Hier werden gerade kaum neue Rezepte entwickelt, da die Zeit fehlt, aber ab und an bäckt man ja doch etwas. Entweder werden gute alte Vertraute aus den Archiven herausgekramt oder man bedient sich anderer Blogs seines Vertrauens. Das Rezept für diesen traditionell toskanischen Kastanienmehlkuchen kommt von A Modo Mio.
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Freitag, 11. Februar 2022
Samstag, 26. September 2020
Holländische Appeltaart
Teil 2 der Apfelverwertung erinnert mich an Amsterdam-Urlaube. Im Cafe Winkel in der Herbstsonne sitzen, Pfefferminztee trinken und Appeltaart essen. Das sollten wir bald wieder machen, liebes Krebsen.
Appeltaart
für den Teig:
300g Mehl
200g Butter
100g Staubzucker
1 Ei
1 Prise Salz
für die Fülle:
1,5kg säuerliche Äpfel
Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
50g Rosinen oder Korinthen
70g hellbrauner Rohrzucker
1 Tl Zimt
1 Pk Vanillepuddingpulver
1. Für den Teig alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig verkneten, in Folie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
2. Inzwischen die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1cm dicke Stücke schneiden. Backrohr auf 175°C vorheizen und eine Springform (24cm Durchmesser) fetten und mit Mehl ausstreuen.
3. Äpfel mit den übrigen Zutaten vermischen. 2/3 des Teigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen, in die Form legen und den Rand auf den Seiten bis zur Oberkante festdrücken. Die Äpfel darauf geben. Das übrige Drittel Teig ausrollen, in Streifen schneiden und über den Äpfeln zu einem Gitter verweben.
4. Den Kuchen in der unteren Hälfte des Backrohrs ca. 1,5 Stunden backen bzw. bis die Äpfel blubbern. Nach 40 Minuten nachschauen, ob der Teig schon dunkel wird. Dann einfach mit Backpapier bedeckt weiterbacken. In der Form einige Stunden abkühlen lassen. Schmeckt fast noch besser am nächsten Tag.
Sonntag, 18. November 2018
Lussekatter
Frisch gebackener Germteig mit Safran ist so ziemlich der beste Geruch der Welt, liebes Krebsen. Wenn Safran nicht so fürchterlich teuer wäre, würde ich die schwedischen Lussekatter jeden Tag backen.
Lussekatter
für 10 Stück
1 Briefchen Safran
2 Tl Rum
1 Tl Zucker
350g Mehl
1 Prise Salz
5g Trockengerm (1Tl)
50g Staubzucker
180ml Milch
50g Butter
1 Dotter
50g Magertopfen
Rosinen
1 Eiweiß + 1 El Wasser
1. Am Vorabend Safran und 1 Tl Zucker in einem Mörser fein zerreiben und mit dem Rum in ein kleines Gefäß füllen. Verschließen und über Nacht ziehen lassen. Wer dafür keine Zeit hat, lässt den Safran einfach ein paar Minuten in der warmen Milch ziehen, bevor er in den Teig wandert.
2. Für den Teig Mehl, Salz, Germ und Staubzucker in einer Schüssel mischen. Die Milch erwärmen, Safran dazugeben und die Milch darin weich werden lassen.
3. Wenn die Milch nur noch handwarm ist, gemeinsam mit dem Dotter und Magertopfen zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten, leicht klebrigen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort rasten lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat (ca. 1-1,5 Stunden).*
4. Inzwischen die Rosinen in heißen Wein oder Saft einlegen, damit sie saftig werden.
5. Den Teig kurz verkneten und in 10 Stücke teilen (à 70g). Dabei möglichst kein weiteres Mehl verwenden, damit die Lussekatter nicht trocken werden. Jedes Teigstück zu einem 40cm langen Strang rollen und von jedem Ende zur Mitte hin in die typische Lussekatter-Form einrollen. Mit einigem Abstand zueinander auf das Blech setzen und mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt nochmal eine gute halbe Stunde rasten lassen, bis die Schnecken deutlich aufgegangen sind.
6. Inzwischen das Backrohr auf 220°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eine Rosine in die Mitte jeder Schnecke drücken. Ein Eiweiß mit einem El Wasser vermischen und die Lussekatter vorsichtig damit einpinseln. 8-10 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind und am besten noch warm genießen.
Anmerkungen:
* Man kann den Teig auch über Nacht zugedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Einfach am nächsten Tag rausnehmen, 1 Stunde auf Zimmertemperatur kommen lassen und dann bei Punkt 4 weitermachen.
