Bei der Gelegenheit arbeite ich mich auch wieder durch einige Rezepte aus den Archiven, um sie noch einmal auf ihre Großartigkeit zu überprüfen. Diese Tarte habe ich vor drei Jahren schon auf dem Blog veröffentlicht und sie gehört noch immer zu einem meiner Lieblingsrezepte, weil sie so schnell und einfach gemacht ist und mit den unterschiedlichsten Obstsorten köstlich schmeckt – in diesem Fall mit Äpfeln und Pflaumen. Das Rezept dazu gibt es hier.
Mittwoch, 7. Oktober 2015
Pflaumentarte aus dem Archiv
Meine Rezepte-Sammlung ist ein einziges Chaos. Abgesehen von den Kochbüchern, die überall in der Wohnung verteilt liegen, und diversen Online-Sammlungen habe ich mindestens sechs verschiedene Stapel mit Notizbüchern, Schmierzetteln, Ausdrucken und Post-Its vollgeschrieben mit hilfreichen Titeln wie "Mürbteig 2" oder "Topfenfülle (Grieß)". Ich gebe mich gar nicht erst der Illusion hin, dass sich daraus irgendwann ein geordnetes System entwickeln lässt, aber hin und wieder versuche ich doch zumindest ein paar überflüssige Zettelchen zu entfernen, um mir ein bisschen mehr Überblick zu verschaffen.
Mittwoch, 16. September 2015
Erdnussbutterkuchen mit Schokoglasur
Ein guter Sonntag ist, wenn man vom Spazieren nach Hause kommt und ein saftiger kleiner Kuchen auf einen wartet, der die ganze Wohnung mit einem feinen Erdnussbutter- und Schokoladenduft erfüllt.
Schmeckt super als einfacher, schneller Kuchen, ich habe daraus aber auch schon eine mehrschichtige Torte gebaut, die ich mit Malteser-Buttercreme gefüllt habe und auch Cupcakes kann ich mir mit dem Teig sehr gut vorstellen.
Erdnussbutterkuchen
nach Molly Yeh
125g Mehl
1 Prise Salz
3/4 Tl Backpulver
3/4 Tl Natron
1 Ei
200g Zucker
125ml Buttermilch
1 Tl Vanilleextrakt
60ml Öl
6 El Wasser
125g Erdnussbutter
150g Schokolade, gehackt
2 El Kokosöl oder Butter
2-3 handvoll gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge fetten und mit Mehl ausstreuen. Mehl, Salz Backpulver und Natron in einer Schüssel mischen.
2. In einer zweiten Schüssel Zucker und Ei schaumig schlagen bis die Masse hellgelb und dicker ist. Nacheinander alle weiteren Zutaten unterrühren. Zum Schluss die Mehlmischung unterrühren.
3. Den Teig in die Form füllen und etwa 25-35 Minuten backen. (Nach 25 Minuten mit einem Holzstäbchen testen, ob er schon fertig ist.)
4. Den fertigen Kuchen 5 Minuten in der Form auskühlen lassen, danach auf ein Holzbrett stürzen und komplett auskühlen lassen, damit er eine glatte Oberfläche hat.
5. Für die Glasur die Schokolade mit dem Kokosöl überm Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, bis sie anfängt anzuziehen. Glasur über den Kuchen gießen, mit Erdnüssen bestreuen und genug Geduld beweisen um mit dem Anschneiden zu warten bis die Schokolade fest ist.
Schmeckt super als einfacher, schneller Kuchen, ich habe daraus aber auch schon eine mehrschichtige Torte gebaut, die ich mit Malteser-Buttercreme gefüllt habe und auch Cupcakes kann ich mir mit dem Teig sehr gut vorstellen.
Erdnussbutterkuchen
nach Molly Yeh
125g Mehl
1 Prise Salz
3/4 Tl Backpulver
3/4 Tl Natron
1 Ei
200g Zucker
125ml Buttermilch
1 Tl Vanilleextrakt
60ml Öl
6 El Wasser
125g Erdnussbutter
150g Schokolade, gehackt
2 El Kokosöl oder Butter
2-3 handvoll gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge fetten und mit Mehl ausstreuen. Mehl, Salz Backpulver und Natron in einer Schüssel mischen.
2. In einer zweiten Schüssel Zucker und Ei schaumig schlagen bis die Masse hellgelb und dicker ist. Nacheinander alle weiteren Zutaten unterrühren. Zum Schluss die Mehlmischung unterrühren.
3. Den Teig in die Form füllen und etwa 25-35 Minuten backen. (Nach 25 Minuten mit einem Holzstäbchen testen, ob er schon fertig ist.)
4. Den fertigen Kuchen 5 Minuten in der Form auskühlen lassen, danach auf ein Holzbrett stürzen und komplett auskühlen lassen, damit er eine glatte Oberfläche hat.
5. Für die Glasur die Schokolade mit dem Kokosöl überm Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, bis sie anfängt anzuziehen. Glasur über den Kuchen gießen, mit Erdnüssen bestreuen und genug Geduld beweisen um mit dem Anschneiden zu warten bis die Schokolade fest ist.
