Samstag, 3. Dezember 2016

Sablés mit Milchschokolade und Chai-Gewürzen

Nächste Woche geht wieder der Weihnachtsbackwahnsinn los und ich bin schon ganz euphorisch! Zu Beginn werden wie immer ein paar neue Rezepte getestet und das erste gelungene Experiment sind diese feinen Butterkekse mit Milchschokolade und duftenden Chai-Gewürzen.




Sablés mit Milchschokolade und Chai-Gewürzen
ergibt etwa zwei Bleche
115g weiche Butter
70g Staubzucker, gesiebt
1 großer Dotter
1 Prise Salz
140g Mehl
75g Milchschokolade, grob gehackt
1/2 Tl Chai-Gewürz (Mischung aus Kardamom, Muskat, Zimt, Piment, Nelke, Vanille & Pfeffer)

1. Die Butter schaumig rühren, den Zucker dazusieben und weiter rühren. Dotter unterrühren, Mehl und Gewürze dazusieben und kurz vermischen. Zum Schluss die Schokolade unterheben.
2. Teig zu zwei Rollen mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 2 Stunden in den Kühlschrank legen. (lässt sich auch gut einfrieren)
3. Backrohr auf 180 °C vorheizen, den Teig in ca. 3mm dünne Scheiben schneiden, auf einem Backblech verteilen. 8-10 Minuten backen (sie sollten kaum Farbe annehmen, ähnlich wie Vanillekipferl).

Sonntag, 23. Oktober 2016

Feigen Olivenöl Challah mit Meersalz

Diese verzwirbelte Germteig-Köstlichkeit gefüllt mit süßen Feigen und knusprigen Meersalzflocken steht, seitdem ich das Rezept zum ersten Mal im smitten kitchen Kochbuch gesehen habe, auf meiner To Do Liste. Olivenöl und Orangenschale geben dem ganzen noch einen extra Aromakick. Großartig!


Mittwoch, 17. August 2016

Marillen Himbeer Pie

Langsam wird der Krebsengeburtstagspie zur Tradition. 2014 waren es Pfirsiche und Heidelbeeren, 2015 gab es Ribisel, Brombeer und Nektarinen Pie und dieses Jahr ist es Marille und Himbeere. Ich kann gar nicht sagen welche Kombination ich bis jetzt am besten finde. Beeren und Steinobst vertragen sich im Sommer halt einfach besonders gut, mein liebes Schwesterherz – da kann kaum etwas schiefgehen.





Marillen Himbeer Pie
für den Teig diesem Rezept folgen

für die Fülle
1,2 kg Marillen
200g Himbeeren, frisch oder gefroren (nicht antauen lassen)
Saft einer halben Zitrone
120g Zucker
4 El Speisestärke
1 Prise Vanillepulver oder das Mark einer Vanilleschote

1 Ei mit einem Esslöffel Wasser verquirlt zum Bestreichen
Kristallzucker zum Bestreuen

1. Für den Teig Punkt 1 meines Erdbeer Rhabarber Pies folgen.
2. Für die Fülle die Marillen entsteinen und in Viertel oder Achtel (je nach Marillengröße) schneiden in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft und 3 El von den 120g Zucker bestreuen, unterheben und eine halbe Stunde bis Stunde ziehen lassen. Den restlichen Zucker mit Vanille und Speisestärke mischen, beiseite stellen.
3. Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben und eines der beiden Teigstücke schnell kreisförmig ausrollen. Das andere Stück im Kühlschrank lassen. (Je kälter der Teig bleibt umso leichter ist er zu verarbeiten. Bei einer klassischen Pie-Form mit etwa 24cm Durchmesser den Kreis auf ca. 30cm Durchmesser ausrollen. Andere runde Ofenformen gehen natürlich auch.) Den Teig über das Nudelholz legen und so in die Ofenform manövrieren. Der Teig sollte die Form komplett auslegen. Überflüssigen Rand abschneiden. Das Obst abseihen, und mit den Himbeeren mischen. Die Zuckermischung darüber streuen und vorsichtig unterheben. Alles in die Form füllen und wieder in den Kühlschrank stellen.
4. Die zweite Teighälfte ebenso schnell und rund ausrollen. Für die einfache Variante nur ein paar Luftlöcher einschneiden oder ausstechen bzw. für das Gitter den Teig in Streifen schneiden und aus den Teigresten Blumen ausstechen. Den Pie aus dem Kühlschrank holen und den Teigrand mit den Fingern anfeuchten. Den Teigdeckel darüberheben bzw. flechten und mit Blumendekorieren. An den Rändern mit einer Gabel andrücken. Nochmal etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen und inzwischen das Backrohr auf 220°C vorheizen.
5. Den Pie mit der Eimischung einpinseln und mit etwas Kristallzucker bestreuen. 20 Minuten bei 220°C backen, danach die Temperatur auf 190°C reduzieren und etwa 40 Minuten weiterbacken bis der Pie schön goldbraun ist und das Obst durch die Luftlöcher blubbert. (Falls er zwischendurch zu dunkel wird, einfach mit Backpapier abdecken.) Mindestens 2 Stunden abkühlen lassen und am besten mit Vanilleeis servieren.