Lussekatter
für 10 Stück
1 Briefchen Safran
2 Tl Rum
1 Tl Zucker
350g Mehl
1 Prise Salz
5g Trockengerm (1Tl)
50g Staubzucker
180ml Milch
50g Butter
1 Dotter
50g Magertopfen
Rosinen
1 Eiweiß + 1 El Wasser
1. Am Vorabend Safran und 1 Tl Zucker in einem Mörser fein zerreiben und mit dem Rum in ein kleines Gefäß füllen. Verschließen und über Nacht ziehen lassen. Wer dafür keine Zeit hat, lässt den Safran einfach ein paar Minuten in der warmen Milch ziehen, bevor er in den Teig wandert.
2. Für den Teig Mehl, Salz, Germ und Staubzucker in einer Schüssel mischen. Die Milch erwärmen, Safran dazugeben und die Milch darin weich werden lassen.
3. Wenn die Milch nur noch handwarm ist, gemeinsam mit dem Dotter und Magertopfen zur Mehlmischung geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten, leicht klebrigen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort rasten lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat (ca. 1-1,5 Stunden).*
4. Inzwischen die Rosinen in heißen Wein oder Saft einlegen, damit sie saftig werden.
5. Den Teig kurz verkneten und in 10 Stücke teilen (à 70g). Dabei möglichst kein weiteres Mehl verwenden, damit die Lussekatter nicht trocken werden. Jedes Teigstück zu einem 40cm langen Strang rollen und von jedem Ende zur Mitte hin in die typische Lussekatter-Form einrollen. Mit einigem Abstand zueinander auf das Blech setzen und mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt nochmal eine gute halbe Stunde rasten lassen, bis die Schnecken deutlich aufgegangen sind.
6. Inzwischen das Backrohr auf 220°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eine Rosine in die Mitte jeder Schnecke drücken. Ein Eiweiß mit einem El Wasser vermischen und die Lussekatter vorsichtig damit einpinseln. 8-10 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind und am besten noch warm genießen.
Anmerkungen:
* Man kann den Teig auch über Nacht zugedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Einfach am nächsten Tag rausnehmen, 1 Stunde auf Zimmertemperatur kommen lassen und dann bei Punkt 4 weitermachen.
Montag, 9. Februar 2015
Mohnbabka
Zum Geburtstag hat mir der Bär eine jüdische Backbibel geschenkt. Einen dicken Wälzer mit vielen, vielen köstlichen Rezepten für Challahs, Cheesecakes, Bagels, Rugelach, Mandelbrot und noch viel mehr. Das Buch ist mittlerweile mit Lesezeichen übersät, aber irgendwo muss man ja einmal anfangen.
Ein Babka ist quasi ein Striezel aus luftigem Germteig mit einer süßen Füllung aus Schokolade, Mohn, Nüssen, Marzipan oder Marmelade. Gefüllte Germteige dieser Art gibt es in Mittel- und Osteuropa – von Beugel bis Gubana – ja zuhauf. Ich finde alle köstlich und habe auch schon einige Varianten ausprobiert, wie man hier, hier und hier sehen kann.
Für diesen Babka habe ich mein eigenes Germteigrezept verwendet und die Mohnfülle aus dem jüdischen Backbuch. Manchmal kann Gebäck mit Mohn ja recht schwer und trocken werden, aber dieses Rezept ist weit davon entfernt. So, so köstlich war das! Weich, fluffig, extrem saftig und nach zwei Tagen aufgegessen – ein gelungenes Debüt für das neue Buch.
Mohnbabka
für die Fülle (adaptiert von "A Treasury of Jewish Holiday Baking"):
125ml Wasser
250ml Milch
110g gemahlener Mohn
100g Zucker
3 El Butter
2 El Honig
1 El abgeriebene Zitronenschale
40g gehackte Rosinen
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
4 El Marmelade oder Powidl
für den Teig:
300g glattes Mehl
100g Weizenvollkornmehl (kann ohne Probleme durch glattes Mehl oder ein anderes Vollkornmehl wie z.b. Dinkel ersetzt werden)
1 Packerl Germ (7g)
75g Zucker
1/2 Tl Salz
100g weiche Butter
175ml Milch
1 Ei + 1 Dotter, bei Zimmertemperatur
zum Bestreichen:
1 Dotter + 2 El Milch
Mohn
1. Für die Fülle Wasser, Milch und Mohn in einem Topf aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Alle anderen Zutaten (bis auf die Marmelade) dazugeben und auf kleiner Flamme köcheln bis die Fülle zu einer Paste eindickt, dabei immer wieder umrühren. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Die Fülle abkühlen lassen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
2. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen und die weiche Butter einlegen bis sie fast geschmolzen ist. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Dotter und buttrige Milch dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Folie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis er mindestens doppelt so groß ist.
3. Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen, bei dem die lange Kante doppelt so lang ist, wie die Kastenform. Die Fülle bis zum Rand auf dem Teig verstreichen. Den Teig an der langen Kante aufrollen und die entstandene Wurst in der Mitte durchschneiden. Beide Teigstücke nebeneinander legen und ineinander verdrehen. Die Teigspirale in die Kastenform legen und mit der Dotter-Milchmischung einstreichen. Abdecken und wieder an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig ein bisschen über die Formkante schaut.
4. Backrohr auf 180°C vorheizen. Den Babka erneut mit Ei einstreichen und mit Mohn bestreuen. Etwa eine Stunde backen. Nach einer halben Stunde Backzeit den Babka mit Folie oder Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Mit einem Stäbchen testen ob er durchgebacken ist. Der Babka schmeckt auch am nächsten Tag noch köstlich, weil die Mohnfülle alles gut saftig hält.
Ein Babka ist quasi ein Striezel aus luftigem Germteig mit einer süßen Füllung aus Schokolade, Mohn, Nüssen, Marzipan oder Marmelade. Gefüllte Germteige dieser Art gibt es in Mittel- und Osteuropa – von Beugel bis Gubana – ja zuhauf. Ich finde alle köstlich und habe auch schon einige Varianten ausprobiert, wie man hier, hier und hier sehen kann.
Für diesen Babka habe ich mein eigenes Germteigrezept verwendet und die Mohnfülle aus dem jüdischen Backbuch. Manchmal kann Gebäck mit Mohn ja recht schwer und trocken werden, aber dieses Rezept ist weit davon entfernt. So, so köstlich war das! Weich, fluffig, extrem saftig und nach zwei Tagen aufgegessen – ein gelungenes Debüt für das neue Buch.
Mohnbabka
für die Fülle (adaptiert von "A Treasury of Jewish Holiday Baking"):
125ml Wasser
250ml Milch
110g gemahlener Mohn
100g Zucker
3 El Butter
2 El Honig
1 El abgeriebene Zitronenschale
40g gehackte Rosinen
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
4 El Marmelade oder Powidl
für den Teig:
300g glattes Mehl
100g Weizenvollkornmehl (kann ohne Probleme durch glattes Mehl oder ein anderes Vollkornmehl wie z.b. Dinkel ersetzt werden)
1 Packerl Germ (7g)
75g Zucker
1/2 Tl Salz
100g weiche Butter
175ml Milch
1 Ei + 1 Dotter, bei Zimmertemperatur
zum Bestreichen:
1 Dotter + 2 El Milch
Mohn
1. Für die Fülle Wasser, Milch und Mohn in einem Topf aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Alle anderen Zutaten (bis auf die Marmelade) dazugeben und auf kleiner Flamme köcheln bis die Fülle zu einer Paste eindickt, dabei immer wieder umrühren. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Die Fülle abkühlen lassen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
2. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen und die weiche Butter einlegen bis sie fast geschmolzen ist. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Ei, Dotter und buttrige Milch dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig in eine geölte Schüssel geben, mit Folie oder einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis er mindestens doppelt so groß ist.
3. Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen, bei dem die lange Kante doppelt so lang ist, wie die Kastenform. Die Fülle bis zum Rand auf dem Teig verstreichen. Den Teig an der langen Kante aufrollen und die entstandene Wurst in der Mitte durchschneiden. Beide Teigstücke nebeneinander legen und ineinander verdrehen. Die Teigspirale in die Kastenform legen und mit der Dotter-Milchmischung einstreichen. Abdecken und wieder an einem warmen Ort gehen lassen bis der Teig ein bisschen über die Formkante schaut.
4. Backrohr auf 180°C vorheizen. Den Babka erneut mit Ei einstreichen und mit Mohn bestreuen. Etwa eine Stunde backen. Nach einer halben Stunde Backzeit den Babka mit Folie oder Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Mit einem Stäbchen testen ob er durchgebacken ist. Der Babka schmeckt auch am nächsten Tag noch köstlich, weil die Mohnfülle alles gut saftig hält.