Freitag, 11. September 2015
Die Hochzeitstorte
Offenbar bin ich mittlerweile in dem Alter, in dem alle rund herum heiraten. So auch die liebe Christine. Da habe ich es mir nicht nehmen lassen und zur Feier der Standesamtlichen ein kleines Hochzeitstörtchen gebacken. So hübsch war das, liebes Krebsen, dass ich schon ein bisschen stolz bin.
Das erste und dritte Stockwerk besteht aus diesem Orangen-Haselnusskuchen, die ich jeweils in drei Böden geteilt, mit Orangensirup bestrichen und mit einer Mischung aus Mascarpone, Frischkäse und Nutella gefüllt habe. Das mittlere Stockwerk ist dieser Mohn-Zitronenkuchen, wieder in drei Böden geteilt, mit Zitronensirup bestrichen und mit Ribiselgelee und Mascarponecreme gefüllt. Danach habe ich einfach alle Stockwerke aufeinander gesetzt und ganz grob mit Mascarponecreme eingestrichen. Die Creme war übrigens reiner Freestyle aus Mascarpone, Frischkäse (Magertopfen geht auch gut) und einer Prise Staubzucker. Beeren und Minzblätter drauf, Staubzucker drüber und fertig ist die Hochzeitstorte!
War supergut und nicht so überladen und schwer wie Fondant überzogene oder in Buttercreme ertrinkende Hochzeitstorten oft sind. Christine hat sich auf jeden Fall gefreut.
Das erste und dritte Stockwerk besteht aus diesem Orangen-Haselnusskuchen, die ich jeweils in drei Böden geteilt, mit Orangensirup bestrichen und mit einer Mischung aus Mascarpone, Frischkäse und Nutella gefüllt habe. Das mittlere Stockwerk ist dieser Mohn-Zitronenkuchen, wieder in drei Böden geteilt, mit Zitronensirup bestrichen und mit Ribiselgelee und Mascarponecreme gefüllt. Danach habe ich einfach alle Stockwerke aufeinander gesetzt und ganz grob mit Mascarponecreme eingestrichen. Die Creme war übrigens reiner Freestyle aus Mascarpone, Frischkäse (Magertopfen geht auch gut) und einer Prise Staubzucker. Beeren und Minzblätter drauf, Staubzucker drüber und fertig ist die Hochzeitstorte!
War supergut und nicht so überladen und schwer wie Fondant überzogene oder in Buttercreme ertrinkende Hochzeitstorten oft sind. Christine hat sich auf jeden Fall gefreut.
Samstag, 5. September 2015
Amaretti Schokokuchen
Wieder ein Geburtstagskuchen, aber diesmal ein ganz bescheidener. Keine Füllung, Glasur oder Stockwerke, dafür umso köstlicher. Schokolade, Amaretti und Mandeln ergeben einen ganz feinen aromatischen Kuchen, der super zum Kaffee passt und auch nach drei Tagen noch herrlich saftig ist.
Amaretti Schokokuchen
adaptiert von Annemarie Wildeisen
200g dunkle Schokolade
150g Butter
1 Espresso
2 El Amaretto oder ein halbes Fläschchen Bittermandelaroma
150g Amaretti, fein zerbröselt
150g gemahlene Mandeln
25g Mehl
1/2 Pk Backpulver (8g)
1 Prise Salz
140g Zucker
4 Eier, getrennt
1. Schokolade, Butter, Espresso und Amaretto überm Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen. Backrohr auf 170°C vorheizen und eine Kastenform oder Springform (22-24cm) mit buttern und mit Mehl oder Kakaopulver ausstreuen. Amaretti, Mandeln, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
2. Zucker und Dotter in einer Schüssel zu einer dicken, hellgelben Masse aufschlagen. Handwarme Schokolade unterrühren. Danach die Mandelmischung unterrühren.
3. Eiweiß in einer zweiten Schüssel steif schlagen und unter den Teig heben. Die Masse in die Form füllen und etwa 50 Minuten backen. (Stäbchenprobe)
Amaretti Schokokuchen
adaptiert von Annemarie Wildeisen
200g dunkle Schokolade
150g Butter
1 Espresso
2 El Amaretto oder ein halbes Fläschchen Bittermandelaroma
150g Amaretti, fein zerbröselt
150g gemahlene Mandeln
25g Mehl
1/2 Pk Backpulver (8g)
1 Prise Salz
140g Zucker
4 Eier, getrennt
1. Schokolade, Butter, Espresso und Amaretto überm Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen. Backrohr auf 170°C vorheizen und eine Kastenform oder Springform (22-24cm) mit buttern und mit Mehl oder Kakaopulver ausstreuen. Amaretti, Mandeln, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
2. Zucker und Dotter in einer Schüssel zu einer dicken, hellgelben Masse aufschlagen. Handwarme Schokolade unterrühren. Danach die Mandelmischung unterrühren.
