Im Sommer macht es viel mehr Spaß einkaufen zu gehen. Endlich gibt es mehr Obstauswahl als die ewigen Bananen und Äpfel, die Tomaten riechen plötzlich nach Tomaten und die Paprika kommen aus Österreich. Da kaufe ich meistens gar kein Fleisch oder Fisch sondern widme das Abendessen lieber einem köstlich reifen Gemüse. Auch das kann man natürlich gut verbacken, als Quiche zum Beispiel und zum nächsten Picknick mitnehmen oder auch am Küchenboden sitzend essen, nachdem man genug Fotos davon gemacht hat. Bei diesen beiden Varianten liegt die Besonderheit vor allem im Boden. Die eine ist eine Spinat Schafkäse Quiche mit einem herrlich mürben Hafermehl-Mandel-Boden und die Tomaten-Miniquiches haben eine Vollkorn-Bergkäse-Thymian-Basis. Beide auf jeden Fall wiederholenswert! Die Tomatenquiche kann man natürlich auch ganz klassisch in einer Tarteform machen.
Mini Tomatenquiche mit Frühlingszwiebeln und Bergkäse Thymian Boden
adaptiert von Local Milk
für den Teig:
55g Vollkornmehl
30g geschmolzene Butter
1/2 Tasse fein geriebener Bergkäse
1 Tl gehackter frischer Thymian
1 Tl Salz
für den Belag:
2 Tassen halbierte Kirschtomaten
3 Frühlingszwiebeln in dünne Ringe geschnitten
1 Tl gehackter frischer Thymian
1 El Olivenöl
Salz und Pfeffer
1. Backrohr auf 180°C vorheizen. Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermischen, auf sechs kleine Förmchen verteilen und mit den Fingern festdrücken. (Eine Backform mit 18cm Durchmesser geht auch.) Für den Belag alle Zutaten vermischen und auf den Teigböden verteilen. 45-60 Minuten backen.
Spinat Schafkäse Quiche mit Hafer Mandel Boden
adaptiert von Green Kitchen Stories
für den Teig:
65g Hafermehl (bzw. Hafermark oder einfach klein gehäckselte Haferflocken)
45g gemahlene Mandeln
2 El Mehl oder Speisestärke
1/2 Tl Salz
3 El kalte Butter, in kleinen Stücken
3 El Eiswasser
für den Belag:
3 Eier
3 El Milch
150g Feta
1 Tl Oregano
1 Prise Muskat
2 El Olivenöl
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
150g Spinat (frisch oder aufgetauter TK-Spinat)
Salz und Pfeffer
1. Alle Zutaten für den Teig zu einer glatten Masse verarbeiten, in Folie einwickeln und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen. Teig in eine kleine Tarte- oder Springform drücken (20cm Durchmesser) und mit einer Gabel mehrmals einstechen. 10 Minuten vorbacken. Inzwischen die Frühlingszwiebeln und Knoblauch im Olivenöl andünsten. Wenn man frischen Spinat verwendet, den kurz dazugeben, bis er zusammengefallen ist. Abkühlen lassen.
3. Eier und Milch verquirlen, Feta hineinbröseln, würzen und mit Spinat und Frühlingszwiebeln mischen. Die dicke Masse auf den Teigboden löffeln, glattstreichen und 30 Minuten backen.
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Samstag, 6. Juli 2013
Mittwoch, 19. Juni 2013
Marillentarte mit frischem Thymian und Honig
Marillen und Thymian sind eine tolle Kombination und zusammen in Honig und Butter gekocht, kann das ja nur gut werden. Der Boden ist ein simpler Mürbteig, der mit einem dünnen Mandelguss verfeinert und mit Crème Fraîche bestrichen wird. Als cremiger Übergang vom trockenen Boden zu den saftigen Früchten sozusagen. Der liebe Aladin meint, man könnte die Früchte auch in Zucker karamelisieren oder griechisches Joghurt anstatt Crème Fraîche verwenden. Da hat er bestimmt recht; das klingt alles sehr, sehr köstlich.
Marillentarte mit frischem Thymian und Honig
für den Boden
100g Mehl
1 Prise Salz
2 El Staubzucker
Schale einer halben Bio Zitrone
50g kalte Butter, in Stücken
1 Dotter
1-2 El Eiswasser
für den Belag
400-500g reife Marillen
4-5 Zweige frischer Thymian
2 El Honig
30g Butter
1 Eiweiß
1 El Schlagobers
2 El gemahlene Mandeln
100g Crème fraîche
1. Für den Boden alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen. Danach den Teig dünn ausrollen und in eine Form (18-20cm Durchmesser) damit auslegen und einen 1-2 cm hohen Rand hochziehen. Dann wieder in den Kühlschrank stellen.
2. Marillen waschen, halbieren und entsteinen, den Thymian von den Stängeln zupfen. Honig und Butter in einer Pfanne schmelzen, Thymian dazugeben und dann die Marillen mit der Schnittseite nach unten hineinsetzen und ein paar Minuten köcheln lassen. Marillen vorsichtig umdrehen und noch ein paar Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
3. Backrohr auf 200°C vorheizen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und 15 Minuten vorbacken. Inzwischen Schlagobers, Eiweiß und Mandeln verquirlen. Den Teigboden aus dem Backrohr nehmen, mit der Mischung bestreichen und 20 Minuten weiterbacken. Abkühlen lassen.
4. Zum Schluss Crème fraîche auf dem Boden verstreichen und die Marillen darauf setzen. Auch das letzte bisschen Honig aus der Pfanne darüber träufeln. Mit frischem Thymian garnieren und am besten gleich essen!
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