Freitag, 20. Juni 2014
Frühstücksmuffins {V}
In der Früh verlasse ich das Haus niemals ohne Frühstück. Da gibt es keine Ausnahme, damit ich nicht plötzlich mit Kreislaufkollaps mitten auf der Straße zusammenbreche und gegen eine Telefonzelle knalle – ja, solche Dinge passieren. Wenn es sich irgendwie ausgeht bin ich normalerweise eine Porridge- oder Müsli-Frühstückerin, aber wenn es schnell gehen muss, ist ein duftender Muffin mit allem drin was köstlich und gesund ist genau das Richtige. Vollkorn, ohne weißem Zucker oder Butter, stattdessen Reissirup, Kokosöl, Apfel, Banane, Karotte, Zucchini, knusprige Samen und ein paar Trockenfrüchte und sogar vegan. Ein perfekter Energieschub und noch dazu absolut köstlich.
Frühstücksmuffins
reicht für 4 Muffins und kann ganz einfach verdoppelt oder verdreifacht werden • adaptiert von Wholehearted Eats
90g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Natron
1 Prise Salz
1/2 Tl Zimt
1 Prise gemahlener Ingwer
1 Prise Muskat
1 El Chiasamen vermischt mit 3 El Wasser (10 Minuten stehen lassen, damit sich eine Gelee-artige Masse bildet. Alternativ kann man auch ein Ei verwenden)
2 El Apfelmus
1/2 zerquetschte Banane
1,5 El Öl (Kokos oder Olive)
30g geriebene Karotte
30g geriebene Zucchini
2 El Reissirup (bzw. Agavendicksaft oder Ahornsirup)
2 El Rosinen (bzw. Cranberries oder klein geschnittene Datteln)
2 El gemischte Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne,…)
1. Backrohr auf 190°C vorheizen und vier Vertiefungen eines Muffinblechs fetten.
2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Gewürze mischen. In einer zweiten Schüssel Chia, Apfelmus, Banane, Öl, Karotte, Zucchini und Reissirup mischen. Mehlmischung, Rosinen und die Hälfte der Samen unterrühren.
3. Teig in die Formen füllen (sie werden recht voll, aber der Teig ist dick genug, sodass sie nicht übergehen) und 20-25 Minuten backen. Sie schmecken frisch und noch leicht warm am besten, man kann sie aber auch gut einzeln in Klarsichtfolie eingewickelt einfrieren, sobald sie komplett ausgekühlt sind und hat so auch wenn es schnell gehen muss immer ein köstliches Frühstück für Unterwegs.
Frühstücksmuffins
reicht für 4 Muffins und kann ganz einfach verdoppelt oder verdreifacht werden • adaptiert von Wholehearted Eats
90g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Natron
1 Prise Salz
1/2 Tl Zimt
1 Prise gemahlener Ingwer
1 Prise Muskat
1 El Chiasamen vermischt mit 3 El Wasser (10 Minuten stehen lassen, damit sich eine Gelee-artige Masse bildet. Alternativ kann man auch ein Ei verwenden)
2 El Apfelmus
1/2 zerquetschte Banane
1,5 El Öl (Kokos oder Olive)
30g geriebene Karotte
30g geriebene Zucchini
2 El Reissirup (bzw. Agavendicksaft oder Ahornsirup)
2 El Rosinen (bzw. Cranberries oder klein geschnittene Datteln)
2 El gemischte Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne,…)
1. Backrohr auf 190°C vorheizen und vier Vertiefungen eines Muffinblechs fetten.
2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Gewürze mischen. In einer zweiten Schüssel Chia, Apfelmus, Banane, Öl, Karotte, Zucchini und Reissirup mischen. Mehlmischung, Rosinen und die Hälfte der Samen unterrühren.
3. Teig in die Formen füllen (sie werden recht voll, aber der Teig ist dick genug, sodass sie nicht übergehen) und 20-25 Minuten backen. Sie schmecken frisch und noch leicht warm am besten, man kann sie aber auch gut einzeln in Klarsichtfolie eingewickelt einfrieren, sobald sie komplett ausgekühlt sind und hat so auch wenn es schnell gehen muss immer ein köstliches Frühstück für Unterwegs.