3. Eiweiß in einer zweiten Schüssel steif schlagen und unter den Teig heben. Die Masse in die Form füllen und etwa 50 Minuten backen. (Stäbchenprobe)
Mittwoch, 5. August 2015
Krebsengeburtstag mit Ribisel-Brombeer-Nektarinenpie oder das 2-Zutaten-Eis ohne Eismaschine
Der Sommer wiegt schwer und das Backrohr bleibt kalt – bis das Krebsen Geburtstag hat. Da gibt es dann süßes, noch warmes Obst im knusprigen Buttermantel mit cremigem Sauerrahmeis. Für Obst-Pies habe ich inzwischen eine Formel gefunden, die gut funktioniert und wenn man einmal den blättrigen Teig gemeistert hat, ist der Rest sowieso Improvisation. Jedes reife Steinobst, sowie Beeren, Äpfel oder Birnen fühlt sich wohl unter der Knusperhaube. Man nimmt also einfach was gerade gut ausschaut und mischt das ganze mit etwas Zucker, Salz, Säure, Stärke und Gewürzen. Da kann nicht viel schief gehen und es wird jedes Mal köstlich!
Die eigentliche Sensation hier ist das Eis, das es dazu gab! Zwei Zutaten, fünf Minuten Zubereitungszeit, keine Eismaschine und man bekommt das cremigste Milcheis. Man braucht eine Dose gesüßte Kondensmilch und 500ml Schlagobers/Sauerrahm/Crème Fraîche/griechisches Joghurt. Welches Milchprodukt man hier nimmt ist variabel; mit Schlagobers (steif geschlagen) wird's natürlich am cremigsten. Mischen, einfrieren, fertig! Einfacher geht's nicht.
Ribisel-Brombeer-Nektarinenpie
für die Fülle:
1kg reife Nektarinen, in 1cm breite Spalten geschnitten
250g Brombeeren
250g Ribisel, von den Stielen abgezupft
2 El Zitronensaft
3 El Speisestärke
100g Zucker (braun/weiß gemischt oder nur weiß)
1/2 Tl Kardamom
1 Tl gemahlener Ingwer
1 Prise Salz
Für Teig und Zubereitung einfach diesem Rezept folgen.
2-Zutaten-Eis ohne Eismaschine
500ml Sauerrahm (Schlagobers, Crème Fraîche oder fettes griechisches Joghurt)
1 Dose süße Kondensmilch (400g)
1. Sauerrahm und Kondensmilch in einer Schüssel glatt rühren, in einen verschließbaren Behälter füllen und eine Lage Backpapier oder Klarsichtfolie direkt auf die Creme-Oberfläche legen. Deckel drauf und einfrieren, bis das Eis fest ist.
Anmerkungen:
• Verwendet man Schlagobers, schlägt man den am besten steif und hebt die Kondensmilch unter bevor man das Eis einfriert. Bei allen anderen Milchprodukten funktioniert es wie mit Sauerrahm.
• Verschiedene Geschmacksrichtungen erhält man, wenn man zum Beispiel Karamell, Nutella oder Fruchtsoße durch die halbfeste Masse zieht. Den Schlagobers kann man auch aufkochen und Gewürze, Kräuter oder Zitrusschalen darin eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann alles abseihen und kühlstellen, bevor man ihn aufschlägt.
Die eigentliche Sensation hier ist das Eis, das es dazu gab! Zwei Zutaten, fünf Minuten Zubereitungszeit, keine Eismaschine und man bekommt das cremigste Milcheis. Man braucht eine Dose gesüßte Kondensmilch und 500ml Schlagobers/Sauerrahm/Crème Fraîche/griechisches Joghurt. Welches Milchprodukt man hier nimmt ist variabel; mit Schlagobers (steif geschlagen) wird's natürlich am cremigsten. Mischen, einfrieren, fertig! Einfacher geht's nicht.
Ribisel-Brombeer-Nektarinenpie
für die Fülle:
1kg reife Nektarinen, in 1cm breite Spalten geschnitten
250g Brombeeren
250g Ribisel, von den Stielen abgezupft
2 El Zitronensaft
3 El Speisestärke
100g Zucker (braun/weiß gemischt oder nur weiß)
1/2 Tl Kardamom
1 Tl gemahlener Ingwer
1 Prise Salz
Für Teig und Zubereitung einfach diesem Rezept folgen.
2-Zutaten-Eis ohne Eismaschine
500ml Sauerrahm (Schlagobers, Crème Fraîche oder fettes griechisches Joghurt)
1 Dose süße Kondensmilch (400g)
1. Sauerrahm und Kondensmilch in einer Schüssel glatt rühren, in einen verschließbaren Behälter füllen und eine Lage Backpapier oder Klarsichtfolie direkt auf die Creme-Oberfläche legen. Deckel drauf und einfrieren, bis das Eis fest ist.