Freitag, 1. Juli 2016

Miso Cookies mit weißer Schokolade

Von der Misosuppe zum Keks – klingt abwegig, passt aber erstaunlich gut. Der salzige Geschmack der Misopaste harmoniert nämlich ideal mit der süßen, weißen Schokolade und man hat keine Spur funky Suppenaroma im Mund. Versprochen! Das "Trägermaterial" dazu ist ein köstlich buttriger, außen knusprig, innen weicher, wie immer handtellergroßer Cookie. Und so einer ist sowieso immer goldrichtig.




Miso Cookies mit weißer Schokolade
adaptiert von a cosy kitchen • reicht für 18-20 Cookies (zu je 40-50g)

220g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Tl Natron
3/4 Tl Backpulver
120g weiche Butter
2 El helle Misopaste
125g brauner Zucker
100g Zucker
1Pk Vanillezucker
1 großes Ei
150g gute weiße Schokolade, in größere Stücke gehackt

1. Mehl, Salz, Natron und Backpulver mischen, beiseite stellen.
2. In einer Schüssel Butter, Misopaste und Zucker 5 Minuten schaumig aufschlagen. Ei dazugeben und verrühren. Mehlmischung dazugeben und kurz unterrühren. Zum Schluss die Schokolade kurz unterrühren. Teig abgedeckt mindestens eine halbe Stunde (max. zwei Tage) in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig Kugeln rollen (40-50g), mit einigem Abstand aufs Blech legen (8 Stück gehen sich gut auf einmal aus) und 10-12 Minuten backen, bis die Ränder anfangen hellbraun zu werden und die Cookies in der Mitte gerade nicht mehr feucht glänzen. Nicht zu lange backen, sonst sind sie nachher nicht mehr weich in der Mitte! Luftdicht verpackt halten sie sich etwa eine Woche.

Freitag, 1. April 2016

Nutellabrownies

Hier gibt es schon Brownie-Rezepte mit Cashews und Kardamom, mit Haselnüssen, mit Erdnussbutter und Schokospitze, mit Himbeer-Cheesecake, ganz pur nur mit Kakao und sogar rohe mit Datteln und Nüssen. Das hält mich aber nicht davon ab ein weiteres großartiges Rezept in die Sammlung aufzunehmen. Eine große Portion Nutella macht diese Brownies nämlich unglaublich zart, saftig und tief, tief schokoladig. Dazu kann man auch mit anderen süßen Aufstrichen wie Lotus-Aufstrich oder einem Teil Erdnussbutter, Mandelcreme oder Kokosmus experimentieren. Erstes und zweites ist bereits getestet und für fantastisch befunden worden.


