat-Creme auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller portionieren. Die Häufchen einfrieren während der Keksteig gemacht wird.
2. Butter, Zucker und Vanille in einer Schüssel schaumig rühren. Das Ei zugeben und verrühren. Mehl, Kakao, Natron und Salz in einer zweiten Schüssel mischen. Gemeinsam mit der Milch kurz unter die Buttermasse rühren, bis alles vermengt ist. Den Teig mindestens eine Stunde kühlen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Vom Teig etwa 1-2 El große Portionen nehmen, eine Nuss-Nougat-Portion in die Mitte drücken und von allen Seiten gut verschließen. Zwischen den Händen zu glatten Kugeln rollen und mit einigem Abstand auf das Blech setzen. Nach Bedarf mit Meersalzflocken bestreuen und 8-10 Minuten backen.
4. Die fertigen Kekse komplett auf dem Backpapier auskühlen lassen und dann luftdicht verpackt aufbewahren. Mir schmecken sie am nächsten Tag noch besser, natürlich mit einem Glas Milch!

Samstag, 3. August 2019

Buchteln

Ewig haben wir schon keine Buchteln mehr gegessen, liebes Krebsen. Früher hat es die bei der Omi in Gattendorf oft gegeben. Mit selbstgemachter Marillenmarmelade gefüllt und viel, viel Vanillesauce zum Tunken. 






Buchteln
reicht für 16 kleine Buchteln bzw. 2-3 Personen als Hauptspeise

250g Mehl
40g Staubzucker
1 Packerl Trockengerm
1/2 Tl Salz
125ml Milch
40g Butter
1 Ei
etwas abgerieben Zitronenschale, optional

Marillenmarmelade oder Powidl zum Füllen
30g geschmolzene Butter zum Bestreichen

einfache Vanillesauce
250ml Milch
1 El Vanillepuddingpulver
1 El Zucker

1. In einer Schüssel Mehl, Staubzucker, Trockengerm und Salz mischen. Die Milch in einem Gefäß erhitzen und die Butter einlegen, bis sie fast geschmolzen ist. Die nur noch handwarme Milch mit dem Ei (und optional Zitronenschale) zur Mehlmischung gießen und mit den Knethaken eines Handrührers zu einem glatten, aber klebrigen Teig kneten. Keine Panik, der Teig soll weich sein, sonst werden die Buchteln zäh. Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist. (ca. 1-1,5 Stunden)
2. Ein Reindl oder eine Backform (bei mir wars eine quadratische Form mit 20cm Kantenlänge) mit geschmolzener Butter auspinseln. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und zu einer dicken Wurst formen. Von der Wurst mit einer Teigkarte Ei-große Portionen abstechen, flachdrücken und mit einem Teelöffel Marmelade füllen. Die Ränder über der Marmelade zusammenzwicken, bis die Buchtel dicht verschlossen ist. Mit der Naht nach unten in die Form setzen und von allen Seiten mit Butter bestreichen. So lassen sich die Buchteln später wieder voneinander trennen. So den ganzen Teig verbrauchen. Die Buchteln sollen sich berühren, aber nicht zu gedrängt sitzen. Mit der restlichen Butter bestreichen.
3. Wieder mit einem Geschirrtuch abdecken und gehen lassen, bis sie merklich aufgegangen sind. Inzwischen das Backrohr auf 180°C vorheizen, dann die Buchteln 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
4. Währenddessen kann man die Vanillesauce machen. Dafür 3El der 250ml Milch mit Puddingpulver und Zucker glattrühren. Die restliche Milch in einem kleinen Topf aufkochen. Sobald die Milch kocht, die Puddingmilch dazugießen und mit einem Schneebesen unter Rühren noch einmal für 2 Minuten aufkochen, bis die Masse eindickt und blubbert. Bis zur Verwendung abkühlen lassen.
5. Die fertigen Buchteln am besten noch warm mit Vanillesauce übergießen und gleich essen.

Dienstag, 16. Juli 2019

Hobnobs aka Vollkorn Haferkekse

Als wir damals in Reading lange Tage und Nächte gemeinsam an unseren Schriften gearbeitet haben, hatte immer jemand eine Packung Kekse mit. Rund um das Department of Typography gab es nämlich nichts sinnvolles zu essen und alles was die Teeküche hergab, war ein Wasserkocher. Wir haben uns also durch das recht beachtliche Angebot britischer Supermarkt Afternoon Tea Biskuits gekostet. Meine persönlichen Favoriten waren Digestives und Hobnobs, wobei ich mir immer gedacht habe, dass sie noch viel besser selbstgemacht, ohne komischen Zusätzen und mit echter Butter sein müssten. Ja, Krebsen, das sind sie.


Hobnobs gibt es mit und ohne Schokolade und sie schmecken besonders gut zu einer Tasse Earl Grey oder einem Glas Milch. Weil sie so gut kernig und knusprig sind, lassen sie sich auch wunderbar tunken und saugen sich dabei gut voll. Ein Feature, über das sich so manch einer freuen wird, wie ich weiß.

Hobnobs
für ca. 20 Kekse

100g Weizenvollkornmehl
100g Hafermark oder fein gehäckselte Haferflocken
1/2 Tl Natron
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
100g weiche Butter (oder vegane Butter)
50g feiner, brauner Rohrzucker
2 El heller Honig (vegan: Rübensirup oder Golden Sirup)

optional
100g Schokolade, gehackt
1 Tl Kokosöl

1. In einer Schüssel Mehl, Hafer, Natron, Backpulver und Salz mischen. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Honig unterrühren. Mehlmischung dazugeben und vermengen bis ein homogener Teig entsteht. Teig abgedeckt eine Stunde kühlen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig zwischen Klarsichtfolie 4mm dick ausrollen. Kekse aus dem Teig ausstechen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Den verbleibenden Teig verkneten, wieder ausrollen und weitere Kekse ausstechen. 8-10 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
3. Für schokoladige Hobnobs die Schokolade mit Kokosöl überm Wasserbad schmelzen und auf die Unterseite der kalten Kekse streichen. Im Kühlschrank fest werden lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.