Anmerkungen:
• Verwendet man Schlagobers, schlägt man den am besten steif und hebt die Kondensmilch unter bevor man das Eis einfriert. Bei allen anderen Milchprodukten funktioniert es wie mit Sauerrahm.
• Verschiedene Geschmacksrichtungen erhält man, wenn man zum Beispiel Karamell, Nutella oder Fruchtsoße durch die halbfeste Masse zieht. Den Schlagobers kann man auch aufkochen und Gewürze, Kräuter oder Zitrusschalen darin eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann alles abseihen und kühlstellen, bevor man ihn aufschlägt.
Freitag, 3. Juli 2015
Laugen Burger Buns
Dieses Wochenende werden Burger gegrillt und das ist die perfekte Gelegenheit um wieder einmal ein paar fluffige Buns zu backen. Neben den obligatorischen Brioche Buns, wollte ich diesmal noch ein zweites Burger-Bun-Upgrade ausprobieren und habe mich, mit Gummihandschuhen bewaffnet, ans Natronlaugengetunke gewagt. Das einzige, das noch besser riecht als frisch gebackener Germteig, ist nämlich frisch gebackener Germteig mit Lauge. Das Gepansche hat sich absolut gelohnt! Die Brötchen haben aussen eine köstlich, duftende Laugenkruste und sind innen zart, weich und luftig und halten trotzdem diversen Patties, Tomaten, Zwiebeln, Käse und Soßen stand.
Für meine Natronlauge habe ich 40g Natriumhydroxid-Perlen bei Neuber's Enkel in Wien gekauft und sie in einem Liter kalten Wasser aufgelöst (für eine 4%-ige Lauge). Das ist ganz einfach und braucht nicht mehr als ein paar Gummihandschuhe. Die Lauge kann man nach der Verwendung auch gut in einem Schraubglas fürs nächste Mal aufbewahren.
Wem die ganze Natronlaugengeschichte doch zu suspekt ist, kann die Brötchen natürlich auch einfach mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit Sesam oder Mohn bestreut backen. Ist auch so ein köstlicher Burger Bun!
Die anderen Buns auf dem Foto habe ich nach diesem Rezept gebacken. Ich habe aber ganz einfach Trockengerm und ganz normales glattes Mehl verwendet und den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Meine eigenen Brioche Buns finde ich noch immer großartig, aber man muss ja immer mal wieder etwas neues ausprobieren. Diese Buns sind auch sehr weich und luftig, auch ohne frischem Germ. Im Teig ist weniger Butter als in meinem und ein Ei.
Laugen Burger Buns
adaptiert von King Arthur Flour • reicht für 10 Brötchen mit etwa 10cm Durchmesser
200ml warmes Wasser
30g weiche Butter
1 großes Ei
420g glattes Mehl
50g Zucker
1 Tl Salz
1 Packerl Trockengerm
4% Natronlauge zum Tunken in einem kleinen Topf, tief genug, damit man die Buns untertauchen kann
Plastikhandschuhe
1. Butter ins warme Wasser einlegen, Mehl, Zucker, Salz und Germ in einer Schüssel mischen. Ei, Butter und Wasser dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers oder Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten, bis der Teig schön gleichmäßig und glatt wird.
2. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer mit Öl ausgestrichenen Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er doppelt so groß ist. Das geht auch über Nacht im Kühlschrank.
3. Den Teig einmal kurz verkneten und in 10 Teile teilen. Die Teigstücke rundwirken (wie hier ab 5:20) und mit großem Abstand zueinander (5 Buns pro Blech) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und leicht flachdrücken. Lose mit Klarsichtfolie abdecken und eine gute Stunde gehen lassen.
4. Backrohr auf 200°C vorheizen, Plastikhandschuhe anziehen und die Lauge bereitstellen. Die Teiglinge vorsichtig vom Blech heben und einzeln kopfüber für 6 Sekunden in die Lauge tunken. Kurz abtropfen lassen und wieder auf das Blech setzen. Wenn alle Buns in der Lauge waren, mit einer Küchenschere ein Kreuz in die Oberfläche schneiden und ins heiße Backrohr schieben. 10-12 Minuten goldbraun backen.
Für meine Natronlauge habe ich 40g Natriumhydroxid-Perlen bei Neuber's Enkel in Wien gekauft und sie in einem Liter kalten Wasser aufgelöst (für eine 4%-ige Lauge). Das ist ganz einfach und braucht nicht mehr als ein paar Gummihandschuhe. Die Lauge kann man nach der Verwendung auch gut in einem Schraubglas fürs nächste Mal aufbewahren.
Wem die ganze Natronlaugengeschichte doch zu suspekt ist, kann die Brötchen natürlich auch einfach mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit Sesam oder Mohn bestreut backen. Ist auch so ein köstlicher Burger Bun!
Die anderen Buns auf dem Foto habe ich nach diesem Rezept gebacken. Ich habe aber ganz einfach Trockengerm und ganz normales glattes Mehl verwendet und den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Meine eigenen Brioche Buns finde ich noch immer großartig, aber man muss ja immer mal wieder etwas neues ausprobieren. Diese Buns sind auch sehr weich und luftig, auch ohne frischem Germ. Im Teig ist weniger Butter als in meinem und ein Ei.