Mittwoch, 26. März 2014
Karottenkuchen Oatmeal {V}
Ich habe mir heute ein so großartiges Frühstück gemacht, dass ich dabei gleich ein Blech Schokokekse im Backrohr vergessen habe. Hier ist es, das gebackene Karottenkuchen-Oatmeal. Da sind die steinharten Kekse schnell vergessen.
Karottenkuchen Oatmeal
leicht adaptiert von Oh She Glows • reicht für 1-2 Personen • vegan
3/4 Becher Haferflocken (Großblatt)
1 El Leinsamen oder Chiasamen (optional)
1/2 Becher geriebene Karotten (etwa eine mittelgroße)
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl geriebener Ingwer
1 El Ahornsirup
250ml Mandelmilch
ein paar Rosinen und Walnüsse
1. Backrohr auf 190°C vorheizen. Zuerst alle trockenen Zutaten bis auf Rosinen und Nüsse mischen und dann Sirup und Mandelmilch unterrühren. Die Masse in eine kleine Ofenform füllen und Rosinen und grob zerbrochene Walnusskerne darauf verteilen. Mit der Rückseite eines Löffels alles etwas andrücken, damit die Mandelmilch überall hinkommt. 30 Minuten backen.
2. Ein paar Minuten in der Form auskühlen lassen und noch warm essen.
Karottenkuchen Oatmeal
leicht adaptiert von Oh She Glows • reicht für 1-2 Personen • vegan
3/4 Becher Haferflocken (Großblatt)
1 El Leinsamen oder Chiasamen (optional)
1/2 Becher geriebene Karotten (etwa eine mittelgroße)
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl geriebener Ingwer
1 El Ahornsirup
250ml Mandelmilch
ein paar Rosinen und Walnüsse
1. Backrohr auf 190°C vorheizen. Zuerst alle trockenen Zutaten bis auf Rosinen und Nüsse mischen und dann Sirup und Mandelmilch unterrühren. Die Masse in eine kleine Ofenform füllen und Rosinen und grob zerbrochene Walnusskerne darauf verteilen. Mit der Rückseite eines Löffels alles etwas andrücken, damit die Mandelmilch überall hinkommt. 30 Minuten backen.
2. Ein paar Minuten in der Form auskühlen lassen und noch warm essen.
Samstag, 15. März 2014
Irish Soda Bread
Ich war richtig krank diese Woche und das heißt schon was, denn ich bin ja eine Rübe. Rüben werden nicht krank sagt die Tante und die muss es ja wissen als Haus und Hof Ärztin der Krebsen und Aluetten Familie. Aber wenn ich dann doch einmal in hundert Jahren richtig krank werde und mich nicht bewegen kann und plötzlich nichts mehr Spaß macht, gibt es eine Sache auf die ich trotzdem immer noch Lust habe – gutes Brot.
Irish Soda Bread habe ich das letzte Mal in unserer kleine Reading Küche vor zwei Jahren gebacken, weil es so einfach geht und keinen Mixer oder lange Gehzeiten braucht. Sozusagen ein Riesenscone, den man auch halb krank noch hinkriegt. Aus der ewigen Entscheidungsunfähigkeit heraus habe ich gleich zwei verschiedene gemacht: einmal die traditionelle Variante mit Rosinen, Kümmel und weniger traditionellem Roggenmehl und einmal mit Cranberries, grob gehackten Mandeln und Buchweizenmehl. Beide waren köstlich, wobei die Roggenmehl-Kümmel-Rosinen-Kombination schon besonders großartig ist. Das kann man genauso gut mit viel Butter und Honig essen (so ist bei mir gleich die erste Hälfte verschwunden) oder in eine heiße Erdäpfelsuppe tunken.
Irish Soda Bread
für ein kleineres Brot mit 20-24cm Durchmesser
125g glattes Weizenmehl
125g Roggenmehl (oder mehr Weizenmehl, auch ein Teil Vollkornmehl passt gut)
1 Tl Natron
1/2 Tl Salz
1 Tl Kümmel
90g Rosinen
200ml Buttermilch
1. Backrohr auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Mit einem Löffel die Buttermilch unterrühren und dann den Teig kurz mit den Händen verkneten. Er wird recht klebrig sein, aber das ist schon gut so. Den Teig zu einer Kugel formen und auf das Blech setzen. Mit einem scharfen Messer ein etwa 2cm tiefes Kreuz einschneiden und 25-30 Minuten backen. Schmeckt am besten noch warm, man kann das Brot aber auch gut noch ein oder zwei Tage in ein Tuch gewickelt aufbewahren.
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