Nutellabrownies
adaptiert von Wit & Vinegar
100g Butter
120g Nutella
100g Schokolade, gehackt
70g Zucker
2 große Eier
60g Mehl
1 Prise Salz

1. Eine quadratische oder runde Backform (20cm Kantenlänge bzw. 22cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Backrohr auf 180°C vorheizen.
2. Butter und Nutella in einem kleinen Topf schmelzen. Vom Herd nehmen und Schokolade unterrühren bis sie geschmolzen ist und eine homogene Masse entstanden ist.
3. Zucker und Eier in einer Schüssel verquirlen und die warme (nicht zu heiß, sonst stockt das Ei) Schokomasse unterrühren. Zum Schluss Mehl und Salz unterheben.
4. Den Teig in die Form gießen und 15 Minuten backen, bis er eine feste Oberfläche hat, in der Mitte aber noch schön nass ist. Keine Sorge, ein richtig saftiger Brownie gehört so. Jetzt gut abkühlen lassen und vor dem Schneiden noch ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, dann lässt er sich am besten portionieren.

Montag, 14. März 2016

Sharlotka

Eigentlich wollte ich einen Apple Pie backen, weil heute Pi-Tag ist, aber dann ist mir dieses Rezept wieder eingefallen, das wir damals in unserer kleinen Reading-Küche gemacht haben. Sharlotka ist ein russischer Apfelkuchen aus einem Berg kleingeschnittener Äpfel und luftigem Biskuitteig, um die Zwischenräume auszufüllen. Pooja und ich haben ihn warm mit Vanilleeis gegessen, weil wir alles mit Vanilleeis gegessen haben – good times. Er schmeckt aber auch köstlich mit frischem Schlagobers.



Sharlotka
adaptiert von Smitten Kitchen
1-1,2kg Äpfel, etwa 6 Stück
200g Zucker (Rohrohrzucker oder Demerara schmecken besonders gut dazu)
1 Pk Vanillezucker
3 große Eier
1 Tl Rum
125g Mehl
Staubzucker zum Bestreuen

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Form (zb. Springform oder Pie-Form mit 24cm Durchmesser) buttern und mit Mehl ausstreuen. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden (in etwa 1/2cm dick). In eine Schüssel füllen und beiseite stellen.
2. In einer zweiten Schüssel Zucker, Vanillezucker und Eier aufschlagen bis die Masse cremig, dick und hellgelb geworden ist. Rum unterrühren. Zum Schluss das Mehl unterheben.
3. Den Teig über die Äpfel gießen, alles einmal unterheben und in die Form füllen. Glattstreichen und  den Sharlotka ca. 1 Stunde backen, bis er goldbraun und die Äpfel weich sind.
4. Abkühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und warm oder bei Zimmertemperatur mit Schlagobers servieren.

Dienstag, 16. Februar 2016

Monster Cookies

In diesen gefährlich köstlichen Monstern steckt so ziemlich alles Gute was ich zu Hause gefunden habe: Schokotropfen, Smarties, Schoko-Haselnüsse, Haferflocken und Erdnussbutter. Der Stoff aus dem Cookie-Träume sind!



Monster Cookies
etwa 20 Stück, je 50g
100g weiche Butter
100g brauner Zucker
50g weißer Zucker
185g Erdnussbutter
1 großes Ei
1 Tl Vanilleextrakt
1/2 Tl Natron
160g Mehl
1 Prise Salz
40g Haferflocken (Feinblatt)
150g Smarties, Schoko-Haselnüsse, M&Ms oder ähnliches
100g Schokotropfen

1. Natron, Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Butter, weißer und brauner Zucker in einer zweiten Schüssel schaumig rühren. Erdnussbutter, Ei und Vanille gut unterrühren. Mehlmischung und Haferflocken kurz unterrühren. Zum Schluss Schokolinsen und -tropfen unterheben. Den Teig zugedeckt eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Teig in 50g schwere Kugeln rollen, mit etwas Abstand auf das Blech setzen und leicht flachdrücken (sie gehen beim Backen nicht mehr sehr weit auseinander). Etwa 10 Minuten backen. Die Kekse sind fertig, wenn sie gerade anfangen hellbraune Ränder zu bekommen aber trotzdem noch immer sehr weich und fragil sind. Nicht zu lange backen, sonst werden die hart und trocken! Auf dem Blech auskühlen lassen und danach luftdicht verpackt aufbewahren.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Geburtstagsstrudel

Ein gezogener Apfelstrudel zum Geburtstag mit vielen, vielen saftigen Äpfeln, Korinthen, Butterbröseln und einem Löffel Schlagobers natürlich. Klassiker sind halt einfach unschlagbar, liebes Krebsen!