Laugen Burger Buns
adaptiert von King Arthur Flour • reicht für 10 Brötchen mit etwa 10cm Durchmesser
200ml warmes Wasser
30g weiche Butter
1 großes Ei
420g glattes Mehl
50g Zucker
1 Tl Salz
1 Packerl Trockengerm
4% Natronlauge zum Tunken in einem kleinen Topf, tief genug, damit man die Buns untertauchen kann
Plastikhandschuhe
1. Butter ins warme Wasser einlegen, Mehl, Zucker, Salz und Germ in einer Schüssel mischen. Ei, Butter und Wasser dazugießen und mit den Knethaken eines Handrührers oder Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten, bis der Teig schön gleichmäßig und glatt wird.
2. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer mit Öl ausgestrichenen Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er doppelt so groß ist. Das geht auch über Nacht im Kühlschrank.
3. Den Teig einmal kurz verkneten und in 10 Teile teilen. Die Teigstücke rundwirken (wie hier ab 5:20) und mit großem Abstand zueinander (5 Buns pro Blech) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und leicht flachdrücken. Lose mit Klarsichtfolie abdecken und eine gute Stunde gehen lassen.
4. Backrohr auf 200°C vorheizen, Plastikhandschuhe anziehen und die Lauge bereitstellen. Die Teiglinge vorsichtig vom Blech heben und einzeln kopfüber für 6 Sekunden in die Lauge tunken. Kurz abtropfen lassen und wieder auf das Blech setzen. Wenn alle Buns in der Lauge waren, mit einer Küchenschere ein Kreuz in die Oberfläche schneiden und ins heiße Backrohr schieben. 10-12 Minuten goldbraun backen.
Donnerstag, 18. Juni 2015
Himbeer Ricottakuchen fürs Sommerpicknick
Schon ganz bald sind Sommerferien und das freut zumindest den Bären sehr. Da ist dann endlich Zeit fürs süße Nichtstun und Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Das macht man am besten auf einer Picknickdecke irgendwo im Grünen, mit einem Becher Melonenbowle in der einen und einem Stück Kuchen in der anderen Hand. Zum Beispiel mit diesem fluffig, zarten Exemplar mit Himbeeren, Zitrone und Ricotta.
Fürs Spektakel habe ich diese Woche nach einem neuen Rezept gebacken und bin erst nachher draufgekommen, dass ich ein fast gleiches Rezept schon auf dem Blog habe. Das für den Kuchen auf diesen Fotos verwendete Rezept stammt von hier, ich werde beim nächsten Mal aber wieder zu meinem zurückkehren, einfach weil es bequemer ist, genau ein Packerl Ricotta zu verwenden. Schmecken tun sie beide köstlich. Ich habe auch, anders als in meinem Rezept beschrieben, keinen Mixer verwendet und alle Zutaten schnell mit einem Schneebesen verrührt – einfacher gehts fast nicht. Dazu dann noch 100g Himbeeren (oder Kirchen, Brombeeren, Nektarinenspalten,…) in den Teig und nochmal 100g obendrauf verteilt und fertig ist der Sommer-Picknickkuchen!
Fürs Spektakel habe ich diese Woche nach einem neuen Rezept gebacken und bin erst nachher draufgekommen, dass ich ein fast gleiches Rezept schon auf dem Blog habe. Das für den Kuchen auf diesen Fotos verwendete Rezept stammt von hier, ich werde beim nächsten Mal aber wieder zu meinem zurückkehren, einfach weil es bequemer ist, genau ein Packerl Ricotta zu verwenden. Schmecken tun sie beide köstlich. Ich habe auch, anders als in meinem Rezept beschrieben, keinen Mixer verwendet und alle Zutaten schnell mit einem Schneebesen verrührt – einfacher gehts fast nicht. Dazu dann noch 100g Himbeeren (oder Kirchen, Brombeeren, Nektarinenspalten,…) in den Teig und nochmal 100g obendrauf verteilt und fertig ist der Sommer-Picknickkuchen!
Montag, 8. Juni 2015
Cashew Kardamom Brownies
Ein Brownie geht immer, da kann es noch so heiß werden. Am besten einen dicken, schweren, extrem saftigen und so "fudgy", dass man nach dem Reinbeißen schwarze Zähne hat. Ausnahmsweise geben wir noch ein bisschen Kardamom und viele knackige Cashews dazu – klingt fancy, schmeckt auch so.
Cashew Kardamom Brownies
200g dunkle Schokolade, gehackt
100g Butter
180g Zucker
3 Eier
120g Mehl
1 Prise Salz
3 El Kakao
1/2 Tl Kardamom
150g ungesalzene, geröstete Cashews, grob gehackt
1. Schokolade und Butter überm Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen. Backrohr auf 170°C vorheizen und eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge mit Backpapier auslegen.
2. Zucker und Eier in einer Schüssel kurz verrühren, Mehl, Salz, Kakao und Kardamom in einer zweiten Schüssel mischen. Flüssige, aber nur noch handwarme Schokolade zur Eiermischung gießen und verrühren. Danach Mehlmischung unterrühren. Zum Schluss die Cashews dazugeben.
3. Teig in die Form füllen und 35-40 Minuten backen bzw. nach einer halben Stunde mit einem Holzstäbchen testen ob er durchgebacken ist. Die Masse sollte nicht mehr nass, aber immer noch feucht genug sein, dass sie am Stäbchen hängen bleibt. Abkühlen lassen und am besten gekühlt in Stücke schneiden.
Cashew Kardamom Brownies
200g dunkle Schokolade, gehackt
100g Butter
180g Zucker
3 Eier
120g Mehl
1 Prise Salz
3 El Kakao
1/2 Tl Kardamom
150g ungesalzene, geröstete Cashews, grob gehackt
1. Schokolade und Butter überm Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen. Backrohr auf 170°C vorheizen und eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge mit Backpapier auslegen.
2. Zucker und Eier in einer Schüssel kurz verrühren, Mehl, Salz, Kakao und Kardamom in einer zweiten Schüssel mischen. Flüssige, aber nur noch handwarme Schokolade zur Eiermischung gießen und verrühren. Danach Mehlmischung unterrühren. Zum Schluss die Cashews dazugeben.
3. Teig in die Form füllen und 35-40 Minuten backen bzw. nach einer halben Stunde mit einem Holzstäbchen testen ob er durchgebacken ist. Die Masse sollte nicht mehr nass, aber immer noch feucht genug sein, dass sie am Stäbchen hängen bleibt. Abkühlen lassen und am besten gekühlt in Stücke schneiden.
Samstag, 23. Mai 2015
Erdbeer Rhabarber Pie mit Balsamico
Erdbeeren! Rhabarber! Frühling! Zeit wird's! Endlich gibt's beim Einkaufen ein bisschen mehr Auswahl, als die öden Bananen, unreifen Mangos und mehligen Äpfel. Zur Feier der Saison backe ich einen saftig blubbernden Pie mit viel frischem Obst und einem Schuss Balsamico, weil der gerade zu den Erdbeeren wunderbar passt.
für den Teig:
315g Mehl
1 Prise Salz
1 El Zucker
225g kalte Butter, in Stücken
100ml kaltes Wasser gemischt mit 20ml Apfelessig und Eiswürfeln
für die Fülle:
500g Erdbeeren, geviertelt
500g Rhabarber, in 1cm breite Stücke geschnitten
250g Zucker
1 kleiner Apfel, geschält und gerieben
2 El Balsamico
1 Prise frischer schwarzer Pfeffer
1 Prise Salz
4 El Speisestärke
1 Ei mit einem Esslöffel Wasser verquirlt zum Bestreichen
Kristallzucker zum Bestreuen
1. Für den Teig sollten alle Zutaten und Geräte mit denen man arbeitet möglichst kalt sein und man sollte alles recht schnell verarbeiten damit die Butter keine Zeit hat weich zu werden. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die gewürfelte Butter mit den Fingern grob unter die Mehlmischung reiben. Eiswasser dazugeben und alles kurz verkneten bis der Teig zusammenhält, aber noch immer kalt ist und Butterstückchen zu sehen sind. Den Teig in zwei Portionen teilen, leicht flach drücken, in Folie einwickeln und mindestens 2 Stunden und bis zu drei Tagen im Kühlschrank rasten lassen.
2. Für die Fülle das Obst in eine Schüssel geben und mit 3 El von den 250g Zucker bestreuen, unterheben und eine habe Stunde bis Stunde ziehen lassen. Den restlichen Zucker mit Salz, Pfeffer und Speisestärke mischen, beiseite stellen.
3. Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben und eines der beiden Teigstücke schnell kreisförmig ausrollen. Das andere Stück im Kühlschrank lassen. (Je kälter der Teig bleibt umso leichter ist er zu verarbeiten. Bei einer klassischen Pie-Form mit etwa 24cm Durchmesser den Kreis auf ca. 30cm Durchmesser ausrollen. Andere runde Ofenformen gehen natürlich auch.) Den Teig über das Nudelholz legen und so in die Ofenform manövrieren. Der Teig sollte die Form komplett auslegen und einen mindestens 1cm breiten Rand überstehen lassen. Überflüssigen Rand abschneiden. Das Obst abseihen (aus der gewonnenen Flüssigkeit lassen sich super Cocktails mixen, mit Wodka und Soda zum Beispiel) und Balsamico und geriebenen Apfel dazugeben. Die Zuckermischung darüber streuen und vorsichtig unterheben. Alles in die Form füllen und wieder in den Kühlschrank stellen.