Apfelstrudel
für den Teig:
250g Mehl
1/8l Wasser
1 Ei
2 El Öl
1 Prise Salz

für die Fülle:
2 El Rum
50g Korinthen oder Rosinen
1,5kg Äpfel (z.b. Gala, Fuji, Braeburn)
Saft einer Zitrone
2 El Zucker
1/2 Pk. Vanillezucker
Zimt nach Geschmack

für die Butterbrösel:
30g Butter
80g Semmelbrösel
2 El Zucker
1/2 Pk Vanillezucker
Zimt nach Geschmack

geschmolzene Butter zum Bestreichen
Zimtzucker zum Bestreuen


1. Korinthen wenn möglich am Abend davor in Rum einlegen.
2. Für den Teig alle Zutaten mit den Knethaken eines Handrührers in einer Schüssel zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur rasten lassen.
3. Backrohr auf 170°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Äpfel schälen und in dünne Scheiben hobeln, mit Zitronensaft, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Korinthen in einer Schüssel mischen.
4. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brösel darin goldbraun rösten. Mit Zucker, Vanillezucker und Zimt mischen.
5. Ein Geschirrtuch mit Mehl bestäuben und den Teig darauf dünn zu einem Rechteck ausrollen. Mit den Händen vorsichtig weiter auseinander ziehen, bis man das Tuchmuster durchsieht. Den Teig mit flüssiger Butter bestreichen. Die Brösel am unteren Drittel verteilen und die Apfelmischung darüber geben. Den Teig seitlich einschlagen und zu einem Strudel aufrollen. Mit der Naht nach unten auf das Blech legen, mit Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen. 35 Minuten backen und am besten noch warm mit Schlagobers essen.

Montag, 28. Dezember 2015

Weihnachten 2015


Erste Reihe: Monde, Osttiroler Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Spritzgebäck, Zwiebackkekse
Zweite Reihe: Kekis (einfacher Mürbteig in Schokolade getunkt – ein Omi-Klassiker), Orangette, Tokajer Kipferl, Mandel-Karamellschnitten, weiche Gingersnaps
Dritte Reihe: Kokospyramiden, Vanillekipferl, Haferflockenmakronen, Apfelkaramellen
Nicht im Bild: Pfefferminz Browniekekse

Sonntag, 20. Dezember 2015

Pfefferminz Browniekekse

Jedes Jahr zu Weihnachten werden neben den bewährten Klassikern auch ein paar neue Rezepte ausprobiert. Die Zwiebackkekse waren unspektakulär, die Feigen-Limettenkekse leider ziemlich hässlich und die Tokajer Kipferl habe ich sowieso komplett falsch angefangen. Aber diese Pfefferminz Browniekekse haben gleich perfekt funktioniert. Aussen knusprig, innen weich und schokoladig mit einem Hauch Pfefferminz – einem Geschmack, der der klassischen Weinhachtskeks-Palette noch gefehlt hat. Und dann auch noch so hübsch! Wie nach dem ersten Schnee.



Pfefferminz Browniekekse
für zwei Bleche bzw. 20-25 Kekse
55g Kakaopulver
200g Zucker
60ml Öl
2 Eier
ein paar Tropfen Pfefferminzöl
125g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

Staubzucker zum Rollen der Kekse

1. In einer Schüssel Kakao, Zucker und Öl mischen, die Eier nacheinander unterrühren. Danach das Pfefferminzöl unterrühren. (Nicht zu viel sonst schmeckt's nach Zahnpasta! Lieber zwischendurch kosten.)
2. Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen und danach unter den Teig rühren. Nur so lange bis man kein Mehl mehr sieht. Teig am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
3. Am nächsten Tag das Backrohr auf 175°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Staubzucker in einer kleinen Schüssel bereitstellen.
4. Den Teig zu Kugeln rollen (2-3cm Durchmesser), im Staubzucker wälzen und mit etwas Abstand zueinander auf das Blech legen. 10 Minuten backen und auf dem Blech auskühlen lassen bis man sie vorsichtig aufheben kann. (Nach dem Backen sind sie noch sehr weich. Das soll aber so sein, damit sie nachher auch den Brownie-Effekt haben.)