4. Die zweite Teighälfte ebenso schnell und rund ausrollen. Für die einfache Variante nur ein paar Luftlöcher einschneiden oder ausstechen bzw. für das Gitter den Teig in Streifen schneiden. Den Pie aus dem Kühlschrank holen und den Teigrand mit den Fingern anfeuchten. Den Teigdeckel darüberheben bzw. flechten und an den Rändern leicht andrücken. Die überstehenden Ränder nach unten hinein in die Form falten und wer Lust hat kann ihn ganz klassisch in Wellenform drücken. Sonst einfach darauf achten, dass Boden und Deckel gut miteinander verklebt sind. Nochmal etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen und inzwischen das Backrohr auf 220°C vorheizen.
Die Idee dazu stammt aus dem großartigen Pie-Backbuch der Four & Twenty Blackbirds Bäckerei in Brooklyn, in der ich vor ein paar Wochen war. Gemütlich ist es dort, in einem kleinen Ecklokal in einer Straße wo sonst nur Wohnhäuser sind, mit dunklen Holztischen und duftenden Pies mit ausgefallenen Geschmackskombinationen in der Vitrine. Da man bei einem kurzen Besuch, aber auch nur eine begrenzte Anzahl Pies verkosten kann, habe ich ihr Buch mitgenommen um die köstlich klingenden Kreationen von Lavender Honey Custard bis Black Currant Lemon Chiffon selbst nachzubacken. Die Testküche ist in nächster Zeit also gut beschäftigt, liebes Krebsen.
PS: Lies meine Anmerkungen am Ende des Rezepts, bevor du ihn nachbäckst.
Noch mehr empfehlenswerte Aluetten Rezepte: Pfirsich Heidelbeer Pie und Apple Pie mit Haferflockenstreuseln
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Erdbeer Rhabarber Pie mit Balsamico
adaptiert von "The Four & Twenty Pie Book"
für den Teig:
315g Mehl
1 Prise Salz
1 El Zucker
225g kalte Butter, in Stücken
100ml kaltes Wasser gemischt mit 20ml Apfelessig und Eiswürfeln
für die Fülle:
500g Erdbeeren, geviertelt
500g Rhabarber, in 1cm breite Stücke geschnitten
250g Zucker
1 kleiner Apfel, geschält und gerieben
2 El Balsamico
1 Prise frischer schwarzer Pfeffer
1 Prise Salz
4 El Speisestärke
1 Ei mit einem Esslöffel Wasser verquirlt zum Bestreichen
Kristallzucker zum Bestreuen
1. Für den Teig sollten alle Zutaten und Geräte mit denen man arbeitet möglichst kalt sein und man sollte alles recht schnell verarbeiten damit die Butter keine Zeit hat weich zu werden. Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die gewürfelte Butter mit den Fingern grob unter die Mehlmischung reiben. Eiswasser dazugeben und alles kurz verkneten bis der Teig zusammenhält, aber noch immer kalt ist und Butterstückchen zu sehen sind. Den Teig in zwei Portionen teilen, leicht flach drücken, in Folie einwickeln und mindestens 2 Stunden und bis zu drei Tagen im Kühlschrank rasten lassen.
2. Für die Fülle das Obst in eine Schüssel geben und mit 3 El von den 250g Zucker bestreuen, unterheben und eine habe Stunde bis Stunde ziehen lassen. Den restlichen Zucker mit Salz, Pfeffer und Speisestärke mischen, beiseite stellen.
3. Arbeitsfläche gut mit Mehl bestäuben und eines der beiden Teigstücke schnell kreisförmig ausrollen. Das andere Stück im Kühlschrank lassen. (Je kälter der Teig bleibt umso leichter ist er zu verarbeiten. Bei einer klassischen Pie-Form mit etwa 24cm Durchmesser den Kreis auf ca. 30cm Durchmesser ausrollen. Andere runde Ofenformen gehen natürlich auch.) Den Teig über das Nudelholz legen und so in die Ofenform manövrieren. Der Teig sollte die Form komplett auslegen und einen mindestens 1cm breiten Rand überstehen lassen. Überflüssigen Rand abschneiden. Das Obst abseihen (aus der gewonnenen Flüssigkeit lassen sich super Cocktails mixen, mit Wodka und Soda zum Beispiel) und Balsamico und geriebenen Apfel dazugeben. Die Zuckermischung darüber streuen und vorsichtig unterheben. Alles in die Form füllen und wieder in den Kühlschrank stellen.
4. Die zweite Teighälfte ebenso schnell und rund ausrollen. Für die einfache Variante nur ein paar Luftlöcher einschneiden oder ausstechen bzw. für das Gitter den Teig in Streifen schneiden. Den Pie aus dem Kühlschrank holen und den Teigrand mit den Fingern anfeuchten. Den Teigdeckel darüberheben bzw. flechten und an den Rändern leicht andrücken. Die überstehenden Ränder nach unten hinein in die Form falten und wer Lust hat kann ihn ganz klassisch in Wellenform drücken. Sonst einfach darauf achten, dass Boden und Deckel gut miteinander verklebt sind. Nochmal etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen und inzwischen das Backrohr auf 220°C vorheizen.
5. Den Pie mit der Eimischung einpinseln und mit etwas Kristallzucker bestreuen. 20 Minuten bei 220°C backen, danach die Temperatur auf 190°C reduzieren und etwa 40 Minuten weiterbacken bis der Pie schön goldbraun ist und das Obst durch die Luftlöcher blubbert. Mindestens 2 Stunden abkühlen lassen und am besten mit Vanilleeis servieren.
Anmerkungen:
• Es empfiehlt sich den Rhabarber einen Tag vorm Backen in Stücke zu schneiden, einzufrieren und in einem Sieb wieder aufzutauen um so viel Flüssigkeit wie möglich loszuwerden.
• Saftige Pies wie diesen hier zum Backen immer auf ein Backblech und nicht nur auf ein Gitter stellen! Die Flüssigkeit kocht gerne über und verbrennt sonst am Boden des Backrohrs.
• Die Adaptionsmöglichkeiten für dieses Rezept sind endlos. Der Teig bleibt immer der gleiche und man kann ihn mit jeder Obstkombination füllen, auf die man Lust hat. Dabei empfehle ich 1-1,5kg Obst, 100-250g Zucker (kommt aufs Obst an, bei Äpfeln alleine reichen 100g, Rhabarber braucht mehr), 3-4 El Speisestärke, 2 El Zitronensaft (oder Balsamico) und Gewürze nach Belieben (Ingwer, Zimt, Pfeffer,
• Saftige Pies wie diesen hier zum Backen immer auf ein Backblech und nicht nur auf ein Gitter stellen! Die Flüssigkeit kocht gerne über und verbrennt sonst am Boden des Backrohrs.
• Die Adaptionsmöglichkeiten für dieses Rezept sind endlos. Der Teig bleibt immer der gleiche und man kann ihn mit jeder Obstkombination füllen, auf die man Lust hat. Dabei empfehle ich 1-1,5kg Obst, 100-250g Zucker (kommt aufs Obst an, bei Äpfeln alleine reichen 100g, Rhabarber braucht mehr), 3-4 El Speisestärke, 2 El Zitronensaft (oder Balsamico) und Gewürze nach Belieben (Ingwer, Zimt, Pfeffer,
Dienstag, 12. Mai 2015
Milchschoko Vanille Cookies
Schon irgendwie komisch Vanillepuddingpulver in einen Keksteig zu mischen, aber wenn das Ergebnis so genial ist, frage ich nicht nach. Schön dick und weich werden die Cookies und schmecken köstlich nach Vanille und den kleingehackten Osterhasen, die ich noch dazu gegeben habe. Normale Schokolade – ob Milch oder Zartbitter – funktioniert natürlich ebenso gut. Genauso wie Mandeln oder M&Ms zum Beispiel…
Milchschoko Vanille Cookies
130g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Tl Natron
100g weiche Butter
75g brauner Zucker
25g Zucker
1 Pk (37g) Vanillepuddingpulver
1/2 Tl Vanillepulver oder Vanilleextrakt
1 großes Ei
150g gehackte Milchschokolade
1. Mehl, Salz und Natron mischen, beiseite stellen.
2. In einer Schüssel Butter und Zucker 5 Minuten schaumig aufschlagen. Puddingpulver, Vanille und Ei dazugeben und verrühren. Mehlmischung dazugeben und kurz unterrühren. Zum Schluss die Schokolade kurz unterrühren. Teig in Folie wickeln und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig Kugeln rollen (je 50g), mit einigem Abstand aufs Blech legen (8 Stück gehen sich gut auf einmal aus) und 10-12 Minuten backen, bis die Ränder anfangen hellbraun zu werden und die Cookies in der Mitte gerade nicht mehr feucht glänzen. Nicht zu lange backen, sonst sind sie nachher nicht mehr weich in der Mitte! Luftdicht verpackt halten sie sich etwa eine Woche.
Milchschoko Vanille Cookies
130g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Tl Natron
100g weiche Butter
75g brauner Zucker
25g Zucker
1 Pk (37g) Vanillepuddingpulver
1/2 Tl Vanillepulver oder Vanilleextrakt
1 großes Ei
150g gehackte Milchschokolade
1. Mehl, Salz und Natron mischen, beiseite stellen.
2. In einer Schüssel Butter und Zucker 5 Minuten schaumig aufschlagen. Puddingpulver, Vanille und Ei dazugeben und verrühren. Mehlmischung dazugeben und kurz unterrühren. Zum Schluss die Schokolade kurz unterrühren. Teig in Folie wickeln und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
3. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig Kugeln rollen (je 50g), mit einigem Abstand aufs Blech legen (8 Stück gehen sich gut auf einmal aus) und 10-12 Minuten backen, bis die Ränder anfangen hellbraun zu werden und die Cookies in der Mitte gerade nicht mehr feucht glänzen. Nicht zu lange backen, sonst sind sie nachher nicht mehr weich in der Mitte! Luftdicht verpackt halten sie sich etwa eine Woche.
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